Rückkehr zu Gott Teil 5


Unsere Zukunft

-1-
Eine Auswahl von
Göttlichen Offenbarungen,
durch das „innere Wort“ empfangen
von Bertha Dudde
2
Rückkehr zu Gott - Teil 5
Unsere Zukunft - 1 -
Inhaltsverzeichnis
Hinweise auf die Endzeit



Offenbarung Johannes ... ----------------------------------- 8535
Aussagen der Seher und Propheten ... ----------------------- 6936
Ablehnung des göttlichen Wortes in geistiger Überheblichkeit 7203
Der Gegner wird in seinem Wirken nicht gehindert ... ------- 8691
Weite Entfernung von Gott ... Ende ... --------------------- 7672
Unglaube an das Ende ... ----------------------------------- 7549
Beenden einer Erlösungsperiode
Festgesetzte Zeiträume als Erlösungsepochen ... ------------ 8085
Neuer Erlösungsabschnitt ... ------------------------------- 8345
Hinweis auf die vielen Nöte vor dem Ende ... --------------- 8387
Erneuter Hinweis auf Katastrophen und Krieg ... ------------ 8717
Eingriff der Menschen in den Naturhaushalt
Verunreinigung von Luft - Wasser - Nahrung ... ------------- 6855
Rückgang der Vegetation .... Stürme - Unwetter ... --------- 1888
Gott allein ist Herr der Schöpfung .... Stern ... ---------- 7423
Gott allein ist Beherrscher des Universums ... ------------- 8457
Geistige Verflachung der Menschen
Logische Begründungen für das Weltgeschehen ... ------------ 6588
Geistiger Tiefstand Begründung der Auflösung ... ----------- 8026
Die Zeichen der Endzeit ... -------------------------------- 8277
Der Weltenbrand ... Stürzen irdischer Macht ... ------------- 1103
Voraussage .... Kampfbeil .... Letzte Phase ... ------------ 4001
Stille vor dem Sturm .... Vortäuschung des Friedens ....-----6970
Hinscheiden eines irdischen Machthabers ... Wendung ... ---- 4493
Die Situation vor der Naturkatastrophe
Begründung der Katastrophe ... ----------------------------- 8104
Göttliche Gerechtigkeit ... Eingriff ... Katastrophe ...---- 2340
Veränderungen im Kosmos ... -------------------------------- 8781
Lichterscheinung vor der Katastrophe ...-------------------- 4359
Naturerscheinungen ... Temperatur ... Stern ... Voraussagen .1153
Anzeichen vor der Katastrophe (Unruhe von Mensch und Tier) ..4371

Rückkehr zu Gott - Teil 5 Unsere Zukunft Inhaltsverzeichnis
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3
Die Naturkatastrophe ... Verändertes Sternenbild .... ------- 6405
Annäherung eines Sternes ... ------------------------------- 6324
Wolkengebilde am Himmel ... Jesu Leiden und Sterben ... ---- 1081
„Meine Stimme wird von oben ertönen....“-------------------- 3571
Hergang der Katastrophe ... -------------------------------- 1538
Sammeln von Kraft vor dem Chaos ... ------------------------ 8549
Die Folgen der Naturkatastrophe ... Angst der Menschen ....
Naturkatastrophe und ihre Folgen ... ----------------------- 4633
Chaos nach dem Eingriff ... -------------------------------- 8619
Mission der Diener auf Erden nach der Naturkatastrophe ...-- 3709
Gottes ungewöhnliche Hilfe nach dem Naturgeschehen ...------ 7331
Voraussage für baldiges Ende ... Schwacher Glaube daran ...- 3964
OFF. 8, 6 - 12



4
Offenbarung Johannes .... B.D. Nr. 8535    20.6.1963

Alles, was mit Meinem Wort übereinstimmt, könnet ihr als Wahrheit annehmen und

es auch als Wahrheit vertreten. Und so wisset ihr auch, welches Urteil ihr abgeben
könnet, wenn euch ein Gedankengut zugeleitet wird .... Denn dies sollet ihr können, die
ihr von Mir direkt belehrt werdet .... Denn ihr sollet alles Falsche zurückweisen und die
Mitmenschen warnen, es anzunehmen. Wenn ihr von Mir aus reine Wahrheit verbreiten
sollet, so gehört dazu auch, daß ihr Irrtum brandmarket als vom Gegner ausgehend und
daß ihr euch sowie auch eure Mitmenschen zu schützen suchet vor seinem Einfluß. Er
bedient sich gleichfalls menschlicher Gefäße, um sich durchzusetzen, um die reine
Wahrheit zu untergraben, denn er richtet Verwirrung an unter den Menschen, die nicht
mehr wissen, was sie annehmen sollen. Sowie ihr selbst aber erkennet, daß Mein Gegner
am Wirken ist, ist es auch eure Pflicht, dagegen vorzugehen. Und darum will Ich euch
eine Erklärung zugehen lassen, die wieder nur Der euch geben kann, Der um alles weiß,
Dem nichts unbekannt ist und Der dieses Wissen durch den Geist euch vermitteln kann:
Euch Menschen ist manches verborgen in seinem Sinn, das euch eben nur Ich
entschlüsseln kann. Und Ich habe zu jeder Zeit durch Seher und Propheten hingewiesen
auf Ereignisse, die noch in weiter Zukunft lagen. Jedoch dem Reifezustand der
Menschen entsprechend sind Meine Voraussagen oder Gesichte zumeist verhüllt
gegeben worden, und es gehörte stets ein erweckter Geist dazu, das rechte Verständnis
dafür aufzubringen. Und da sich viele Prophezeiungen auf die letzte Zeit vor dem Ende
bezogen, blieben sie auch den Menschen unverständlich, weil Ich Selbst es Mir
vorenthielt, den Schleier zu lüften, sowie die Zeit gekommen ist. Und auch Meinen
Sehern und Propheten waren die Bilder geheim, die sie erschauten, und sie sprachen
aus, teils von Meinem Geist getrieben, teils von Meinem Geist erleuchtet, der sie auch
weit in der Zukunft-Liegendes schauen ließ und sie darüber Bericht erstatteten. Und so
auch sind Aufzeichnungen vorhanden und bis jetzt erhalten geblieben, die von den
Gesichten Meines Jüngers Johannes künden .... Aufzeichnungen, die ihre Erklärung
finden werden in der letzten Zeit vor dem Ende und die zuvor auch für die Menschen
bedeutungslos waren, darum auch nicht von ihnen verstanden wurden. Doch sie haben
einen tiefen Sinn, sie gaben nur in Bildern wieder, was Mein Jünger gesehen hat, dem
die geistige Schau erschlossen war, der aber selbst sich seine Gesichte nicht deuten
konnte, weil es weder ihm noch seinen Mitmenschen zum Vorteil gereicht hätte, da
noch die ganze Entwicklungszeit vor ihnen lag, die durch die Erlösung Jesu Christi
ausgenützt werden sollte .... ein Wissen um die Bedeutung des Geschauten aber in den
Menschen jeden geistigen Auftrieb erstickt hätte .... also der freie Wille beschränkt
worden wäre. Denn Ich wußte es, daß am Ende einer Erlösungsperiode das Treiben
Meines Widersachers große Ausmaße annehmen würde und daß am Ende ein so großer
geistiger Tiefstand der Menschheit zu verzeichnen ist, daß ein klares Wissen darum
schädlich gewesen wäre für die Menschen. Ich ließ aber Meinen Jünger alle diese
Enderscheinungen geistig schauen, doch im wachen Zustand .... als er seine Schauungen
niederschrieb .... sah er nur Bilder, die ihm selbst unverständlich waren .... was Ich also
wollte .... Das Wirken des Satans in der Endzeit ist nicht zu verkennen, doch ihr
Menschen könnet euch keine Vorstellung machen davon, welch großes geistiges Unheil
durch sein Wirken über alle Menschen hereinbricht .... Und alle diese Zustände, die in
der Endzeit offensichtlich zutage treten, hat Mein Jünger gesehen, so auch das Treiben
des Gegners, das zu jenem entsetzlichen Schauen Anlaß war, das bildlich sein Wirken
darstellte und das nur darum der Menschheit verschleiert blieb, weil sie sonst ihr
geistiges Streben gänzlich aufgegeben hätte angesichts des Mißerfolges und der
Oberherrschaft Meines Gegners. Aber Johannes sah auch den Sturz zur Tiefe und die
Fesselung Meines Gegners voraus, und darum sollte dieses Gesicht des Jüngers auch
den Menschen erhalten bleiben, denn einmal wird ihnen alles verständlich sein, wenn
auch erst im geistigen Reich ihr Geisteszustand so weit ist, daß ihnen die Erkenntnis
kommt. Und so wisset ihr, wie ihr solche Mitteilungen zu bewerten habt, die angeblich
aus der Höhe kommen und doch in der Tiefe ihren Ursprung haben .... Ihr wisset, daß
alles, was diesem Meinem Wort widerspricht, irriges Geistesgut ist und gerade das
Treiben Meines Gegners in der Endzeit besonders beleuchtet, der Wirrnis schaffen will,
wo er nur kann, und der sich selbst Meines Namens zur Tarnung bedient, um Glauben
zu finden .... Seid wachsam und lasset euch nicht in die Finsternis treiben .... wenn euch
ein helles Licht leuchtet, das euch ganz klar den Weg weiset zu Mir, Der Ich noch alle
Menschen retten will vor dem Ende, die nur den Willen haben, sich retten zu lassen.
Suchet Mich allen Ernstes, und wahrlich, Ich lasse euch nicht in die Hände Meines
Gegners fallen, Ich werde euer Denken erhellen, sowie ihr nur ernstlich Mich um die
reine Wahrheit bittet .... Aber dann geht sie euch durch das Herz zu, ohne daß der
Verstand dabei tätig zu werden braucht, denn des Verstandes bedient sich Mein Gegner,
solange ihm das Herz nicht wehret. Ihr müsset vollbewußt die Bindung lösen mit dem,
der die Welt verderben will .... Ihr müsset euch innig an Mich anschließen und Mich
bitten, daß Ich euch schütze vor seinem Einfluß .... Und wahrlich, euer Gebet wird
erfüllt werden, sowie es im Geist und in der Wahrheit zu Mir emporgesandt wird ....
Amen
««««

6
Aussagen der Seher und Propheten .... B.D. Nr. 6936   5.10.1957

Vernehmet, was der Geist aus Gott euch kündet: Die Seher und Propheten sind von
Mir Selbst auserwählt, weil ihnen eine große und wichtige Aufgabe obliegt .... den
Menschen Kunde zu geben von dem kommenden Weltgericht und sie zu ermahnen, sich
darauf vorzubereiten. Diese Seher und Propheten sprechen nicht aus sich selbst, sondern
sie geben nur weiter, was Mein Geist ihnen kündet. Es kommt also gleichsam eine
direkte Äußerung Meiner Selbst zu euch, Der Ich Mich nur eines Mittlers bedienen muß,
um euch Menschen nicht unfrei zu machen in eurem Denken und Handeln. Ihr könnet
es also glauben, seid aber nicht dazu gezwungen. Ihr werdet es glauben, wenn ihr die
Seher und Prophetengabe jener Mittler anerkennt; ihr werdet es ablehnen, wenn ihr die
Mission derer bezweifelt. Aber Ich will es euch leichtmachen, jenen zu glauben, Ich will
ihre Mission sichtlich herausstellen, indem Ich die von ihnen angekündigten Geschehen
eintreten lasse, die dem Gericht vorangehen .... Ich werde dafür Sorge tragen, daß jene
Ankündigungen Verbreitung finden, daß viele Menschen davon Kenntnis nehmen
können und daß sie dann die Bestätigung dessen erfahren, weil alles so kommt, wie Ich
es durch Seher und Propheten voraussagen ließ. Zwar habe Ich .... als Ich auf Erden
wandelte .... die Menschen gewarnt vor falschen Christis und falschen Propheten, und
Ich habe darauf hingewiesen, daß auch die Abgesandten Meines Gegners ihr Unwesen
treiben werden. Und ich warne auch nun wieder die Menschen davor, in dessen
Fangnetze zu geraten und seinen Machinationen Glauben zu schenken, denn er ist am
Werk, und er suchet durch ungewöhnliche Leistungen, durch Wunderwerke materieller
Art, in den Menschen den Glauben zu erwecken, daß sich „Kräfte des Himmels“
äußern .... Aber gerade sein ungewöhnliches Wirken in der Endzeit bedingt auch Mein
Gegenwirken, das darin besteht, Mittel anzuwenden, die den schwachen Glauben wieder
aufleben oder den verlorenen Glauben neu erstehen lassen. Und das kann nicht anders
geschehen als durch reine Wahrheit, die vom Quell der Wahrheit ausgeht, aber durch
Mittler zu euch Menschen gelangen muß, weil ihr selbst sie nicht direkt empfangen
könnet. Und so also unterbreite Ich den Menschen, was vor ihnen liegt. Und die Ich
dazu erwählte, Mittler zu sein zwischen Mir und euch Menschen, die könnet ihr auch
anerkennen als echte Propheten, deren Worten ihr Glauben schenken sollet. Und Ich bin
auch bereit, euch einen Beweis zu geben, daß sie in Meinem Auftrag reden und euch das
Kommende ankündigen, indem Ich sehr bald schon die ersten Ankündigungen wahr
machen werde. Denn das wichtigste Amt jener Seher und Propheten ist die
Ankündigung des Endes, das für euch Menschen von größter Bedeutung ist und das ihr
daher vorbereitet erwarten sollet. Und es soll euch dazu noch eine Frist gegeben
werden, die noch genügen kann, daß ihr eure Seelen vor dem Verderben rettet. Und
darum werde Ich nicht mehr lange zögern, Ich werde die Sendung Meiner Seher und
Propheten bestätigen, Ich werde ihren Ankündigungen die Tat folgen lassen .... Ich
werde zuvor noch .... vor dem Ende .... die Erde erschüttern und allen Menschen Mich
Selbst in Erscheinung bringen durch ein Naturgeschehen, das immer wieder
angekündigt wurde durch Meinen Willen. Denn Ich Selbst gab jenen den Auftrag, und
sie haben nur geredet als Meine Werkzeuge, als Meine Vertreter auf Erden, die an
Meiner Statt die Menschen mahnen und warnen sollten. Ihr sollet euch nicht sicher
wähnen gegen solche Ereignisse, die eine höhere Macht bezeugen, ihr sollet sie fürchten
und glauben, daß Mein Wort Wahrheit ist, daß Ich Selbst durch jene rede und geredet
habe und daß ihr darum mit Gewißheit einer äußerst schweren Zeit entgegengehet, wenn
Meine Gnade euch nicht zuvor schon abruft. Ihr steht vor einer Zeitenwende, und ihr
solltet dieser Gewißheit entsprechend euer Leben führen .... immer im Hinblick auf ein
plötzliches Ende, das aber keinen Menschen zu schrecken braucht, der bewußt an sich
arbeitet, der mehr seiner Seele gedenkt als seines irdischen Leibes, denn dieser wird
nichts verlieren, sondern nur gewinnen .... Amen
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8
Ablehnung des göttlichen Wortes in geistiger Überheblichkeit .... B.D. Nr. 7203  6.11.1958

Wer sich dem Wort Gottes verschließet in geistiger Überheblichkeit, wenn es ihm

angeboten wird durch Meine Diener auf Erden, der wird sich einmal schwer zu
verantworten haben, denn es ist nicht geistiges Unvermögen, etwas Lichtvolles erkennen
zu können, sondern es ist eine Ablehnung aus niederen Motiven, die Mein Gegner
fördert durch seinen Einfluß. „Geistige Überheblichkeit“ schaltet jegliche Prüfung aus,
geistige Überheblichkeit aber ist ein offensichtliches Zeichen, daß der Mensch unter
finsterem Einfluß steht, denn geistige Überheblichkeit ist dessen Merkmal, der Mir
widersteht, weil er Mich nicht anerkennen will. Die geistige Überheblichkeit des
Erstgefallenen wehrte dem Licht, das ihn durchstrahlte, und wies es zurück, weshalb ihn
tiefste Finsternis umfing. Und so auch bleibt der Mensch in geistiger Finsternis, der in
Überheblichkeit wieder das Licht zurückweiset, wenn Meine Gnade es leuchten lassen
will, um den Herzen einen Schimmer Erhellung zu bringen .... Aber das Motiv der
Ablehnung ist schwerwiegend, denn es kann auch aus anderen Gründen zurückgewiesen
werden, die nicht so sehr zu verurteilen sind als gerade die Überheblichkeit eines
Menschen. Und von geistiger Überheblichkeit kann dann gesprochen werden, wenn der
Mensch glaubt, keine Belehrungen mehr nötig zu haben, in geistigem Wissen genügend
unterrichtet zu sein, und sein eigenes Wissen überhoch einschätzet und somit kein
weiteres Wissen zu brauchen glaubt. Jedoch sollte der Mensch auch dann noch bereit
sein zu einer Prüfung dessen, was ihm angeboten wird. Hält er dann noch mit
Überzeugung an seinem Willen fest und lehnet erneut ab, dann wird ihm sein Urteil
nicht so angerechnet werden, dann mangelt es ihm durch seine geistige Blindheit an
Urteilskraft .... Unterbleibt aber jegliche Prüfung, dann stößt der Mensch mit seiner
krassen Ablehnung die von Mir gebotene Gnadenhand zurück, und die Verantwortung
wird ihn einmal schwer treffen, denn einmal kommt die Erkenntnis, und es kann dann
auch zu spät sein .... Zwangsweise kann niemand zur Annahme Meines Wortes
veranlaßt werden, aber ein jeder hat einmal Gelegenheit, sich ernstlich zu befassen mit
Zweifelsfragen, denn solche Zweifel lege Ich Selbst denen in das Herz, die noch nicht
auf rechtem Wege sind. Und zu solchen Fragen sollten auch alle Menschen Stellung
nehmen, und sie würden nur Vorteil daraus ziehen, denn Aufklärung werden sie
bestimmt erhalten, sofern sie solche ernstlich begehren. Aber nun wird es sich erweisen,
ob der Mensch ernsthaft die Wahrheit begehrt .... denn sie wird ihm sicher angeboten
werden. Geistige Überheblichkeit aber lehnet sofort ab, weil der eine es will und dessen
Wille auch sicher erfüllt wird von denen, die gleichen Geistes sind. Überheblichkeit
brachte das einstige Lichtwesen zum Fall, und Überheblichkeit ist daher auch aller
seiner Anhänger Wesensart, die unverkennbar sie auch kennzeichnet als sein Anhang.
Und es muß ein großer Schritt getan werden, es muß das Wesen des Menschen sich
ernstlich zu wandeln suchen .... es muß der Mensch aus dem Hochmut in die Demut
hinabsteigen und sich also gänzlich lösen von Meinem Gegner und zu Mir kommen in
tiefster Demut .... Dann erst wird ein Licht scheinen in das Herz des Menschen, und
dann erst wird er zu erkennen vermögen die kostbare Gnadengabe, die Mein Wort ist für
einen jeden Menschen und sein Seelenheil. Dann erst wird er dankbar entgegennehmen,
was die Liebe des Vaters Seinem Kind bietet .... Dann wird er hungern nach Speise und
Trank, doch ständig auch gesättigt werden von Meiner Liebe .... Amen
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9
Der Gegner wird in seinem Wirken nicht gehindert .... B.D. Nr. 8691  3.12.1963

Wohl bin Ich Selbst der Herrscher über Himmel und Erde, und Meinem Willen wird
sich kein Wesen widersetzen können, und doch mache Ich Meinem Gegner sein Recht
nicht streitig auf dem Gebiet, das sein Reich ist: die irdische Welt, die alles ihm noch
Angehörende birgt und wo er dann seinen Einfluß geltend machen kann, wenn das in
der Entwicklung stehende Geistige das Stadium als Mensch erreicht hat .... Dann wird er
dieses Geistige .... den Menschen .... bedrängen in jeder Weise, um seine Entwicklung
zu verhindern und ihn wieder in die Tiefe herabzuziehen, aus der er sich in endlos
langem Gang emporgearbeitet hat .... Dann also ist er der Herr in seiner Welt .... Und
darin habt ihr Menschen die Erklärung, warum Ich soviel Unheil zulasse, warum Ich
nicht hindernd eingreife, wo sichtlich das Wirken Meines Gegners zu erkennen ist .... Er
hat Anrecht auf euch Menschen, da ihr ihm einst freiwillig folgtet zur Tiefe, und er
nützet sein Recht auch aus, um euch in seiner Gewalt zu erhalten. Ihr selbst könnet ihm
aber Widerstand leisten, denn ihr besitzet einen freien Willen. Und auch an Kraft
mangelt es euch nicht, wenn ihr diese nur von Mir anfordert. Von Mir aus aber wird
Mein Gegner nicht gehindert werden in seinem Wirken. Denn die irdische Welt ist sein
Anteil .... selbst jegliche Materie, über die er keine Gewalt hat, ist sein Anteil, weil sie
das gefallene Geistige birgt, das nur durch das Binden in der Materie vorübergehend
seiner Gewalt entzogen ist. Sowie es aber als Mensch über die Erde geht, kann er seine
Macht wieder an ihm ausüben, ohne von Mir daran gehindert zu werden .... Und diese
nützet er auch wahrlich aus. Doch einen gar mächtigen Gegner hat er in Jesus Christus,
dem göttlichen Erlöser .... Und an Diesen kann sich ein jeder Mensch wenden, um von
dem Feind der Seelen frei zu werden. Denn Jesus ist stärker als er, und Er befreit jede
Seele aus seiner Gewalt, die Ihn nur darum bittet und durch ihr Gebet den Glauben an
Ihn und Sein Erlösungswerk beweiset, die dadurch auch Mich Selbst anerkennt, Der Ich
in Jesus Mensch geworden bin, um alles gefallene Geistige zu erlösen .... So ist also
wohl die Macht des Gegners auf der Erde riesengroß, und dennoch findet er seinen
Meister in Jesus Christus .... Und ob er noch so große Gewalt hat über die Menschen, so
haben sie doch in Jesus Christus einen Retter und Erlöser aus seiner Gewalt .... Es kann
also der Mensch nicht erwarten, daß Ich, sein Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Meinem
Gegner sein Wirken unterbinde, daß Ich ihn hindere, schändliche Werke auszuführen,
weil Ich ihm sein Recht nicht nehme, auf den Menschen einzuwirken in jeder Weise, um
ihn für sich zu behalten .... Der Mensch selbst aber braucht es nicht zuzulassen, denn er
kann sich zu jeder Zeit an Jesus Christus wenden, daß Er ihn befreie von seinem
Kerkermeister, daß Er ihm helfe, aus der Gewalt frei zu werden, der er aber unterliegt
ohne die Hilfe Jesu Christi. Wie oft sprechet ihr Menschen die Worte aus: „Warum läßt
Gott das zu? ....“ Ich hindere nicht Meinen Gegner an seinem Wirken, weil ihr selbst
euch einst in seine Herrschaft gegeben habt und er noch heut euer Herr ist, wenn ihr
selbst nicht von ihm frei werden wollet und Jesus Christus um die Erlösung von ihm
angeht. Zudem aber weiß Ich auch, was euch und jeder einzelnen Seele zum Besten
dienet .... Ich weiß um die Beschaffenheit jeder einzelnen Seele, Ich weiß, wodurch sie
ausreifen kann, und es muß Mir auch die finstere Welt dienen, denn auch das Vorgehen
der finsteren Kräfte werde Ich in seiner Auswirkung so zu lenken wissen, daß es für die
Seelen der Menschen förderlich ist, die nur willig sind, aus seiner Gewalt
freizukommen, und Mir zustreben. Und immer wird der Wille des Menschen selbst
bestimmend sein, denn er ist frei .... Solange das Geistige in Schöpfungswerken
gebunden ist, kann Mein Gegner nicht auf dieses Geistige einwirken; im Stadium als
Mensch aber steht ihm das Recht zu, weil es um die freie Entscheidung des Wesens
geht, die der Gegner für sich gewinnen will. Und darum nützet er jede Gelegenheit, und
der Mensch ist ihm desto mehr ausgeliefert, je entfernter er noch von Mir ist, je weniger
er die Bindung herstellt mit Mir, oder auch: Solange er Jesus Christus nicht anerkennt
und zu Ihm flüchtet in seiner Not, ist er der Gegenmacht ausgeliefert, was jedoch sein
freier Wille selbst bestimmt. Ich habe wohl die Macht, und Ich kann alles, auch das
Treiben Meines Gegners verhindern, doch dann wäre der Gang des Menschen über die
Erde nutzlos, wo er selbst sich frei entscheiden muß für Mich oder für ihn. Doch auch
ihr Menschen sollet verstehen, daß und warum harte Erprobungen an euch gestellt
werden, daß und warum er oft euch Menschen in härteste Bedrängnis versetzt und Ich
ihm nicht wehre, weil ihr selbst euch nicht an Mich wendet um Hilfe und dies der
eigentliche Zweck aller Nöte ist, die Ich also zulasse, damit ihr zu Mir findet .... Doch
ihr könnet es glauben, daß Ich euch nicht allein lasse und euch jederzeit helfen werde,
wenn ihr von ihm loszukommen trachtet und euch vertrauend zu Mir flüchtet und Mich
nun auch als euren Gott und Vater anerkennet .... wenn ihr Jesus anrufet um Vergebung
eurer Schuld und Freiwerdung von dem Feind, der auch, um euch kämpfet, um euch
nicht zu verlieren .... Doch wahrlich, Meine Macht ist größer, und rufet ihr Mich an im
Geist und in der Wahrheit, so werdet ihr auch frei werden von ihm, und euer Erdenleben
wird nicht vergeblich gewesen sein .... Amen
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11
Weite Entfernung von Gott .... Ende .... B.D. Nr. 7672   12.8.1960

Daß sich die Menschen so weit von Mir entfernt haben, ist ein deutliches Zeichen der
Zeit, denn sie ziehen dadurch selbst das Ende heran, weil das Erdenleben nicht mehr
seinen Zweck erfüllt .... daß die Menschen mit Mir den Zusammenschluß suchen und
finden .... Nur zu diesem Zweck ist ihnen das Erdendasein gegeben worden: den letzten
Schritt zur Rückkehr zu Mir zu machen, die Entfernung aufzuheben, die sie selbst einst
geschaffen haben durch ihren Abfall von Mir. Im Erdenleben nun wird ihnen die letzte
Möglichkeit gegeben, ihr Unrecht einzusehen, das sie in abgrundtiefe Entfernung von
Mir fallen ließ .... Durch Meine Liebe und Gnade ist diese Entfernung schon so weit
verringert worden durch den Gang durch die Schöpfungswerke, daß sie nun kurz vor
ihrer Rückkehr zu Mir angelangt sind, doch diese muß im freien Willen stattfinden, und
dazu wurde dem einst Gefallenen die kurze Erdenlebenszeit geschenkt, die auch vollauf
genügt, um das letzte Ziel .... die Vereinigung mit Mir .... zu erreichen. Doch die
Menschen gedenken nicht ihres Erdenlebenszweckes, sie sehen alles nur mit weltlichgerichteten
Augen an, sie verringern nicht die Entfernung von Mir, sondern vergrößern
sie eher noch, weil sie keine Liebe in sich haben und dies immer weiten Abstand von
Mir bedeutet. Und darum ist die Zeit gekommen, wo die Erde nicht mehr als
Schulungsstation des Geistes dient, wo sie ihren Zweck verfehlt .... wo es unnötig
geworden ist, daß sich der Mensch auf der Erde aufhält, weil er seinen Aufenthalt nur
verkehrt nützet und weit mehr veranlaßt, daß sich der Abstand von Mir vergrößert. Und
das bedeutet äußerste Gefahr für die Seele des Menschen, daß sie erneut wieder gebannt
werden muß in die Materie, daß sie wieder endlos tief hinabsinkt. Und darum steht euch
Menschen eine große Umwandlung bevor, auf daß die Erde wieder ihren Zweck erfüllen
kann: die Seele zur Reife zu bringen. Die Menschen der Jetztzeit also ziehen selbst das
Ende der alten Erde heran, denn Ich will die alte Ordnung wiederherstellen und die Erde
wieder zur Schulungsstation des Geistes werden lassen, was jedoch Auflösen und
Neuformen der Schöpfung bedingt, wozu auch die Menschen selbst gehören, die den
Sinn und Zweck des Erdenlebens nicht erkennen und nur ein rein irdisches Leben
führen, ihrer Seelen aber nicht gedenken. Und was Ich auch zuvor noch geschehen lasse,
es wird nichts mehr eine Wandlung der Menschen zuwege bringen bis auf wenige
Ausnahmen, die noch in letzter Stunde zu Mir finden werden und die Ich auch erretten
will vor dem Untergang. Die Menschen haben keinen Glauben an Mich, der lebendig
ist, und ein toter Glaube ist nicht fähig, die Seelen zum Leben zu erwecken. Denn die
Menschen leben ohne Liebe. Sie achten nicht der Not ihrer Mitmenschen, sie empfinden
nur eine starke Ichliebe, und diese Liebe treibt sie dem Gegner wieder in die Arme, und
so vergrößert sich die Entfernung von Mir stets mehr, weil die Liebe allein den
Zusammenschluß mit Mir herstellt und weil Lieblosigkeit nur die Entfernung von Mir
beweiset. Und darum wird die Zeit stets kürzer, die euch Menschen noch von dem Ende
trennt .... ob ihr es glaubet oder nicht .... Es ist die gesetzliche Auswirkung der
Lieblosigkeit der Menschen, die eben nur ein Wandel zur Liebe aufheben könnte, der
aber auf dieser Erde nicht mehr zu erwarten ist. Es geht im Erdenleben nur um das
Ausreifen der Seele .... doch kein Mensch ist sich dieser an ihn gestellten Aufgabe
bewußt, bis auf die kleine Schar der Meinen, die jedoch nicht die Umwandlung dieser
Erde aufhalten kann, aber die neue Erde bewohnen wird als Stamm des neuen
Menschengeschlechtes. Und ein überaus herrliches Los erwartet sie, das anzustreben
wahrlich für die Menschen das Wichtigste sein sollte in diesen letzten Tagen .... jedoch
niemals geglaubt wird und kein Mensch zum Glauben gezwungen werden kann. Aber
ihr sollt immer wieder in Kenntnis gesetzt werden, denn bis zum Ende werde Ich Meine
Stimme ertönen lassen und alle Menschen mahnen und warnen, und bis zum Ende wird
ein jeder Mensch noch Gelegenheit haben, an sich selbst die Wandlung zu vollziehen ....
ein anderes Ziel anzustreben als nur die irdische Welt .... Und selig, der noch die kurze
Zeit nützet, der sein Wesen zur Liebe gestaltet; denn er wird das Ende nicht zu fürchten
brauchen, weil er dann auch zu den Meinen gehört, die Mein starker Arm schützen und
erretten wird .... Amen
««««

13
Unglaube an das Ende .... B.D. Nr. 7549   15.3.1960

Es ist keine lange Frist mehr bis zum Ende .... und ob ihr auch glaubet, daß das
angekündigte Ende in weiter Zukunft liegt .... ihr werdet überrascht sein, wie sich die
Anzeichen mehren und es allzu deutlich ersichtlich wird, in welcher Stunde ihr lebet.
Aber es wird immer alles im Rahmen des Natürlichen vor sich gehen, und das lässet
euch auch immer wieder hoffen, daß das Ende noch lange auf sich warten läßt. Es soll
jedoch euer Wille frei bleiben bis zum letzten Tage, denn im Zwang könnet ihr nicht
euer Ziel erreichen, das darin besteht, die Bindung mit Mir herzustellen, im freien
Willen zu Mir die Hände zu erheben und Mich dadurch anzuerkennen, Den ihr bisher
nicht anerkennen wolltet. Es wird darum das irdische Leben große Anforderungen an
euch stellen, ihr werdet irdisch viele Nöte ertragen müssen und immer Gelegenheit
haben, euch zu Mir zu wenden .... Aber es wird sich alles ganz natürlich abspielen, was
jedoch der Erweckte als letzte Zeichen vor dem Ende erkennen wird. Und wenn Ich
euch immer wieder ankünde, daß ihr kurz vor dem Ende steht .... daß euch nur noch
wenig Zeit zugebilligt ist auf dieser Erde, so solltet ihr diese Ankündigung sehr ernst
nehmen und nicht immer sie in die Zukunft verlegen, wie es der Menschen Ansicht
ist .... Ihr sollt die Worte so verstehen, wie sie euch gegeben werden, ihr sollt sie
wörtlich nehmen, und ihr werdet nur gut daran tun .... Denn die Zeit ist nahe
herangekommen, wo die Erde gereinigt und eine neue Erde wieder erstehen wird .... Ob
Ich aber auch noch so dringlich euch anrede, ihr wollt es nicht glauben, und Ich kann
euch keine anderen Beweise geben für die Wahrheit Meines Wortes, als daß ihr sehr
bald von dem Naturgeschehen überrascht werdet und dann auch ebensosicher mit dem
Ende rechnen könnet. Doch wisset ihr, ob ihr das erstere überlebet oder selbst dem
Naturgeschehen zum Opfer fallen werdet? Darum rechnet dieses gleichfalls als Ende,
denn viele Menschen werden dabei ihr Ende finden, und deren Leben wird nicht mehr
lange währen. Daher seid nicht leichtfertig und bereitet euch vor, auch wenn das
irdische Leben um euch sich so gestaltet, als gäbe es nur ein Aufbauen und
Aufblühen .... Ein Tag nur, und alles ist vergangen und der Vernichtung durch die
Naturgewalten anheimgefallen, und den Überlebenden werden sich schreckliche Bilder
bieten, weil dies Mein Wille ist, daß sie zur Besinnung kommen und noch die letzte
Gnadenzeit nützen, die ihnen bleibt bis zum Ende. Denn alles erfüllet sich aufs Wort,
was Ich euch Menschen ankündigen ließ durch Seher und Propheten, und ihr werdet
bald die Wahrheit Meines Wortes erfahren, und selig, der Mein Wort annahm und den
Weg dann findet zu Mir, denn er wird in großer Not immer einen Ausweg finden, er
wird Meine Hilfe sichtlich erfahren, die Ich euch allen verheißen habe, die ihr nach Mir
rufet .... Denn darum rede Ich mit euch, auf daß ihr um Kraft bittet zuvor schon und
dann in größter Not, wenn ihr nur auf Meine Hilfe werdet angewiesen sein .... Sie wird
euch werden, denn Ich vergesse die Meinen nicht .... Darum sorget, daß ihr zu den
Meinen gezählt werdet .... Rufet Mich an in der Not, und Ich will euch erhören .... Amen
««««

14
Festgesetzte Zeiträume als Erlösungsepochen .... B.D. Nr. 8085   22.1.1962

Vor Mir sind tausend Jahre wie ein Tag .... für Mich ist es wahrlich ohne Bedeutung,
wann ihr zu Mir zurückkehret, wie lange ihr euch von Mir entfernt haltet, denn Ich
weiß, daß ihr einmal sicher zu Mir kommen und ewig dann mit Mir vereint sein
werdet .... Ihr selbst aber leidet unermeßlich in dieser Zeit der Entfernung, denn nur
Zusammenschluß mit Mir ist Seligkeit .... Und Ich liebe euch und möchte euch daher die
Zeit der Unseligkeit verkürzen um eurer selbst willen .... Ich will nicht, daß ihr leidet,
ersehe jedoch in Meiner Weisheit den Segen des Leides für euch, weil es euch bewegen
kann, die Rückkehr zu Mir zu beschleunigen, weil es euch wandeln kann in eurer
Gesinnung und in eurem Willen. Doch was in Meiner Macht liegt, tue Ich, um die
Zeitdauer eures Widerstandes zu verkürzen, ohne jedoch euren freien Willen anzutasten.
Denn dieser bestimmt selbst die Zeitdauer eurer Entfernung von Mir, und ihn zwinge
Ich nicht .... Wenngleich also die Zeit für Mich belanglos ist, sind doch in Meinem
Heilsplan die Zeiträume bestimmt, die für das Geistige zur Entwicklung vorgesehen
wurden .... d.h., es ist Mein Heilsplan auch zeitmäßig festgelegt, und er wird eingehalten
Meiner Liebe und Weisheit gemäß .... Es sind Erlösungsepochen vorgesehen, die
begrenzt sind, also immer wieder neue Entwicklungsmöglichkeiten sich bieten .... in der
weisen Voraussicht, daß der von seiten der gefallenen Geistwelt immer neue
Widerstand auch ein gewisses Neu-Richten erfordert .... oder auch: daß die gesetzliche
Ordnung von Zeit zu Zeit wiederhergestellt werden muß, die das im Widerstandbefindliche
Geistige völlig außer acht lässet und dadurch eine Aufwärtsentwicklung
verhindert wird .... Diese festgesetzten Zeiträume also sind „Erlösungsepochen“, die
unwiderruflich von Mir innegehalten werden und sonach das Beenden einer alten und
Beginnen einer neuen Entwicklungs-Periode bedeuten, die von euch Menschen zeitlich
nicht festgestellt werden können, aber dennoch mit unumstößlicher Sicherheit erwartet
werden können von den Menschen in Zeiten, wo eine geistige Aufwärtsentwicklung
nicht mehr erkennbar ist. Aber es liegt auch in Meinem Heilsplan von Ewigkeit, daß den
Menschen ein solches Wissen unbeweisbar sein und bleiben wird .... Denn die
verschiedenen „Epochen“ liegen in ihrem Anfang und ihrem Ende so weit auseinander,
daß den Menschen jegliches Wissen fehlt und auch nur Geistig-Erweckte ein solches
Wissen als glaubwürdig annehmen .... Vor Mir sind tausend Jahre wie ein Tag .... Ihr
Menschen aber empfindet die Zeit unermeßlich lang, und ihr könntet sie selbst euch
verkürzen, wenn ihr nur ernsthaft eure Erlösung aus der Form anstreben würdet, die ihr
im Erdenleben als Mensch auch erreichen könnet .... Denn alle Hilfsmittel stehen euch
wahrlich zur Verfügung, nur kann euer Wille nicht gezwungen werden zur Wandlung
eures Wesens zur Liebe .... Doch diese Wandlung zur Liebe muß vollzogen werden,
und ihr brauchtet dazu nur ganz kurze Zeit .... Und geht eine Entwicklungs-Periode zu
Ende, ohne daß ihr euer Ziel erreicht habt, dann kann wieder eine endlose Verlängerung
eures Gott-fernen Zustandes euer Los sein, das eben für euch äußerst qualvoll ist, Mich
aber nur veranlaßt, immer wieder für euch .... für das noch zu Mir im Widerstand
verharrende Geistige .... neue Möglichkeiten zu schaffen, um euer Ausreifen zu
fördern .... Denn Ich weiß es, daß Ich einmal Mein Ziel erreiche, und Zeitbegriff gibt es
für Mich nicht .... alles ist für Mich Gegenwart .... auch die Vergangenheit und die
Zukunft .... Das versteht ihr nicht, solange euer Denken noch begrenzt ist. Einstens aber
werdet ihr es verstehen und es selbst unbegreiflich finden, daß ihr Mir so lange
Widerstand entgegengesetzt habt .... Denn der Zusammenschluß findet unwiderruflich
einmal statt, und das bedeutet auch unermeßliche Seligkeit, in der alles vergangene Leid
verblaßt, in der ihr nur lobend und preisend Meine Liebe erkennen werdet, die euch
verfolgte auch in die tiefste Tiefe und die nicht eher ruhte, bis sie das Ziel erreichte ....
Amen
««««

16
Neuer Erlösungsabschnitt .... B.D. Nr. 8345  2.12.1962

Es ist kein großer geistiger Aufstieg mehr zu erwarten auf dieser Erde, es werden nur
wenige noch den rechten Weg finden und ihn gehen, der zu Mir führt .... zurück ins
Vaterhaus. Es wird wohl überall Menschen geben, die bemüht sind, für Mich und Mein
Reich zu arbeiten, die mit inniger Hingabe an Mich eintreten für die Glaubenssatzungen,
die in den verschiedenen kirchlichen Organisationen gelten .... Sie werden den guten
Willen haben, den Menschen die Wahrheit zuzuführen, und es auch tun, wenn Mein
Geist durch sie wirken kann, sowie sie predigen für Mich und Mein Reich. Doch es sind
wenige Menschen, die es ernst nehmen mit ihrer Seelengestaltung, deren Glaube an
Mich sie auch an eine Verantwortung Mir gegenüber glauben lässet und die daher ein
bewußtes Erdenleben führen. Die Mehrzahl ist und bleibt gleichgültig, und ob ihnen
noch so gewaltige Redner gegenüberstehen .... Alles Geistige wird nur mit einem
überlegenen Lächeln abgetan, denn es scheint den Menschen als Phantasie und
unwirklich und nimmt sie daher auch nicht gefangen. Doch der wenigen wegen soll
noch eifrige Arbeit getan werden, denn eine Seele nur gerettet zu haben vor dem
Untergang, sie bewahrt zu haben vor einem nochmaligen Gang durch die Schöpfungen
der Erde ist ein so gewaltiger Erfolg, daß darum auch keine Mühe gescheut werden
sollte, denn jene Seele dankt es ihrem Retter ewiglich, der sie auf den rechten Weg
geführt hat. Scheinbar kehren viele Menschen zum Glauben zurück .... Noch größer aber
ist die Zahl derer, die abfallen und leichtfertig ihren Glauben an Mich hingeben, die
auch das Erlösungswerk Jesu Christi nicht anerkennen als ein Sühnewerk für die
gesamte Menschheit .... Und weil gerade der Glaube an Jesus Christus stets mehr
schwindet, wird auch die geistige Not immer größer, und sie führt auch zuletzt zur
Auflösung des Schöpfungswerkes Erde, weil das noch tiefere Absinken in die Finsternis
verhindert werden soll, was durch das Entwinden des Meinem Gegner angehörenden
Geistigen geschieht durch die Neubannung jenes Geistigen in der materiellen
Schöpfung. Immer wieder sage Ich euch dies, daß auf dieser Erde keine geistige Wende
zum Guten zu erwarten ist, daß ein neuer Erlösungsabschnitt beginnt und dies zugleich
eine geistige und auch eine irdische Wende ist, denn es wird nichts bestehenbleiben,
was auf, in und über der Erde lebt und besteht, sondern es wird alles eine Veränderung
erfahren, es wird eine neue Erde erstehen, und diese neue Erde wird wieder in
gesetzlicher Ordnung beginnen, auf daß auf ihr wieder eine Weiterentwicklung alles
Geistigen gesichert ist und also der Rückführungsprozeß seinen Fortgang nimmt in
dieser gesetzlichen Ordnung. Ob ihr Menschen dies glaubet oder nicht, bestimmt nicht
Meinen Plan von Ewigkeit, aber ihr, die ihr Meinen Angaben keinen Glauben schenken
wollet, ihr werdet überrascht sein, wie schnell der Tag hereinbricht, wo sich die ersten
Ankündungen erfüllen: wo ihr noch ein letztes Zeichen von Mir erfahren dürfet, das
euch die Wahrheit aller derartigen Ankündungen bestätigen soll .... Gerade die
Menschen, die sich verstandesmäßig ihren Mitmenschen überlegen glauben, leugnen
solche Endankündigungen, und sie zweifeln also auch die Wahrheit Meines Wortes an,
das direkt von oben zur Erde geleitet wird .... Wer sonst aber könnte wohl eine so
bestimmte Voraussage geben, wenn nicht Der, Dem alle Macht gegeben ist und Der
auch Herr ist über alle Kräfte des Himmels und der Erde? .... Sein Wort könnet ihr
wahrlich als sicher und gewiß annehmen, denn Ich rede nicht nur, sondern Ich begründe
euch alles Geschehen, als von Meiner Liebe, Weisheit und Macht über euch verhängt,
weil dies nötig ist für die Seelen, die noch in letzter Stunde zu Mir rufen sollen, bevor
das Ende kommt. Ich will durch Meine Voraussagen nichts anderes erreichen, als euer
Verantwortungsbewußtsein zu wecken, daß ihr euch kurz vor dem Ende wähnet und
euch fraget, ob und wie ihr wohl bestehen könnet vor den Augen eures Gottes und
Schöpfers .... Ihr sollet nicht denen glauben, die ein Ende leugnen, die in euch
Menschen die Hoffnung erwecken wollen an eine zum Guten sich wandelnde Zeit .... an
eine geistige Wende, die noch auf dieser Erde eintritt, die nur ein anderes
Menschengeschlecht erfordert, das nach Meinem Willen lebt .... Auf dieser Erde wird
ein solches Menschengeschlecht nicht mehr anzutreffen sein, denn die Entgeistigung
nimmt ihren Fortgang, und sie allein ist es, die ein Beenden dieser Erdepoche nach sich
zieht. Denn die Erde soll eine Schule des Geistes sein, doch nur die Materie beherrscht
die Gedanken der Menschen, und darum werden sie selbst auch wieder zur Materie
werden, die sie über alles begehren und darüber völlig eines Gottes vergessen, Der ihnen
das Erdenleben gab um eines bestimmten Zweckes willen .... Diesen Zweck erfüllen die
Menschen nicht, diesen Zweck erfüllt auch die Erde selbst nicht mehr, denn es ist die
gesamte göttliche Ordnung umgestoßen, es ist die Erde zum Reich Meines Gegners
geworden, der jegliche Aufwärtsentwicklung des Geistigen verhindern will .... Und ihr
Menschen, die ihr noch an eine geistige Wandlung der Menschen auf dieser Erde
glaubet, ihr seid geistig blind, euch fehlt jegliche innere Erleuchtung, euch bestimmt nur
euer Menschenverstand, Behauptungen aufzustellen und göttliche Offenbarungen zu
leugnen und sie hinzustellen als Äußerung des Gegengeistes, ansonsten ihr selbst es
erkennen müßtet, auf welcher Stufe die Menschheit angelangt ist, und ihr solltet euch
lieber still verhalten, wenn ihr auch selbst nicht an ein Ende zu glauben vermöget ....
aber nicht eure mangelnde Erkenntnis preisgeben durch falsche Behauptungen, die
Meinen Voraussagen zuwiderlaufen .... Denn auch ihr werdet euch dafür verantworten
müssen, hindert ihr doch die Menschen an der Selbstbesinnung über ihr verfehltes
Leben und also auch an einer Umkehr zu Mir, die noch vor dem Ende stattfinden muß,
soll die Seele gerettet werden vor dem entsetzlichen Lose einer Neubannung in den
Schöpfungen der Erde .... Amen
««««

18
Hinweis auf die vielen Nöte vor dem Ende .... B.D. Nr. 8387  20.1.1963

Es wird noch viel Not über die Erde gehen, doch immer nur werden die direkt davon

Betroffenen von ihr den seelischen Nutzen ziehen, wenn sie nicht ganz verhärtet sind ....
Doch die Mitmenschen sind nicht lange davon beeindruckt und darum werden auch sie
anderweitig betroffen, denn Mir stehen wahrlich viele Erziehungsmittel zur Verfügung,
die Ich anwenden muß, will Ich die Menschen nicht verlorengehen lassen und gänzlich
an Meinen Gegner verlieren. Denn es ist wie eine Krankheit, daß sie den Willen dessen
eher erfüllen, der sie verderben will, als den Meinen, Der Ich ihnen doch verhelfen will
zur Seligkeit .... Meine Reden und Ermahnungen fruchten nicht viel, und sie müssen
empfindlicher getroffen werden, soll sich ihr Denken wandeln und sich hinwenden zu
Mir. Erst die Nöte, derer sie allein nicht Herr werden, können sie zu Mir hintreiben ....
erst solche Nöte, wo jegliche Hilfe unmöglich scheint, können sie veranlassen zu beten,
zu Mir zu rufen im Geist und in der Wahrheit. Und sind sie nicht ganz verhärtet, ist in
ihnen noch ein Funke Glauben an einen Gott und Schöpfer, Der allmächtig ist und
voller Liebe, dann werden sie auch zu Mir rufen, und Ich werde Mich ihnen beweisen,
weil es Mir nur darum geht, daß sie lebendig glauben an Mich. Denn nur ein lebendiger
Glaube gibt ihnen Kraft zum Widerstand in jeglicher irdischen Not. Denn da es die Zeit
des Endes ist, wird auch die Zeit der Trübsal nicht aufhören und immer wieder in
anderer Form die Menschen berühren, und dann ist ein lebendiger Glaube eine starke
Hilfe, denn das Vertrauen auf Mich lässet die Menschen alles leichter ertragen und
überzeugt der Hilfe harren. Und es wird euch von allen Seiten Kunde zugehen von
Unglücksfällen und Katastrophen aller Art, und dann denket immer, daß Ich damit eine
Wandlung der Menschenherzen bezwecke, daß nichts ohne Anlaß und ohne Sinn über
die Menschen hereinbricht, was es auch sei. Und oft muß Ich solche Mittel anwenden,
wo kein menschlicher Anlaß, kein menschliches Versagen vorliegt, denn sie sollen
nicht die Mangelhaftigkeit oder Sündhaftigkeit der Mitmenschen, sondern sie sollen
Mich Selbst erkennen als Urheber von Zuständen, die sie in äußerste Not versetzen ....
Denn sie sollen zu Mir rufen, nicht von den Mitmenschen Hilfe erwarten, die diese
ihnen nicht geben können. Es gibt nur noch eine Rettung für die Menschen, daß sie
selbst die Bindung herstellen mit Mir, denn das Ende kommt unwiderruflich, und die
Notzeit, die dem Ende vorausgeht, kann nur durchgestanden werden von den Menschen,
die sich Mir innig verbinden und darum auch ständig Meiner Hilfe gewiß sein können.
Denn Ich liebe euch Menschen, und Ich will euch helfen .... Ich habe die Macht dazu
und kann euch also auch helfen .... nur will Ich, daß ihr selbst Mich darum angehet, daß
ihr den Weg nehmet zu Mir, auf daß ihr nun auch gerettet seid und das letzte Ende nicht
zu fürchten brauchet .... Denn es wird viel Kraft von euch gefordert werden, um allen
Anstürmen durch Meinen Gegner zu widerstehen, und diese Kraft sollet ihr ständig von
Mir entgegennehmen. Doch es gehört dazu die innige Bindung mit Mir, die euch auch
ein Maß von Kraftzufuhr sichert, so daß ihr siegreich aus allen Anfechtungen
hervorgehen könnet. Und je näher das Ende ist, desto mehr Not und Trübsal werdet ihr
ausgesetzt sein, weil nicht mehr lange Zeit ist und Mein sichtliches Eingreifen geboten
ist, durch das ihr noch dem schlimmsten Schicksal entrinnen könnet .... der Bannung in
der Materie, in den Neuschöpfungen der Erde. Es ist dieses Los so entsetzlich, daß alle
irdischen Nöte dagegen klein erscheinen, könntet ihr selbst erstere in ihrem Umfang
ermessen. Ihr dürfet aber nicht in Angst und Furcht euch zu einer Wandlung
entschließen und könnet darum auch nicht volle Übersicht erhalten, nur kann euch
immer wieder euer Schicksal vorgehalten werden und (was) ihr nun glauben könnet
oder nicht .... Aber ihr werdet Mir einmal dankbar sein, wenn euch durch große irdische
Nöte jenes entsetzliche Los erspart geblieben ist .... Es geht die Zeit unwiderruflich zu
Ende für die Menschen auf dieser Erde, und dies erklärt auch die schweren
Schicksalsschläge, von denen die Menschen betroffen werden .... Doch da die Liebe
erkaltet ist unter den Menschen, ist auch das Mitgefühl nicht sehr weit reichend .... Erst
wenn die Menschen selbst betroffen sind, haben solche Nöte und Leiden eine
Auswirkung, daß sie sich ihrer selbst besinnen und ihre Gedanken einmal geistig
richten, zu Dem hin, Der Herr ist über Leben und Tod, über Himmel und Erde, Der aller
Schöpfungen Urheber ist, Dem alles möglich ist, Den ihr Menschen nur voll-vertrauend
anzurufen brauchet, um auch sicher die Hilfe zu erfahren und damit auch einen Beweis
Seiner Selbst, so daß euer Glaube lebendig werde .... Ihr könntet selbst das Maß eurer
Leiden verringern, würdet ihr nur zum Glauben zurückkehren, den ihr Menschen
verloren habt, denn das ist der Anlaß des vermehrten Notzustandes, daß auch der
geistige Tiefstand erreicht ist, daß die Menschen weder glauben noch Liebe üben und
darum in völliger Finsternis dahingehen .... Sie müssen aber einen Gott und Schöpfer
erkennen lernen, sie müssen an Ihn und Seine endlose Liebe glauben, und sie werden
dann auch diese Liebe erfahren dürfen in jeder irdischen und geistigen Not .... Doch
selbst die schwersten Schicksalsschläge werden es oft nicht zuwege bringen, daß sich
die Menschen wandeln, und darum ziehen diese selbst einen Untergang heran, sie tragen
selbst dazu bei, daß die Erde zerstört und eine neue hergerichtet wird, denn sie soll dem
Geistigen dienen zur Aufwärtsentwicklung. Und diese geistige Aufgabe ist unmöglich
geworden, weil die Menschen selbst versagen und daher alles wieder neu gerichtet
werden muß, daß alles wieder zur gesetzlichen Ordnung gebracht werden muß, was
außerhalb dieser getreten ist .... daß also sich ein Umgestaltungswerk auf dieser Erde
vollzieht laut Plan von Ewigkeit .... Doch Meine Liebesorge wird allen Menschen noch
gelten bis zum Ende .... Ich werde noch alle Mittel anwenden, die Erfolg verheißen, auf
daß die Zahl derer verringert werde, die gebannt werden in der Materie, auf daß sie
wieder ihren Entwicklungsgang aus der Tiefe zur Höhe zurücklegen können, der zwar
entsetzlich qualvoll ist, aber doch das Geistige den Händen Meines Gegners entwunden
wird, ansonsten es ewig keine Rückkehr zu Mir geben könnte .... Amen
««««

20
Erneuter Hinweis auf Katastrophen und Krieg .... B.D. Nr. 8717   6.1.1964

Ungewöhnlich wird die kommende Zeit euch belasten, denn das Weltgeschehen tritt
in eine neue Phase ein, die Unruhe unter den Völkern nimmt zu, ein jedes sieht in dem
anderen den Feind und es wird nichts Ernstliches unternommen, um einen Frieden
herzustellen, obwohl die Menschen alle ihn ersehnen. Aber der Materialismus ist
Triebkraft aller Pläne und Vorhaben und jeder sucht die größten Vorteile zu erringen,
doch keiner ist in seinem Denken und Sinnen gerecht und von guten Gefühlen getrieben
und Schicksalsschläge verstärken die Angst und Unruhe, denn in jeder Weise sucht Gott
Selbst Sich noch den Menschen erkenntlich zu machen, weil allein nur der Glaube an
Ihn und Seine Macht das rechte Gegengewicht ist für alle Nöte und Leiden, denen ihr
Menschen entgegengehet. Und darum werden sich auch Naturkatastrophen mehren, auf
daß eine höhere Macht anerkannt wird, denn was von Menschen ausgeht, das wird
immer nur den Haß verstärken gegeneinander, nicht aber zu einer geistigen Besinnung
führen. Die Lieblosigkeit nimmt Formen an, die bald unübertrefflich sind, und der
Kampfzustand der Menschen gegeneinander wird daher immer mehr sich festsetzen, es
wird alles andere als Frieden unter den Menschen sein, wenngleich noch nicht der große
Brand entfacht ist, der aber nicht ausbleibt. Die Menschen selbst gehen mit einer
Gleichgültigkeit durch das Leben, und wenige nur denken darüber nach, daß dieser
Zustand nicht lange wird bestehen können. Doch es sind zumeist die Verantwortlichen
verblendeten Geistes .... es wird viel geredet, und doch sind es nur leere Redensarten,
denen keine Taten folgen. Denn die irdische Not wird nicht behoben, wo sie deutlich
erkennbar ist, und da also das Gebot der Nächstenliebe offensichtlich unerfüllt bleibt,
kann auch der Geisteszustand nicht gut sein, wenngleich diese sich irdisch im
Wohlstand bewegen und scheinbar nichts zu entbehren brauchen .... Die Seelen aber
darben, und doch sind die Menschen nicht ansprechbar für geistige Belehrungen, die den
Seelen zur rechten Nahrung dienen würden. Die Menschen sollten offenen Auges um
sich schauen und ihr eigenes Leben einer ernsten Kritik unterziehen, dann werden sie
auch das Kommende verstehen lernen und auch mit rechter Erkenntnis die Ereignisse
verfolgen können, die zwar immer schon angekündigt wurden, nun aber erst an
Bedeutung gewinnen angesichts der schweren Notlage derer, die direkt davon betroffen
werden .... Doch es ist die Zeit des Endes, und da die Menschen keinen Glauben mehr
haben, sind übergroße Schicksalsschläge notwendig, um sie noch aufzurütteln, daß
einige wenige zum Glauben zurückfinden an einen Gott und Schöpfer, Dem sie ihr
Dasein zu verdanken haben .... um sie zum Nachdenken zu veranlassen, was diesen Gott
und Schöpfer wohl dazu bewogen und welchen Zweck Er damit verfolgt hat, sie zu
erschaffen .... Für euch Menschen geht es um Leben oder Tod, um übergroße Seligkeit
oder Qual und Pein, um höchstes Licht oder tiefste Finsternis .... Und wer also leben
will, wer selig sein will und im Licht stehen ewiglich, der muß den Willen seines Gottes
und Schöpfers erfüllen, er muß diesen Willen zu erfahren suchen und also ein Leben in
Liebe zu Gott und zum Nächsten führen .... Glaubt er aber nicht an einen Gott, so ist
sein ganzes Erdenleben zwecklos, er verstößt immerwährend gegen das Gesetz
göttlicher Ordnung, und die Gesetze göttlicher Ordnung umzustoßen zieht immer ein
Chaos nach sich, und diesem Chaos geht ihr Menschen nun unwiderruflich entgegen ....
Und es wird sich nicht nur geistig an euch auswirken, sondern auch die irdische Welt
wird aus allen Fugen geraten, immer wieder werden euch Berichte zugehen von
Naturkatastrophen, Unglücksfällen und anderem Unheil, denn es wird keine Ruhe und
kein Friede mehr sein in einer Welt, die bar jeder Liebe und jeden Glaubens ist .... Wer
aber unter den Menschen den Weg zu Gott gefunden hat, wer Seine Gebote der Liebe zu
erfüllen sich bemüht, wer sich Ihm im Geist und in der Wahrheit hingibt, zu Ihm betet
und um Seinen Schutz bittet, der wird ihn auch sicherlich erfahren, denn diese
Menschen gehören Seiner kleinen Herde an, die ausharren werden bis zum Ende, die im
Glauben sich nicht wankend machen lassen, die zusammenhalten und Gott tief im
Herzen tragen und die darum auch am Ende entrückt werden, wenn Gott sie nicht zuvor
in Sein Reich abrufet, wie dies Sein Wille ist .... Immer wieder werdet ihr aufmerksam
gemacht auf das vor euch Liegende, und immer näher rückt es an euch heran, und ob ihr
auch schwachgläubig seid .... ihr werdet es nicht abwenden können, und ihr könnet mit
vollster Gewißheit dafür eintreten, was euch angekündigt wird, denn darum geht es, daß
die Menschen erfahren sollen, daß alles vorgesehen ist im Plan von Ewigkeit, daß alles
abhängig ist vom Willen Gottes, Der zwar in Seiner Weisheit und Liebe tätig wird, um
das Werk der Rückkehr zu Ihm durchzuführen, und das Ziel auch einmal erreichet ....
Amen
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22
Verunreinigung von Luft - Wasser - Nahrung .... B.D. Nr. 6855  21.u.23.6.1957

Jeder Mensch soll von euch das gleiche erwarten dürfen, was ihr von ihm erwartet.
Einem jeden sollet ihr Gerechtigkeit zukommen lassen, wie ihr auch dieselbe von ihm
verlangt. Ihr sollet nicht mit verschiedenem Maß messen und glauben, selbst größere
Anrechte zu haben als euer Mitmensch, wenn es sich darum handelt, daß ihr Nutznießer
seid dessen, was euch von Mir aus frei geschenkt worden ist .... was ihr euch nicht
selbst erworben habt, sondern was allen Menschen gleicherweise zur Verfügung
steht .... worunter geistige und irdische Güter zu verstehen sind, die Meine Liebe und
Mein Schöpferwille für euch immer bereithält. Dazu also gehören alle Gaben, die ihr
aus Meiner Hand empfanget .... die ihr euch nicht selbst herstellen könnet, die ohne euer
Zutun da sind und die zu eurem Bestehen beitragen .... die also euer natürliches Leben
bedingen und die keinem Menschen entzogen werden dürfen, wenn nicht dessen Leben
gefährdet werden soll. Es sind die Lebensgüter, die jeder Mensch zu beanspruchen hat
und die von seiten der Mitmenschen ihm auch nicht entzogen werden dürfen, ansonsten
ein Vergehen wider Meine ewige Ordnung weittragende Folgen nach sich zieht, die sich
nicht nur an den schuldigen Menschen auswirken, sondern auch die Schöpfungen
betreffen und somit auch zur Auflösung dieser führen können. Ihr werdet dies verstehen,
wenn ihr nur darüber nachdenket, welche Lebenselemente ihr benötigt, und euch die
Verschiedenheit dieser vorstellet .... wenn ihr Luft und Wasser und deren
Beschaffenheit und Wirkung an euch selbst feststellet, die dem Menschen vollste
Gesundheit schenken, aber auch zu Siechtum und Zerstörung der Körperorgane führen
können, wo durch Menschenwillen eine Verseuchung der Luft und des Wassers
stattfindet, die unübersehbaren Schaden bringt .... Luft und Wasser sind Gottesgaben,
die ein jeder Mensch benötigt und darum auch aus Meiner Hand empfängt. Und die
Sündhaftigkeit der Menschen kommt schon allein darin zum Ausdruck, daß sie sich
nicht scheuen, diese überaus wichtigen Lebensgüter in einer Weise zu verunreinigen,
daß den Mitmenschen lebensbedrohender Schaden daraus erwächst .... Und so, wie
einem jeden Menschen sein eigenes Leben lieb ist, versündigt er sich, wenn er dem
Mitmenschen die nötigsten Lebensbedürfnisse schmälert, wenn er dazu beiträgt, daß das
Leben des Mitmenschen gefährdet ist .... Und unter „Gefährdung des Lebens“ ist auch
zu verstehen, wenn das, was die Erde hervorbringt an Nahrung für Mensch und Tier,
seiner natürlichen Beschaffenheit beraubt wird, wenn der Boden, auf dem es gedeihen
soll, durch künstliche Mittel eine andere Beschaffenheit erhält und nun auch die darin
erzeugten Produkte Stoffe enthalten, die keineswegs dem menschlichen Körper
zuträglich sind. Es greifen die Menschen ein in Naturgesetze, sie wollen gleichsam
verbessern, also Meine Schöpfungen als mangelhaft hinstellen, sie wollen dem Boden
höhere Ertragsfähigkeit verschaffen, und sie bedienen sich dazu falscher Mittel ....
Denn sie brauchten nur Mich um Meinen Segen anzugehen, um wahrlich auch
gesegnete Ernten erzielen zu dürfen .... Eine weitere Versündigung auf diesem Gebiet ist
es auch, (23.6.1957) wenn die Früchte geerntet werden vor ihrer Reife .... wenn Habgier
und materialistisches Denken dem natürlichen Reifeprozeß vorgreifen und wenn
dadurch der menschliche Körper gezwungen wird, den Kampf aufzunehmen mit noch
unausgereiften Substanzen .... was nicht nur eine rein körperliche, sondern auch eine
geistige Angelegenheit ist, die euch Menschen oft nicht bekannt ist. Es gehört aber alles
unter das Mißachten des Gesetzes Meiner ewigen Ordnung. Es fügt der Mensch seinem
Mitmenschen Schaden zu, er handelt nicht gerecht an ihm, und er trägt dazu bei, daß
sich das Chaos auf Erden stets mehr vergrößert, weil nur ein völlig in gesetzmäßiger
Ordnung-gelebtes Erdenleben sich recht auswirken kann an Leib und Seele. Und es hat
ein jeder Mensch Anspruch darauf, daß die Naturordnung aufrechterhalten bleibt, denn
Ich habe alles, was in der Schöpfung besteht, nicht für einen Menschen, sondern für alle
Menschen erschaffen; es benötigt jeder Mensch reine Luft, reines Wasser und eine gute
Nahrung für sein körperliches Leben, und es hat kein Mensch das Recht, dem
Mitmenschen einen Schaden zuzufügen, den er für sich selbst auch nicht wünschet. In
der letzten Zeit vor dem Ende aber wird keinerlei Rücksicht mehr genommen auf das
Leben des Mitmenschen; es wird bedenkenlos experimentiert in jeder Weise, und immer
nur aus Ehrgeiz, Habgier oder Machthunger, und es wird das Leben in Gesundheit
gefährdet. Und also triumphiert der, der alles Geschöpfliche zerstören möchte, um das
darin Gebundene wieder freizubekommen in der falschen Annahme, daß es ihm dann
wieder gehört .... Ihm haben sich die Menschen alle in die Gewalt begeben, die gegen
die göttliche Ordnung verstoßen, seinen Einflüsterungen folgen sie, und Meiner Gebote
achten sie nicht, die Liebe und Gerechtigkeit fordern .... Jeder Mensch denkt nur an sich
und seinen eigenen Vorteil, und das Los des Mitmenschen lässet ihn unberührt. Und
auch das Leben des Mitmenschen ist ihm nicht mehr heilig, ansonsten es nicht dazu
kommen könnte, was aber mit Sicherheit zu erwarten ist: daß das Leben aller Menschen
aufs Spiel gesetzt wird, weil die göttlichen Naturgesetze umgestoßen werden .... weil
einmal die Elemente durchbrechen werden mit aller Gewalt, wozu die Menschen selbst
den Anlaß geben, die sich versündigen gegen die göttliche Ordnung, gegen Mein Gebot
der Gottes- und der Nächstenliebe .... Amen
««««

24
Rückgang der Vegetation .... Stürme - Unwetter .... B.D. Nr. 1888  14.4.1941

Es ist keineswegs eine Zufälligkeit, daß die Vegetation der Erdoberfläche eine andere
geworden ist, soweit sich dies auf Landstrecken bezieht, wo menschlicher Wille und
menschliche Tätigkeit bestimmend für diese war. Es gilt dies insbesondere für Wälder
oder Baumpflanzungen, die dem Vernichtungswillen der Menschen zum Opfer fielen,
was nicht ohne Einfluß bleibt auf das Klima sowohl als auch auf die Beschaffenheit des
Bodens. Es sind solche Abholzungen erstmalig eine große Gefahr für die Menschen,
wenn sie vorzeitig stattfinden, d.h., bevor das Geistige in den pflanzlichen Schöpfungen
ausgereift ist zur Belebung der nächsten Form. Denn dieses vorzeitig frei gewordene
Geistige verläßt den Ort seines unterbrochenen Aufenthaltes nicht, ohne sich
entsprechend schadlos gehalten zu haben, indem es das Wesenhafte der Umgebung
bedrängt und in ungebundenem Zustand sich oft unerwünscht äußert, was ihm von Gott
aus auch nicht verwehrt wird. Es werden also die Menschen in solchen Gegenden unter
außergewöhnlichen Stürmen und Verwüstungen zu leiden haben, was auch das
Wachstum der gesamten Pflanzen(welt) stark beeinträchtigt. Wo aber die Vegetation
dürftig ist, dort machen sich auch andere Störungen bemerkbar. Es lassen die
Wasserverhältnisse viel zu wünschen übrig, d.h., die Erdoberfläche versandet in
Ermangelung von ständiger Wasserzufuhr. Und also können solche Landstrecken öde
und wüst werden, und obgleich die Menschen keinen Einfluß zu haben glauben, sind sie
doch die eigentlichen Urheber von der Unfruchtbarkeit ganzer Landstrecken und
übermäßiger Dürre. Die Gefahr liegt nun darin, daß dies nicht erkannt wird und daß die
Menschen bedenkenlos immer neue Landstrecken ihrer Gewinnsucht zum Opfer
fallenlassen, denn diese ist zumeist der Anlaß zur Verödung ganzer Strecken. Wenn um
irdischen Vorteils willen der Mensch Schöpfungen vernichtet, so ist dies ein
Zugeständnis des Willens der bösen Macht gegenüber. Um Geld und Geldeswert greift
er ein in den göttlichen Schöpfungsplan, der jedem Dinge seine Bestimmung gab und
nicht zuletzt der gesamten Pflanzenwelt auf der Erdoberfläche. Ein solches Eingreifen
aber muß sich auch entsprechend auswirken, wenngleich diese Auswirkungen nicht so
umgehend zu erkennen sind, sondern eine gewisse Zeit benötigen. Stürme und Unwetter
werden überhandnehmen, Wassersnot (veraltetes Wort für: Überschwemmung = d. Hg.) pflanzliche
Kulturen erschweren, und dies wird einen Rückgang der Vegetation zur Folge haben
und gleichzeitig eine Beschränkung der geistigen Entwicklungsmöglichkeiten für das
Wesenhafte, das den Aufenthalt in der Pflanzenwelt seinem Reifegrad entsprechend
nehmen will und also gehindert wird daran, was sich in immer neuen Stürmen und
Unwettern auswirkt .... Amen
««««

25
Gott allein ist Herr der Schöpfung .... Stern .... B.D. Nr. 7423   5.10.1959

Ewig schon kreisen die Gestirne in ihrer Bahn, die vom göttlichen Schöpfer ihnen
vorgeschrieben wurde und die im Schöpfungsplan auch eingehalten wird nach Seinem
Willen. Und es ist ein unmögliches Beginnen, die vorgeschriebene Bahn eines Gestirnes
ändern zu wollen, einen Stern aus seiner Bahn zu drängen und anders leiten zu wollen,
als es vom göttlichen Schöpfer bestimmt worden ist. Und ebenso ist es unmöglich, den
Lauf eines Gestirnes aufzuhalten, ihn zeitmäßig in seinem Lauf zu beschränken, also es
in irgendeiner Weise zu verhindern, seinen Weg zu gehen .... Das sei allen denen gesagt,
die da glauben, durch eigene Erfindungen eine andere Ordnung im Schöpfungswerk
Gottes herstellen zu können .... die da glauben, menschliche Erzeugnisse einfügen zu
können in das göttliche Schöpfungswerk, die annehmen, daß solche Versuche ohne
ernsthafte schädigende Folgen in das Weltall gesendet werden können .... Über den
Kosmos bin immer noch Ich der Herr .... Und Ich werde jedes Eindringen-Wollen in
Mein Werk auch entsprechend beantworten. Es wird ein weiterer Versuch gemacht
werden, und ihm werden weitere folgen, solange die Menschen nicht gehindert
werden .... Und Ich lasse auch solches zu, aber Ich antworte, wenn es an der Zeit ist.
Denn es kann nicht mehr viel angerichtet werden durch der Menschen Vorgehen in das
All .... weil die Zeit abgelaufen ist, mit der die Menschheit überhaupt noch rechnen darf.
Und alle Erfahrungen, die sie noch sammeln wollen, werden ihnen nichts mehr nützen,
denn Ich Selbst gebiete Einhalt .... Aber Ich werde in gleicher Weise antworten, denn
diese Antwort wird gleichfalls aus dem All kommen, in das sie einzudringen suchen,
und alle ihre Erfindungen werden nutzlos sein, das Gestirn abzuwehren und umlenken
zu wollen, das sie selbst in größte Gefahr bringt. Und so bleibt es Mir überlassen, wie
lange Ich der Menschen Tun dulde, aber Ich dulde es nur beschränkt, Ich kann Mich
nicht einverstanden erklären mit derlei Versuchen, die keinen geistigen Zweck haben
und die Menschen nur noch mehr in ihrem Glauben bestärken, Herr des Alls zu sein
oder zu werden. Doch es ist bald das Ende da, und in dieser Endzeit werden die
Menschen noch vieles versuchen, was nur ihre Gottlosigkeit, ihre geistige
Überheblichkeit und ihre geistige Armut beweiset. Es werden noch mancherlei
Versuche angestellt werden, die erheblich beitragen zur Auflösung der Erde, zum letzten
Zerstörungswerk und also zum Beenden einer Erlösungsepoche, die einer neuen
weichen muß, sollen Meine Geschöpfe nicht gänzlich verlorengehen. Aber ihr
Menschen, die ihr Mir angehöret durch euren Willen, lasset euch nicht beeindrucken
von allem, was auch geschehen mag .... Bleibet immer dessen eingedenk, daß sich der
Schöpfer Himmels und der Erde nicht verdrängen lässet und daß Er Seine Macht
deutlich zeigen wird, ohne von Menschen daran gehindert werden zu können .... Ich
sehe zu und warte ab .... bis der Tag gekommen ist, der vorbestimmt ist seit Ewigkeit ....
Denn es ist die Zeit begrenzt, die Mein Gegner in einer Weise nützt, daß die
Menschen .... als ihm hörig .... alles tun, was er verlangt .... was ihnen aber doch nicht
gelingen wird .... Amen
««««

26
Gott allein ist Beherrscher des Universums .... B.D. Nr. 8457   3.4.1963

Auch das sei euch ein Hinweis auf das nahe Ende, daß die Menschen immer neue
Versuche machen, in die Schöpfungsgeheimnisse einzudringen, doch niemals auf
geistigem Wege, auf dem allein sie Aufschluß erhalten können .... Sie suchen mit ihrem
Verstand zu ergründen, was ihnen noch verborgen ist, sie unternehmen Versuche, um zu
erforschen, was außerhalb der Erde ist, sie wollen Naturgesetze ergründen und sie
auswerten wieder nur um irdischen Gewinnes willen .... Sie schalten Mich Selbst, als
den Schöpfer und Erhalter, als den Beherrscher des Universums, aus und glauben,
eigenmächtig Forschungen anstellen zu können, die außerhalb der Erde bestehende
Schöpfungen betreffen .... Sie werden auch ihre Versuche fortsetzen, wenngleich sie
immer wieder mißlingen, weil es nie und nimmer geschehen kann, daß Menschen von
der Erde Aufenthalt nehmen auf anderen Gestirnen, ohne ihr Leben zu verlieren ....
Doch Ich belasse auch dann noch ihnen den freien Willen, Ich hindere sie nicht, auf daß
sie selbst die Nutzlosigkeit ihrer Vorhaben erkennen. Und ob sie gleich glauben, in
Meine Schöpfung eingreifen zu können, sie verlieren den Maßstab dafür, wo die
Grenzen liegen für ihren eigenen Verstand .... Unbegrenzte Erfahrungen könnten sie auf
geistigem Wege sammeln, doch davon würden die Seelen nur Nutzen ziehen, die
Menschen aber suchen Vorteile für irdische Zwecke, und darum wählen sie auch nicht
den Weg, der sie zur rechten Erkenntnis führen könnte .... Doch alle ihre Versuche
werden scheitern und immer nur schädigend wirken auf die Menschen, die sich als
Versuchsobjekte hingeben .... Das Gebiet für die Menschen ist und bleibt die Erde ....
wie auch andere Gestirne wieder für sich abgeschlossen sind, und die Wesen, die ein
jedes Gestirn bewohnen, sei es die Erde oder alle anderen Sternenwelten, sind den
Naturgesetzen unterworfen, die von Mir aus für ein jedes Gestirn gegeben wurden, und
keines dieser Naturgesetze werden sie ausschalten können oder sich mit den Wesen
anderer Gestirne verbinden können, und sie werden diese Versuche nur mit dem Leben
bezahlen, weil es eine Vermessenheit ist, Meine Gesetze zu mißachten, die sie
verstandesmäßig schon zurückhalten sollten von Versuchen dieser Art. Und schon das
ist ein Zeichen des nahen Endes, es ist ein Zeichen völligen Unglaubens an einen Gott
und Schöpfer, ansonsten sie es nicht wagen würden, in Seine Schöpfungen störend
einzugreifen, im Glauben, ebenfalls Schöpfungswerke erstehen lassen zu können, die
das Weltall durcheilen .... Es sind tote Werke ohne Zweck und Ziel .... die nur beweisen,
wie vermessen die Menschen auf der Erde sind und wie verfinstert ihr Geist ist trotz
erstaunlichsten Berechnungen .... die jedoch nicht stimmen, wie sie stets wieder werden
erfahren müssen. In alle bestehenden Naturgesetze greifen die Menschen schon ein,
doch niemals zum Segen für die Mitmenschen, sondern nur zum Schaden körperlich
und geistig, denn sie verändern durch ihre Versuche auch rein naturmäßig ihre
Lebensmöglichkeiten, sie vergiften die Luft, das Wasser und also die Lebensbedingungen
rein körperlich, wie sie aber auch durch ihr gottloses Handeln den Seelen
großen Schaden zufügen, die niemals ausreifen können auf Erden in so weiter
Entfernung von Mir, ihrem Gott und Schöpfer .... Diese weite Entfernung aber beweisen
sie, denn nur satanischer Einfluß bestimmt sie zu ihrem Denken und Handeln, nur der
Satan gibt ihnen diese Gedanken ein, weil er selbst Mich auszuschalten sucht und er die
Menschen in völlig negativem Sinne beeinflußt. Niemals wird und kann ein solcher
Versuch, auf außerhalb der Erde liegende Gestirne zu gelangen, von Mir aus gesegnet
sein, doch lasse Ich bis zuletzt noch Erbarmen walten an denen, deren Seelen noch nicht
gänzlich Meinem Gegner verfallen sind .... ansonsten jeglicher Versuch bald zum
Scheitern verurteilt wäre, doch Ich ringe um jede einzelne Seele, und sowie sie sich in
innigem Gebet zu Mir wenden in Momenten irdischer Not, stehe Ich ihnen auch bei und
lasse scheinbar gelingen, doch immer nur mit dem Ziel, daß die Menschen zurückfinden
zu Mir und ablassen von ihren Vorhaben, wenn sie erkennen müssen, daß sie abhängig
sind von einer stärkeren Macht, Die sie verstandlich niemals werden erfassen können,
Die aber das Herz doch erfassen kann .... Ihr werdet noch manches hören und vielleicht
auch staunen ob der Leistungen, die Menschen vollbringen können. Doch wisset, daß
ihnen Kraft zugeht von Meinem Gegner, daß er gleich Mir versucht, Werke zu schaffen
inmitten Meiner Schöpfung, wozu er selbst nicht fähig ist, und darum sich des Willens
der Menschen bedient, die er leicht beeinflussen kann, weil sie wenig oder gar keinen
Glauben haben .... Doch es sind seine letzten Versuche, denn seine Zeit ist abgelaufen,
und er selbst zieht seinen Sturz in die Tiefe heran, denn wenn er die größte Verwirrung
angerichtet hat unter den Menschen, werde Ich seinem Wirken ein Ende setzen, und es
wird auch nichts bestehenbleiben von den Werken, die durch Menschen unter seinem
Einfluß entstanden sind .... Alles wird vergehen, und Ich werde die Ordnung
wiederherstellen auf der Erde, auf daß sie weiter als Schule des Geistes ihren Zweck
erfüllen kann, nach Meinem Willen .... Amen
««««

28
Logische Begründungen für das Weltgeschehen .... B.D. Nr. 6588   4.u.5.7.1956

Für die Menschen, die in der Welt stehen, ist es schwer zu glauben, was ihr, Meine
Diener auf Erden, in Meinem Auftrag ihnen ankündigt .... Es erscheint ihnen so
unwirklich, daß sie weit eher euch als Phantasten bezeichnen, als eure Worte sich zu
Herzen zu nehmen und mit der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Denn was ihr ihnen
kündet, paßt nicht in das Programm, das sie selbst sich machen in ihrem Erdenleben ....
Es fordert der Glaube daran einen völligen Wechsel ihrer Gedanken von einem Gebiet
in ein anderes .... und sie sehen nicht die Notwendigkeit dessen ein. Sie leben und
wollen ihr Leben genießen. Und darum erfüllen sie erst ihre Ichliebe, und ein
verfinsterter (5.7.1956) Geisteszustand ist die Folge davon. Es wird stets dunkler in
ihnen, und Mein Reich rückt immer weiter von ihnen ab, anstatt daß sie es in Besitz
nehmen. Und doch kann Ich sie nicht ihrem Schicksal überlassen, Ich trete immer
wieder an sie heran, und Ich lasse auch immer öfter durch Seher und Propheten künden,
was ihnen bevorsteht .... Und so ertönen ihre Mahn- und Warnrufe auch inmitten der
Welt, um die Aufmerksamkeit der Menschen hinzulenken in ein Gebiet, das sie sonst
nicht betreten. Es kann zu ihrer Rettung nichts anderes unternommen werden, als daß
Ich Selbst sie durch Meine Diener anspreche, weil dies die natürlichste Art Meiner
Offenbarung ist, die nicht zum Glauben zwingt und doch mitunter Erfolg hat. Die
Hinweise auf das Ende und auf die Naturkatastrophe, die dem Ende vorausgeht, werden
immer wieder den Menschen zugetragen werden in verschiedenster Art, sowohl in
Verbindung mit dem Verkünden Meines Evangeliums als auch in Verbindung mit dem
Weltgeschehen, die den Menschen zu denken geben sollen, die den Verkündern Meines
Evangeliums aus dem Wege gehen, aber auch angesprochen werden sollen. Wo Mein
Wort noch angehört wird, dort ist die Verbindung mit Mir vorhanden oder noch nicht
abgerissen, und denen das Kommende auch glaubwürdig zu machen ist leichter, weil
durch Mein Wort immer schon auf ein Ende dieser Erde hingewiesen und der Zeichen
Erwähnung getan wurde, die ein solches Ende ankündigen .... Schwer aber ist es, an jene
Menschen heranzukommen, die sich gelöst haben von kirchlichen Organisationen und
sich nur die Welt oder irdische Erfolge zum Lebensinhalt werden ließen. Auch diese
möchte Ich ansprechen, und wo es Mir nicht gelingt durch Meine Werkzeuge auf Erden,
dort kann Ich nur noch die Weltgeschehen sprechen lassen: Unglücksfälle, Katastrophen
und naturmäßige Zerstörungen können noch einwirken auf deren Gedanken, und dann
ist es möglich, daß sie solche Geschehen auch in Verbindung zu bringen suchen mit den
Ankündigungen eines nahen Endes, die auch an ihre Ohren dringen, selbst wenn sie der
Welt Diener sind. Und es wird in kommender Zeit nicht an Rufern fehlen, die in
Meinem Auftrag die Menschen aufrütteln sollen aus ihrem Schlaf. Ich will auch die
noch gewinnen, die völlig abseits stehen, die aber nicht zu packen sind mit kirchlichen
Glaubenslehren .... die jedoch einer klaren Darstellung vom Sinn und Zweck der
Schöpfung sowie der Lebensaufgabe des Menschen williger ihr Ohr schenken .... und
denen darum auch für das Weltgeschehen eine logische Begründung gegeben werden
muß, wenn sie zum Glauben geführt werden sollen an eine höhere Macht, Die
weisheits- und liebevoll waltet im Universum .... Meiner Mittel und Wege gibt es viele,
und so brauche Ich auch Diener auf Erden, die verschieden veranlagt sind und darum
auch zu verschiedenen Arbeiten in Meinem Weinberg herangezogen werden können.
Und Ich stelle wahrlich alle diese Arbeiter an den rechten Platz, wo sie erfolgreich tätig
sein können .... Aber allen liegt die eine Bestimmung ob, die Menschen von dem nahen
Ende in Kenntnis zu setzen, denn Gläubige wie Ungläubige sollen es wissen, daß sie in
der letzten Gnadenzeit leben, die sie gut nützen sollen und können, um das Ende nicht
fürchten zu brauchen. Und alle sollen auch in Kenntnis gesetzt werden, was Ich
bezwecke durch die verschiedensten Weltgeschehen, durch ungewöhnlich leidvolle
Ereignisse, durch Krankheit und Not .... Denn es ist nur Meine Liebe, die alles dieses
über die Menschen kommen lässet, damit sie noch ausreifen oder zu Mir finden vor dem
Ende .... Amen
««««

30
Geistiger Tiefstand Begründung der Auflösung .... B.D. Nr. 8026  25.10.1961

Eine große geistige Verflachung ist zu verzeichnen, denn die Menschen nehmen
wenig Anteil an den Vorgängen, die sich auf geistiger Ebene abspielen .... Sie beachten
nur das Weltgeschehen und dessen Auswirkung auf ihr körperliches Leben, sie sind nur
von irdischen Gedanken erfüllt und haben keinerlei Verbindung mit der geistigen Welt.
Ihre Gedanken sind selten oder niemals dem Reich zugewendet, das nicht von dieser
Welt ist .... Sie glauben nur, was sie sehen können, und stehen allem geistigen Erleben
ungläubig gegenüber. Sie glauben nicht an Mich, ansonsten sie Verbindung suchen
würden mit Mir, ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit .... Alles Geistige ist für sie
unwirklich, und also befassen sie sich nicht damit, und werden sie von ihren
Mitmenschen zu Gesprächen herangezogen, die Mich zum Inhalt haben, so wehren sie
ab und gestehen ihren Unglauben auch offen ein. Sie haben keine geistigen Bindungen,
weil die irdische Materie sie gefesselt hält und mit ihr also Mein Gegner, dem sie
zugehörig sind und sich auch nicht zu lösen trachten von ihm. Und darum der große
geistige Tiefstand, der Begründung ist eines Endes der alten Erde, des Endes einer
Erlösungsperiode, die eine Auflösung der irdischen Schöpfung bedingt. Denn die Erde
soll eine Schulungsstation des Geistigen sein, das als Mensch verkörpert über die Erde
geht. Des Geistigen im Menschen aber wird nicht mehr geachtet, der Mensch sieht sein
Erdenleben als Selbstzweck an, und er wird seiner eigentlichen Aufgabe nicht gerecht,
er kommt seiner Bestimmung auf Erden nicht nach. Er läßt die geistige Entwicklung
seiner Seele außer acht .... Er lebt dahin in völliger Unkenntnis seiner Erdenaufgabe und
wird diese Kenntnis darüber auch niemals gewinnen, weil er selbst sich dagegen wehrt,
Aufschluß zu erfahren. Er lehnt jede Erklärung oder Belehrung ab, die ihm von seiten
gläubiger Menschen geschenkt wird, und er kann auch nicht zwangsläufig zur
Erkenntnis gebracht werden, weil dies Meiner Liebe und Weisheit widerspricht .... Und
darum wende Ich noch vor dem Ende andere Mittel an, um die wenigen noch zum
Nachdenken zu veranlassen, die noch nicht gänzlich Meinem Gegner verfallen sind ....
Diese Mittel werden zwar sehr schmerzhaft sein, weil die Menschen schicksalsmäßig
hart betroffen werden, damit sie zur Besinnung kommen und den Weg zu Mir nehmen.
Denn in größte Not werden sie geraten, wo sie sich irdisch keine Hilfe mehr erhoffen
dürfen .... Und dann ist es möglich, daß sie der Macht gedenken, Die sie erschaffen
hat .... Dann ist es möglich, daß sie aus dem Herzen heraus zu dieser Macht rufen ....
Und dann werde Ich wahrlich auch ihren Ruf hören und erhören, und Ich werde Mich
ihnen offenbaren durch offensichtliche Hilfe, durch Errettung aus ihrer Not. Doch der
Worte, die nur die Lippen sprechen, achte Ich nicht .... Ein Gebet des Herzens, ein Gebet
im Geist und in der Wahrheit, aber wird Erhörung finden, weil Ich noch eine jede Seele
gewinnen will vor dem Ende, daß sie nicht wieder verlorengehe auf endlose Zeiten ....
Die geistige Verflachung der Menschen ist Anlaß zu großen und schweren
Schicksalsschlägen, die über die Menschen noch hereinbrechen müssen, um ihr Denken
zu wandeln, soweit dies nur möglich ist. Die Vergänglichkeit irdischer Güter läßt noch
so manchen zur Besinnung kommen und ernstlich des eigenen Seelenzustandes
gedenken. Doch immer bleibt der Wille frei, und den Weg zu Mir müssen sie völlig
unbeeinflußt nehmen .... Aber ihre Rettung ist ihnen gewiß, wenn sie diesen Weg gehen,
denn es geht nur um das Heil ihrer Seelen, nicht um ihr körperliches Wohlergehen .... Es
geht nur darum, daß sie Mich Selbst anerkennen, daß sie glauben an Mich, was sie
durch einen Ruf im Geist und in der Wahrheit zu Mir beweisen .... Und sie werden
gerettet sein vor dem Verderben, sie werden ergriffen von Meiner liebenden Vaterhand
und den Händen Meines Gegners entwunden, der dem freien Willen des Menschen
gegenüber machtlos ist und sein Anrecht auf diese Seele verliert. Und es wird wahrlich
ein jeder Mensch gesegnet sein, der sich noch vor dem Ende zu Mir bekennt .... der in
seiner Not Zuflucht nimmt zu Mir und sich nun von Meiner Liebe erfassen läßt. Denn
ihn werde Ich nicht fallenlassen, und er wird es Mir danken ewiglich, daß Ich um seine
Seele gerungen habe bis zum Ende, daß Meine Liebe nichts unversucht ließ, um sie zu
gewinnen auf ewig .... Amen
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32
Die Zeichen der Endzeit .... B.D. Nr. 8277   20.9.1962

Ihr könnet dessen gewiß sein, daß sich alles erfüllet, was Ich durch Seher und
Propheten verkündet habe, denn das Ende rückt immer näher, und ihr werdet es an den
Zeichen der Zeit erkennen, in welcher Stunde ihr lebt. Immer wieder wird der Einwand
gebracht, daß in schlimmen Zeiten stets ein Ende gefürchtet wurde und daß immer
wieder die Erde weiterbestanden habe .... daß schon Meine Jünger mit einem baldigen
Wiederkommen Meiner Selbst rechneten und daß auch sie sich täuschten .... Und so
auch wollen sie nun Meinen Ankündigungen kein Gehör und keinen Glauben schenken.
Und immer wieder betone Ich es: daß einmal die Zukunft zur Gegenwart wird und daß
ihr Menschen nun in einem geistigen Tiefstand angelangt seid, der ein Ende dieser Erde
bedingt, worunter jedoch nur eine Totalumgestaltung der Erdoberfläche zu verstehen ist,
nicht eine Zerstörung des Schöpfungswerkes Erde. Denn diese Erde wird auch weiterhin
ihre Aufgabe im Universum erfüllen, sie wird weiterhin Menschen tragen zwecks
Ausreifens ihrer Seelen .... Doch sie muß zuvor dafür wieder tauglich gemacht werden.
Mein Wort ist Wahrheit, und wenn Ich euch von oben Mein Wort zugehen lasse, wenn
Ich euch Menschen Meinen Heilsplan darlege, damit ihr auch um alle Zusammenhänge
wissen sollet, dann will Ich wahrlich nur damit bezwecken, daß ihr Meine Warnungen
und Mahnungen gläubig entgegennehmet und euch entsprechend einstellet zu Mir ....
Denn ihr sollet weiter denken als nur an euren täglichen Lebensablauf, ihr sollet
nachdenken darüber, was vor euch liegt, weil ihr eines wisset, daß ihr sterben müsset
und selbst euer Leben nicht um einen Tag verlängern könnet, daß ihr also abhängig seid
von der Macht, Die euch ins Leben rief .... Diese Gedanken sollet ihr ernstlich in euch
bewegen, und es wird dies nicht euer Schaden sein, denn Ich werde euch dann auch
helfen, innerlich ins klare zu kommen und nun auch dem Gedanken an ein Ende nahe zu
treten, (und) was dieses Ende für einen jeden einzelnen von euch zu bedeuten hat.
Glaubet ihr an einen Gott und Schöpfer, Dessen Liebe euch ins Leben rief, dann werdet
ihr auch nicht so beunruhigt sein, wenn ihr auf ein nahes Ende hingewiesen werdet,
denn dann wisset ihr, daß dieser Gott und Schöpfer auch euer Schicksal in der Hand
hält, daß ihr euch nur Seiner Liebe und Gnade zu empfehlen brauchet, um ungefährdet
nun auch durch die vor euch liegende Zeit hindurchgeführt zu werden .... Und die
Hinweise darauf werden euch nicht erschrecken, sondern ihr werdet euch nur inniger
anschließen an euren Gott und Schöpfer, Den ihr als euren Vater von Ewigkeit erkennet.
Doch die Ungläubigen werden hart betroffen werden, und diesen gilt Meine
immerwährende Prophezeiung eines nahen Endes, denn sie können sich noch wandeln
in der kurzen Zeit, die ihnen noch bleibt. Achtet nur auf die Zeichen der Zeit, denn
schon Meinen ersten Jüngern habe Ich diese bekanntgegeben .... Ihr aber stehet schon im
Beginn der Trübsalzeit, ihr höret von Kriegen, von Erdbeben .... die Unglücksfälle und
Katastrophen mehren sich .... ihr könnet im Kosmos Änderungen beobachten, und ihr
seht auch das Treiben der Menschen, die entartet sind und glauben, in Meine Schöpfung
eingreifen zu können, die sich zu Versuchen hinreißen lassen, die Gott-widrig sind und
kein gutes Ende nehmen werden .... Achtet der Gesinnung der Menschen, die im
Weltgenuß schwelgen, die hart und lieblos sind und der Not des Nächsten nicht
gedenken .... Achtet auf die Glaubenslosigkeit, auf ihre Einstellung zu Jesus Christus
und Seinem Erlösungswerk, und ihr werdet wissen, daß ihr schon mitten in der Zeit
lebet, die dem Ende vorangeht. Denn auch der Glaubenskampf wird entbrennen mit
einer Härte, die ihr nicht für möglich haltet. Und dieser geistige Tiefstand zieht das
Ende heran, und er hat auch schon den Grad erreicht, daß Mein Eingriff begründet wäre,
Ich aber gehe nicht ab von dem Tage, der in Meinem Heilsplan von Ewigkeit festgelegt
ist .... Aber Ich werde diesen Tag auch nicht hinausschieben, denn in Meiner Weisheit
erkannte Ich auch, wann die Zeit gekommen ist, da das Umgestaltungswerk vor sich
gehen wird .... Und Ich werde daher bis zum Ende Meine Stimme ertönen lassen und das
nahe Ende ankündigen, und wohl dem, der dieser Stimme achtet und sich vorbereitet ....
wohl dem, der mit Mir die Verbindung herstellet und im Glauben an Mich und Meinen
Schutz alles an sich herankommen läßt .... wohl dem, der zu den Meinen gehören will
und Mir treu bleibt bis zum Ende .... Denn diesen versehe Ich mit ungewöhnlicher Kraft,
und er wird standhalten und den Tag des Endes nicht zu fürchten brauchen .... Amen
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34
Stürzen irdischer Macht .... B.D. Nr. 1103   21.9.1939

Wer der Welt Anlaß gibt, in ständiger Bedrohung zu leben, dessen Geist zeugt nicht
von der Liebe, die ihm innewohnen soll. Es ist vielmehr der Tribut des Bösen, den
derjenige zahlt, der Hader und Streitsucht unter die Menschheit bringt. Es soll die Liebe
und der Frieden unter den Menschen gepflegt werden, und alle sollen wie Brüder
untereinander sein .... Statt dessen wird bittere Feindschaft in Häuser getragen, die
friedliche Menschen bergen sollen; und es ist einer ganzen Nation unwürdig, so sich der
Bürger des Staates in Unfreiheit des Geistes befindet .... Es ist ein Knechten derer, die
wie Brüder behandelt werden sollen, unzulässig nach dem Willen Gottes. Wer sich
anmaßet, Bestimmungen zu treffen, welche die persönliche Freiheit beschränken .... und
dies wieder nur, um eine vorgefaßte Meinung durchdrücken zu können, wird gar bald
erfahren müssen, daß der Bogen springt, der allzustraff gespannt ist, und daß sich das
Schicksal umkehren wird und jene betreffen, die es in ihrer Hand zu halten glauben.
Zuerst wird zwar der Erfolg scheinbar auf seiten der weltlichen Macht sein, jedoch nicht
lange, denn alle Zeiterscheinungen weisen auf das Ende jener Zeit hin, in der Gewalt vor
Gnade geht. Und bleibet es dennoch undurchführbar, daß der Schwache zu Ehren
kommt auf Erden, so ist dies in weiser Absicht von Gott so zugelassen, damit einmal
offensichtlich in Erscheinung tritt die Gerechtigkeit Gottes, Seine Liebe und Seine
Allmacht .... denn Er wird eingreifen, so es an der Zeit ist .... Ihr müsset Ihn allein
walten lassen und Er wird eines jeden Los so gestalten, daß es tragbar ist für den
einzelnen und mit Gottes Gnade und Hilfe das Leben zum rechten Ende geführt wird.
Und nun bereite dich vor zu einer Kundgabe, deren Sinn du heut noch nicht
verstehen wirst, und dennoch er dir erläutert werden soll: In das geistige Chaos wird der
Herr also gewaltsam eingreifen müssen, und es wäget die Welt schon ängstlich ab,
welche Ausmaße dieser Eingriff der ewigen Gottheit annehmen wird. Und es ist daher
zulässig, daß der Machthaber eines geplagten Landes zuerst die Leiden selbst
durchkosten muß, bevor er durch das Weltgeschehen empfindlich getroffen wird. Noch
steht er auf der Höhe seines Ruhmes, noch jubelt ihm die Menschheit zu, doch so er
gesunken ist, wird niemand die Stimme zu ihm oder für ihn ertönen lassen, denn in
Zeiten der Drangsal und bitterer Not vergisset die Menschheit, daß sie jenem auch
gewisse Vorteile verdankt, und so wird es kommen, daß in der Zeit der Not, die über die
Erde kommt, ein allgemeiner Aufruhr gegen die Obrigkeit geplant und auch
durchgeführt wird, und es wird zum Fall kommen so mancher, der sich an der Spitze
sah .... Und die Seele wird ein Urteil fällen .... sie wird sich lenken lassen von dem
Gerechtigkeitsgefühl, sie wird die Fehler und Mängel erkennen, jedoch auch die
Gesinnung derer, die eine Besserung der gesamten Lage herbeisehnen und sich damit
begnügen, seine Macht zu beschränken, auf daß nicht erneutes Unheil über die
Menschheit hereinbreche .... Denn es fordern die unglaublich verbitterten Menschen ihr
Recht und begehren die Entfernung dessen, der so namenloses Elend über die
Menschheit brachte. Und es wird die Stunde kommen, da arm und reich, alt und jung,
hoch und niedrig erkennen wird, welche Gewalt in dem Herrschenden zum Ausdruck
kam und wie gesund das Denken derer war, die sich nicht vom Schein blenden ließen ....
Und so dieser Umschwung gekommen ist, bleibet nur noch eine kurze Zeit die Erde so
bestehen, wie sie zur Zeit ist, um dann durch eine große Katastrophe ein völlig neues
Aussehen zu erhalten, zwar nicht überall, jedoch spürbar in allen Ländern, die der
Weltenbrand vereinigte und die auf gegenseitige Vernichtung sinnen. Und dies wird ein
furchtbarer Tag sein, dem eine entsetzliche Nacht folgen wird, denn es wartet der Herr
mit größter Geduld, so dieser aber nicht geachtet wird, kommen die Ereignisse über die
Erde und treffen einen jeden .... je nach Verdienst .... Denn die Gerechtigkeit Gottes läßt
nicht oben thronen, die ihren Rang nicht verdienen .... und ebenso wird erhöht werden,
die Ihm allzeit treu waren nicht um irdischen Lohn, sondern aus Liebe zum göttlichen
Schöpfer .... Allen ist ihr Los vorbestimmt seit Ewigkeit, und es führet der Herr nur aus,
was verkündet ist in Wort und Schrift, auf daß die Menschheit die Wahrheit dieser
Voraussagen erkenne und sie beherzige .... Amen
««««

36
Voraussage .... Kampfbeil .... Letzte Phase .... B.D. Nr. 4001   17.3.1947

Es sind höhere Gesetze, die das Weltgeschehen bestimmen, wenngleich menschlicher
Wille großen Anteil daran hat. Es ist der Gesetzgeber von Ewigkeit Selbst, Der alles
lenkt und regiert und Der die Auswirkung menschlichen Willens Seinem Plan von
Ewigkeit anpaßt. Und so wird scheinbar das Kampfbeil begraben, doch der Brand ist
noch nicht erstickt, er glimmt weiter, um plötzlich als mächtiges Feuer hervorzubrechen
mit vernichtender Wirkung. Und es geht in Erfüllung, was vorausgesagt ist durch die
Stimme des Geistes. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Menschen, und wohl
denen, die das irdische Leben nicht zu hoch bewerten; wohl denen, die die Welt des
Scheins erkannt haben und nicht ihre Sklaven sind; wohl denen, die um den Sinn und
Zweck des Erdenlebens wissen, die sich ein höheres Ziel gesteckt haben als nur die
Erfüllung irdischer Begierden und Freuden .... Diese werden den Lebenskampf
aufnehmen, den die kommende Zeit mit sich bringen wird .... Sie werden Sieger sein
und bleiben. Es wird die Menschheit in eine neue Phase eintreten, ein schweres Ringen
wird einsetzen für den einzelnen, große irdische Nöte wird er durchleben müssen und
geistig den größten Kampf bestehen, den letzten Glaubenskampf, der dem letzten Ende
vorangeht. Und es wird dies unwiderruflich kommen, wie es verkündet ist, denn die Zeit
ist abgelaufen, und der geistige Tiefstand gebietet Einhalt, der jüngste Tag wird die
gesamte Entwicklung des Geistigen auf der Erde abbrechen, auf daß sie ihren Fortgang
nehmen kann auf der neuen Erde. In diese letzte Phase nun tritt die Menschheit in Kürze
ein, und das Weltgeschehen wird den Eingeweihten, im geistigen Wissen Stehenden
erkennen lassen, wann sie beginnt. Denn zuvor müssen die irdischen Geschehen ihren
Gang gehen, es muß der Brand von neuem entfacht werden, auf daß die Not ihren
Höhepunkt erreicht und der göttliche Eingriff begründet ist .... auf daß Gott Selbst die
Kämpfenden zurechtweiset, auf daß Er ihnen die Waffen aus der Hand windet und über
alle ein großes Unheil kommen läßt, so daß die Blicke aller Menschen sich auf die
Länder richten, wo Gott deutlich gesprochen hat. Denn Er Selbst wird Sich zu erkennen
geben, Er wird eine Sprache reden, die jedem verständlich ist, der sie verstehen will.
Und Er wird auch Sich offenbaren den Gläubigen, Er wird im Geist bei den Menschen
sein, Er wird unter ihnen wirken und mit Kraft erfüllen, die voll des Glaubens sind.
Denn diese werden Seine Gegenwart benötigen, sie werden Seine Hilfe brauchen, weil
die Not der Zeit auch sie berührt und der Kampf gegen die Gläubigen an Heftigkeit
zunimmt, je näher das Ende ist. Es wird die letzte Phase nur von kurzer Zeitdauer sein,
aber überaus schwer auf den Menschen lasten und nur erträglich sein mit Gottes Hilfe.
Doch ein jeder wird den Kampf bestehen, der in Gott und mit Gott lebt, der Ihn liebt
und Seine Gebote hält, denn dieser ist niemals allein, und er wird die Gegenwart Gottes
spüren und allzeit Kraft schöpfen können aus Seinem Wort, das Er in Seiner Liebe den
Menschen vermittelt, auf daß sie Gott treu bleiben und ausharren bis zum Ende ....
Amen
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37
Stille vor dem Sturm .... Vortäuschung des Friedens .... B.D. Nr. 6970   16.11.1957
Und ob es euch auch scheinen mag, als gehet ihr einer friedvollen Zeit entgegen, so
dürfet ihr euch doch nicht täuschen lassen .... Es ist nur die Stille vor dem Sturm, und
schneller, als ihr denkt, wandelt sich das Gesicht derer, die von Frieden sprechen und
die Fackeln schon zu werfen beginnen unter die Völker dieser Erde. Die Ruhe ist
gefährlich für euch, weil ihr dadurch nur lau werdet und euer Erdendasein nur irdisch
auswertet .... Und darum störe Ich die Menschen immer wieder aus ihrer Ruhe auf, um
sie wach zu halten. Und es wird darum auch noch viel geschehen, es wird immer wieder
der Blick der Menschen gerichtet werden auf Unglücksfälle und Katastrophen aller Art.
Sie sollen neben dem scheinbaren Aufbau und dem irdischen Wohlstand auch
teilnehmen müssen an solchen Geschehen, wo die Kraft der Menschen nicht ausreicht,
um sie zu verhindern, sie sollen erkennen lernen, daß kein Mensch sicher ist vor solchen
Schicksalsschlägen, und ob sein irdisches Leben noch so gesichert scheint. Ihr sollet
euch nicht täuschen lassen von der Weltlage, die sich zu beruhigen scheint, denn es sind
alles trügerische Machinationen, und es kann für euch ein schlimmes Erwachen geben,
wenn ihr euch dieser Ruhe hingebt und jede auf das Ende hinweisende Mahnung
unbeachtet lasset. Die Wende wird plötzlich kommen, und dann sollet ihr alle
vorbereitet sein und darum glauben, daß die Wende kommen wird. Ihr könnet viele
Zeichen der Endzeit verfolgen, aber ebenso wird der Gegner dafür sorgen, daß er euch
Sand in die Augen streut .... Denn er will nicht, daß ihr an ein Ende glaubet und euch
ernstlich besinnet und wandelt. Darum wirket auch er auf seine Diener ein, daß sie die
Menschen glauben (machen) lassen, einer neuen herrlichen Zeit entgegenzugehen in
Frieden und Freude. Und es gelingt ihm auch, denn die Menschen werden immer eher
das glauben, was sie selbst verfolgen können, als das, was ihnen als vom geistigen Reich
ausgehend verkündet wird. Und zudem wollen sie auch lieber glauben an eine für sie
schöne und glückliche Zukunft im irdischen Sinn als an ein Ende dieser Erde. Aber Ich
höre nicht auf, euch zu warnen und zu mahnen, denn es geht nicht nur um die kurzen
Jahre eures Erdendaseins, sondern es geht um die Ewigkeit .... Und Meine Mahnungen
werden immer dringlicher werden, je ersichtlicher sich über die Erde eine „Ruhe“
breitet .... je mehr sich die Menschen mit einem scheinbaren Frieden vertraut machen
und ihre guten Vorsätze vergessen, die vielleicht schon gefaßt wurden durch die
immerwährenden Hinweise auf das nahe Ende. Durch die irdische Welt wird Mein
Gegner noch einmal seine Fangarme ausstrecken nach den Menschen, und es gehört
eine große Glaubensstärke dazu, nicht in seine Gewalt zu geraten. Darum mache Ich
euch immer wieder darauf aufmerksam, was euch noch erwartet .... Lasset euch nicht
täuschen .... Mein Wort ist Wahrheit, und es wird sich erfüllen, und Mein Wort kündet
euch ein nahes Ende an, dem ein deutlicher Eingriff von Mir vorausgeht, eine
Naturkatastrophe größten Ausmaßes .... Und diese Katastrophe wird die
Friedensgläubigen überraschen, und sie könnten auch dann noch umkehren und den
kurzen Weg bis zum Ende zurücklegen in stetem Streben nach Vollendung .... Aber
diese Katastrophe wird unzählige Menschenleben kosten .... Und wisset ihr, ob ihr nicht
zu jenen gehört? Ob es nicht dann schon für euch zu spät ist, die ihr in Gleichgültigkeit
und Zukunftshoffnung dahinwandelt und euch blenden ließet von dem Fürsten dieser
Welt? Darum gedenket immer dieser Meiner Worte, wenn euch die Kunde zugeht über
den plötzlichen Abruf von Menschen, von Schicksalsschlägen und leidvollen
Geschehnissen aller Art. Dadurch will Ich euch alle gemahnen an ein plötzliches Ende,
Ich will, daß eure Augen hingelenkt werden auf die Macht, Die alles zerstören kann,
was ihr euch aufbauet, und Die alle eure Pläne zunichte machen kann .... Verbindet euch
mehr mit dieser Macht .... findet den Weg zu Mir, vertrauet euch Mir an und bittet Mich
um rechte Führung, um Schutz und Erbarmen, und glaubet es, daß es einen Frieden nur
gibt in Verbindung mit Mir .... daß ihr betrogen werdet, wenn euch ein irdischer
Frieden versichert wird. Denn die Menschheit lebt nicht mehr so, daß das Erdendasein
ein friedvolles sein kann, sie strebt keine geistige Entwicklung an und hat darum auch
das Recht verwirkt, auf dieser Erde leben zu dürfen .... Amen
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39
Hinscheiden eines irdischen Machthabers .... Wendung .... B.D. Nr. 4493  23.11.1948
So euch Kunde zugehen wird vom Hinscheiden eines irdischen Machthabers, dann
seid ihr an dem Zeitpunkt angelangt, den ihr den Anfang des Endes benennen könnet.
Dann wird die Welt zu einem Brandherd werden, die Flammen werden auflodern,
hemmungslos wird der Haß wüten, und die Menschheit wird von Grauen erfaßt werden,
denn sie ersieht sich keinen Ausweg mehr aus der Gefahr, die unabwendbar ist. Und nun
werdet ihr von Mir gedrängt zum Reden, denn wenn alles in Aufruhr ist, wird eurer sich
eine große Ruhe bemächtigen, weil ihr klar erkennet, daß die Zeit nahe ist, da Ich Selbst
in Erscheinung trete, und ihr dies also den Menschen kundtut, die euch anhören. Es
werden die Menschen nach allen Seiten hin sich von Feinden umgeben sehen und daher
keine Hoffnung haben auf eine friedliche Lösung. Und darum wird die Angst riesengroß
sein, wo kein Glaube vorhanden ist an den Einen, Der allein helfen kann. Und so wird
man nur achten auf die Vorgänge in der Welt .... Die Menschen werden sich ängstlich zu
versorgen suchen, weil sie die große irdische Not hereinbrechen sehen, sie werden
ängstlich irdische Güter zu sichern suchen und Anstalten treffen zur Flucht, wenngleich
es ihnen aussichtslos erscheint. Und nur die Gläubigen bleiben besonnen, und ihrer
bediene Ich Mich nun, um einzuwirken auf die Mitmenschen, die in ihrem Unglauben
unglücklich und verzweifelt sind. Und Ich suche noch einmal, Mich ihnen
nahezubringen, Ich lasse Meine Diener auf sie einreden und spreche Selbst durch sie zu
ihnen Worte der Liebe und des Zuspruchs. Ich warne sie, zu fliehen und nur ihres
körperlichen Wohles zu gedenken; Ich stelle ihnen das Aussichtslose ihres Vorhabens
vor und ermahne sie, auszuharren und ihr Schicksal in Meine Hände zu legen, und also
geht alles seinen Lauf .... Der Brand ist entfacht und wird nicht mehr gelöscht werden
durch Menschen, doch Ich Selbst werde ihn zum Erlöschen bringen, indem Ich andere
Elemente ihm entgegensetze, indem Ich Selbst denen entgegentrete, die gegenseitig sich
zu zerfleischen suchen .... Und es ertönet Meine Stimme von oben .... Eine
Naturkatastrophe wird die Erde heimsuchen und die Kämpfenden auseinanderreißen; es
wird ihnen eine Macht gegenübertreten, der keiner der Streitenden gewachsen ist ....
Stunden nur wird dieser Vorgang dauern, aber eine völlig veränderte Weltlage schaffen,
völlig veränderte Verhältnisse und ein anfangs unübersichtliches Chaos, größte irdische
Not und unsagbar viel Trauer und Not unter den Menschen. Doch ihr müsset dieses alles
ertragen, denn es geht auf das Ende zu, und viele Läuterungsmöglichkeiten müssen noch
geschaffen werden, weil die Menschen alle nur noch eine kurze Lebensdauer haben und
ausreifen sollen in kürzester Zeit .... Das Ende ist nahe, und sowie diese Zeit einsetzet,
könnet ihr mit Sicherheit auch bald den letzten Tag erwarten und das letzte Gericht, auf
daß sich erfüllet, was verkündet ist durch Wort und Schrift .... Amen
««««

40
Begründung der Katastrophe .... B.D. Nr. 8104   17.2.1962

Ein großes Maß von Gnade schütte Ich über die Menschen aus in der letzten Zeit vor
dem Ende .... Denn Ich weiß um ihre Schwäche, um ihre geistige Finsternis und um
ihren Hang zur irdischen Welt, ihr Verlangen nach irdischen Gütern, Ehre und Ruhm ....
Ich weiß, daß sie von Meinem Gegner gefangengehalten werden und sich in ihrer
Schwäche nicht aus seiner Gewalt befreien können. Und Ich suche den Menschen Hilfe
zu bringen in verschiedenster Weise, denn jeder braucht Beistand in seiner geistigen
Not. Und Ich weiß auch, was jeder einzelne benötigt, und Ich bedenke darum jeden
einzelnen auch seiner Einstellung gemäß, die er zum Leben selbst oder auch zu Mir hat.
Denn Ich will jeden einzelnen gewinnen für Mich. Die Menschen wissen aber nicht, daß
Mein Gegner sie gefangenhält, wenn sie die irdischen Güter begehren, denn sie wissen
nicht um ihren eigentlichen Zweck ihres Erdendaseins. Und darum suchen sie auch
nicht, seiner Gewalt zu entfliehen. Und diesen Menschen, die an der Materie hängen mit
allen ihren Sinnen, muß Ich in besonderer Weise zu Hilfe kommen, die aber nicht von
ihnen als Hilfe erkannt wird .... Ich muß ihnen Hab und Gut nehmen, Ich muß sie in
Lagen kommen lassen, wo sie die Vergänglichkeit des Irdischen erkennen lernen, Ich
muß sie ihre eigene Ohnmacht erkennen lernen lassen, auf daß sie in dieser
Machtlosigkeit und Not Meiner gedenken und Mich bewußt um Hilfe angehen .... Denn
Ich will, daß sie Mich finden, Den sie in der Welt nicht gefunden haben und auch
schwerlich finden können .... Es ist dies eine Offenbarung Meinerseits, welche die
Menschen schmerzlich berührt, aber sie sind anders nicht aus ihrer Gleichgültigkeit zu
reißen .... Und dennoch ist auch diese Offenbarung eine Gnade in der Endzeit, denn ein
inniges Gebet zu Mir und dessen Erfüllung kann den Menschen Mir zuwenden, daß er
nicht mehr von Mir geht, daß er Meine Führung erbittet von Stund an und sich Mir
hingibt .... Und dann habe Ich ihn gewonnen und dem Gegner entrissen, der seine Macht
über ihn verloren hat. Ihr Menschen werdet in den Naturgeschehen jeglicher Art immer
nur die Zerstörungen sehen und leichtfertig darüber urteilen, solange ihr nicht selbst
davon betroffen seid .... Doch es geschieht nichts ohne Meinen Willen oder Meine
Zulassung; und das solltet ihr immer bedenken, wenn ihr höret von ungewöhnlichen
Geschehen, wo Leben und Eigentum der Menschen bedroht sind, wo die Menschen
ohnmächtig sind und selbst nur ihren schwachen Kräften gemäß helfen können .... Aber
Ich weiß um eines jeden einzelnen Willen und auch um die Möglichkeit, irrenden
Seelen den rechten Weg zu zeigen zu Mir .... Und Ich werde Mich wahrlich eines jeden
einzelnen annehmen, der im Geist und in der Wahrheit zu Mir betet und Meine Hilfe
erfleht .... Und die Zeit des Endes begründet solche Geschehen, die menschlicher Wille
nicht aufhalten kann, wenn Mein Wille sie vorgesehen hat .... Und noch oft werdet ihr
Menschen dem Toben der Naturgewalten ausgeliefert sein, und selten nur werdet ihr
darin Meine liebevolle Fürsorge um euch Menschen erkennen, deren Seelen gefährdet
sind .... Ich will euch nur helfen, euch von Meinem Gegner zu lösen, was einmal
geschieht durch einen innigen Bittruf zu Mir, durch den ihr Mich als euren Gott und
Schöpfer anerkennet .... und zum anderen Mal durch das Erkennen der Vergänglichkeit
dessen, was Meinem Gegner noch angehört. Suchet euch frei zu machen von dem
Verlangen nach irdischer Materie, nach Gütern jeglicher Art .... Denn was ihr brauchet,
das werdet ihr jederzeit erhalten, wenn ihr euch Mir verbindet und eure eigentliche
Erdenaufgabe erkennet und ihr nachzukommen suchet .... Aber lasset euch nicht von
Meinem Gegner in Fesseln schlagen, der euch die Güter der Welt so begehrlich vor
Augen stellt, daß Ich Selbst eingreifen muß, daß Ich euch zeigen muß, daß ihr sie
jederzeit verlieren könnet, wenn dies Mein Wille ist. Es sind schmerzliche Eingriffe für
euch, aber sie können euch zum Segen sein .... Und Der euch nimmt, Der kann euch
auch jederzeit geben. Und Er wird auch jedem beistehen in seiner Not, der sich Ihm
vollgläubig hingibt und Seine Hilfe erbittet .... Aber erkennet in jedem Naturgeschehen
immer Meinen Willen, der wahrlich von der Liebe und Weisheit bestimmt ist, und
darum euch alles zum Segen gereichet, wenn ihr nur die rechte Einstellung zu Mir findet
und den wahren Erdenlebenszweck erkennet .... dann werdet ihr Mir immer
näherkommen und alles als Gnadengaben erkennen, was Ich über die Menschheit
kommen lasse .... Denn es ist die Zeit des Endes .... Amen
««««

42
Göttliche Gerechtigkeit .... Eingriff .... Katastrophe .... B.D. Nr. 2340  19.5.1942

Die göttliche Gerechtigkeit wird offenbar werden durch die Auswirkung jenes
Geschehens, das der Menschheit beschieden ist in kommender Zeit, denn es werden
empfindlich getroffen werden die Länder, deren Regenten den Brand entfacht haben, der
seine Ausdehnung genommen hat über die ganze Erde. Es soll offenbar werden die
Schuld dieser Länder, indem ihnen nun ein Ereignis bevorsteht, das Menschenwille
nicht abwenden oder abschwächen kann. Es sollen die Menschen der ganzen Welt
erkennen, daß die Gerechtigkeit Gottes nichts ungestraft läßt und Er eingreift, so das
Maß der Ungerechtigkeit voll ist. Gott gab den Menschen freien Willen, der nun
mißbraucht wird in einer Weise, die Vergeltung erfordert, auf daß die rechtlich
denkenden und handelnden Menschen die Hand Gottes erkennen und das verabscheuen,
was jene gutheißen. Es hat das Ringen der Völker weit um sich gegriffen, und es kann
der Brand nicht so leicht gelöscht werden. Und deshalb beendet Gott Selbst diesen
Brand, indem Er den Menschen jede Möglichkeit nimmt, das Ringen fortzuführen,
durch ein Naturereignis, das unvorstellbar ist in seiner Auswirkung. Er macht
ohnmächtig, was vorher kraftvoll und mächtig war, und Er zeigt ihnen, daß Sein Wille
und Seine Macht stärker ist. Und wer noch nicht gänzlich dem Gegner Gottes verfallen
ist, der wird auch erkennen, wo dessen Wirken war, und sich eines rechten
Lebenswandels befleißigen .... Amen
««««

43
Veränderungen im Kosmos .... B.D. Nr. 8781   16.3.1964

Es ist ein ungewöhnliches Geschehen, das Ich euch ankündige .... ihr werdet
glauben, euch zu täuschen, und immer wieder werdet ihr das gleiche erleben ....
Erschütterungen der Erde, die nicht von Eruptionen herrühren, sondern stets dann
auftreten, wenn die Erde in einer bestimmten Konstellation zu den Gestirnen steht .... so
daß die Erschütterungen regelmäßig erwartet werden können und nicht ausbleiben ....
Sie werden kaum wahrnehmbar sein und daher auch nur wenige Menschen beunruhigen,
doch die Erforschungen der Wissenschaftler erst werden Grund geben zu Befürchtungen
schlimmster Art, zudem werden sich die Erscheinungen verstärken und dann also auch
den gleichgültigen Menschen aus der Ruhe bringen, erkennen sie doch eine Gefährdung
des Gestirnes Erde durch andere Gestirne, denn die aus ihrer Bahn heraustretenden
Gestirne bewegen sich auf die Erde zu und kommen immer wieder von neuem in eine
Konstellation, die ebenjene Folgen auslösen. In Anbetracht des nahen Endes sollen die
Menschen noch aufgerüttelt werden aus ihrer Ruhe, sie sollen ihres Schöpfers gedenken
und sich mit Gedanken an ihre eigene Vergänglichkeit befassen und auch damit, daß sie
keine Garantie haben dafür, restlos vergangen zu sein mit ihrem Leibestode, sie sollen
gemahnt werden an ihr Lebensende und auch an das Los, das sie erwartet, wenn sie an
ein Weiterleben der Seele glauben .... Die Endzeit wird so viel Widernatürliches
aufweisen, ist doch schon das Tun und Denken der Menschen widernatürlich und zieht
auch die schlimmsten Folgen nach sich .... Die Menschen maßen sich an, über ihre
Befugnis hinaus Forschungen im Weltall zu unternehmen .... Sie mißachten die
Naturgesetze und werden dennoch nicht in ihrem Tun und Wollen gehindert, die
Auswirkungen aber fallen auf sie selbst wieder zurück .... Doch das Ende rückt immer
näher, und soll den Menschen noch geholfen werden, daß sie zur Selbstbesinnung
kommen und sich ihrer großen Verantwortung bewußt werden, so muß auch von seiten
Gottes ihnen ein ungewöhnliches Wirken gezeigt werden, steht es doch dann immer
noch ihrem Willen frei, darauf zu achten und entsprechend sich einzustellen. Und ein
solches ungewöhnliches Wirken wird die Menschheit erleben in kommender Zeit, das
nicht von Menschen veranlaßt wird, sondern sich im Kosmos abspielt, in einem Gebiet,
das nur dem Schöpfer Selbst untersteht, das nun scheinbar in Ungesetzmäßigkeit gerät
und doch auch dieses Geschehen eingeplant (einbezogen) ist in den Plan der
Rückführung des Geistigen, denn es kann eine Wandlung bewirken bei vielen
Menschen, weil es zu ungewöhnlich ist .... ohne aber den Glauben der Menschen zu
zwingen, denn der ungläubige Mensch macht sich nicht erst die Mühe, eine Erklärung
zu finden, weil er ganz verantwortungslos dahinlebt. Und der Geisteszustand der
Menschen in der Endzeit ist schon so tief gesunken, daß sie auch nicht durch
ungewöhnliche Naturgeschehen sich zum Glauben bewegen lassen und darum auch
noch solche Mittel angewendet werden können, die noch für die unentschiedenen
Menschen von Nutzen sein können, die starke Anstöße brauchen, um ernstlich
nachzudenken und ihren Willen nun recht zu richten. Denn was noch getan werden
kann, um Seelen vor dem Lose der Neubannung zu bewahren, das wird auch getan von
seiten Gottes, Der die Menschen liebt und sie nicht verlorengehen lassen will .... Doch
jedesmal, wenn Er Sich äußert in angekündigter Weise, wird es Opfer geben, ansonsten
sich die Menschen nicht beeindrucken ließen und sich gegenseitig der Selbsttäuschung
bezichtigen würden .... Denn die Auswirkungen werden an den verschiedenen Orten
auch verschieden sein, und es wird eine gewisse Zeit brauchen, bis es der Wissenschaft
gelungen ist, die rechte Aufklärung zu finden, dann aber werden auch diese Anzeichen
sich ständig öfter wiederholen und den Menschen den Beweis liefern, daß im Kosmos
etwas vorgeht, wogegen sie selbst nicht angehen können. Und so sind sie also auch den
Folgen ausgesetzt, die immer periodisch auftreten, bis zuletzt jenes große
Naturgeschehen eintreten wird, das den Menschen die Macht und Größe Gottes
beweisen wird, die an Ihn glauben und auch geschützt werden in jeder Not. Doch ob den
Menschen auch immer wieder ein nahes Ende angekündigt wird, ob sie immer wieder
hingewiesen werden auf die vorangehenden Naturkatastrophen .... sie glauben nicht und
ändern nicht im geringsten ihren Lebenswandel, sie tun nichts, um sich vorzubereiten,
sie leben der Welt und lieben sie und sehen in der Welt ihren Gott .... Und darum
werden sie auch verhaftet bleiben mit der Materie, wenn das Ende gekommen ist ....
Doch alles ist festgelegt im göttlichen Heilsplan, und nichts kommt, was nicht schon
vorgesehen ist seit Ewigkeit .... Und so wird auch jenes naturwidrige Geschehen sich
abspielen nach göttlichem Willen, und es ist auch dafür der Tag vorbestimmt und wird
auch eingehalten werden .... Doch ihr sollet zuvor in Kenntnis gesetzt werden, auf daß
euer Glaube gestärkt werde, weil alles so kommt, wie es vorher gesagt ist, und weil ihr
stets mehr die Wahrheit dessen erkennet, was euch direkt von oben zugeleitet wird ....
Denn ihr sollet die Verbindung herstellen von Gott mit der Welt, mit euren
Mitmenschen, die ungläubig und gedankenlos dahingehen .... Ihr werdet zwar erst dann
darüber sprechen können, wenn die ersten Vorgänge stattgefunden haben, denn zuvor
wird kein Mensch eure Rede anhören wollen .... ihr werdet erst dann offene Ohren und
Herzen finden, wenn eine Erschütterung vorangegangen ist, die die Menschen fragen
lässet, und dann erst sollet ihr reden, und von der Willigkeit der Menschen wird es
abhängen, welchen Nutzen er/sie aus jenen Geschehen ziehen .... Amen
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45
Lichterscheinung vor der Katastrophe .... B.D. Nr. 4359   1.7.1948

Es geht eine große geistige Aktion Meinem Eingriff voraus, die den Meinen den
Glauben stärken soll und ein letzter Hinweis ist auf das kommende Naturereignis.
Meine himmlischen Boten sind angewiesen, sich den Meinen bemerkbar zu machen in
Form von Lichterscheinungen, die sie sehen werden am Firmament klar und deutlich, so
daß jegliche Selbsttäuschung ausschaltet, und es werden die Meinen die gleiche
Erscheinung haben, während Ungläubige nichts sehen und Hinweise darauf verlachen
als Phantastereien. Und dies ist das letzte Zeichen .... Dann könnet ihr euch sicher
vorbereiten auf die Stunde Meiner Offenbarung durch die Elemente der Natur. Dann
lasset alles Irdische seinen Lauf gehen, und sorget nur noch für eure Seelen .... Dann
nehmet Mein Wort voller Andacht auf in euch, lasset Mich im Wort zu euch sprechen,
und verbindet euch tief und innig mit Mir, auf daß Ich euch gegenwärtig sein kann in
tiefster Not, die sehr bald über euch hereinbrechen wird. Dann nehmet euch noch derer
an, die um euch sind und furchtsam die Veränderungen in der Natur beobachten, gebt
ihnen kurz Aufklärung, und weiset sie hin zu Mir, sprechet von Mir als von einem Gott
der Liebe, Der Sich eines jeden Menschen annimmt und niemanden auslässet, der zu
Ihm rufet um Hilfe .... Und dann harret auf Mich, fürchtet euch nicht, so Meine Stimme
ertönet in einer Stärke, daß die Menschen erbeben werden .... Bleibet ruhig und
besonnen und wisset, daß euch nichts geschieht, so Ich es nicht will, und daß Ich euch
Meinen Schutz versprochen habe, so ihr euch Mir verbindet im Gebet. Dann werde Ich
euch gegenwärtig sein, und deutlich werdet ihr Meine Nähe spüren .... Und dann erfüllet
sich, was Ich durch Meinen Geist euch verkündet habe .... Denn Mein Wort ist und
bleibt ewige Wahrheit .... Amen
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46
Naturerscheinungen .... Temperatur .... Stern ....  Voraussagen ....  B.D. Nr. 1153
30.10.1939
Es eilet die Zeit, und der Menschen Sinn ändert sich nicht, es gehen unzählige Seelen
zugrunde, so der Herr ihnen nicht in letzter Stunde noch Seine Liebe anträgt und ihnen
den entsetzlichen Untergang alles Irdischen vor Augen führt .... Und daher achtet der
Tage, die sich wesentlich unterscheiden werden von der sonst üblichen Jahreszeit. Je
niedriger die Sonne steht, desto helleren Schein wird sie von sich geben, und es wird
eine ungewöhnliche Temperatur die Menschen in Erstaunen setzen .... Und dies wird
Anlaß geben zu Vermutungen aller Art .... Man wird teils hoffnungsfroh der
kommenden Zeit entgegensehen, teils ängstliche Bedenken haben, und es wird der
Mensch geneigt sein, ein übernatürliches Walten anzuerkennen. Jedoch gedenken die
wenigsten ihres Verhältnisses zu Gott .... Sie erkennen es nicht, daß Gott Selbst ihr
Denken Sich zuwenden möchte, sie bemühen sich auch nicht, einen Zusammenhang zu
suchen in den außergewöhnlichen Naturerscheinungen .... Ja, sie gewöhnen sich sehr
schnell daran und ziehen nicht den geringsten Vorteil daraus für ihre Seele. Denn so sie
nur aufmerken möchten, würde ihnen der Ruf aus der Höhe verständlich sein. So sie
aber ihres Verhältnisses zum Schöpfer nicht gedenken, bleiben sie irdisch gesinnt und
nehmen nichts ihnen geistig Gebotenes an. Und es sind alle diese außergewöhnlichen
Naturerscheinungen Äußerungen des geistigen Wirkens jener Kräfte, die Gott untertan
sind und willig, Ihm zu dienen. Es werden sich erneut geistige Strömungen bemerkbar
machen und diese den Menschen in Erscheinung treten auf mannigfache Art, und doch
wird der Menschheit Denken sich wenig damit befassen, denn ungeheuer wirket auch
die Macht der Finsternis, und diese kämpfet gegen alles geistige Erkennen .... sie sucht
abzuschwächen das Göttliche, und so wird die Menschheit nur immer irdischem
Geschehen Beachtung schenken und dem Wirken der Gottheit in der Natur teilnahmslos
gegenüberstehen, obgleich in sichtlich wohltätiger Weise die Menschen davon berührt
werden. Nur eine kleine Zahl sieht Gottes Hand sich den Menschen entgegenstrecken
und suchet die Mitmenschen aufzuklären, doch nur die Wohltat, die körperlich spürbar
ist, erkennt man an, nicht aber eine Weisung von oben, die eine Änderung des
menschlichen Denkens bewirken soll. Und in diese Zeit des Wohlbehagens,
hervorgerufen durch außergewöhnliche Wirkung der Sonne zu ungewöhnlicher Zeit,
fällt ein Ereignis, das auch jedem geistig Blinden zu denken geben sollte .... Es löst sich
ein Stern vom Firmament und verändert seine Bahn .... Es wird dieser Stern eine
Leuchtkraft haben, die alle anderen weit übertrifft, er wird hell erstrahlen des Nachts
und sich der Erde nähern, so daß auch diese Erscheinung wieder ungewöhnlich ist für
die Menschen und doch gleichzeitig ein Beweis dessen, daß der Schöpfer des Himmels
und der Erde alle Gewalt hat und also auch den Sternen ihre Bahn vorschreibt nach
Seinem Willen. So dieser Stern sichtbar ist, geht die Menschheit immer mehr dem
geistigen Wendepunkt entgegen .... Es wird ihr so viel Hilfe geboten in geistiger
Beziehung, daß sie wahrlich nur ihren Willen benötigt, um diese Hilfe sich anzueignen,
doch ihr Sinn wird immer verstockter, ihr Denken immer verblendeter .... Und es ist die
Zeit nicht mehr fern, deren der Herr Erwähnung tat auf Erden, daß eine Tür aus ihren
Angeln gehoben wird, so der Mensch sein Herz verschließet allen geistigen
Strömungen. Es wird das Licht leuchten auch dort, wo es gemieden wird, denn der
Lichtstrahl wird so hell sein, daß er alles durchdringet, und es wird sehen müssen auch
der geistig Blinde, nur wird sein Wille dennoch ablehnend sein, und das Ende wird sein,
daß er von dem Licht verzehrt wird .... Denn alles, was hell, licht und klar ist, bannet die
Finsternis .... Und es besieget das Licht die Finsternis insofern, als die Dunkelheit
weichen muß, wo einmal das Licht der Wahrheit sich Bahn gebrochen hat. Und es wird
die Lüge und der Schein in sich zusammenfallen, jedoch die Wahrheit wird bleiben bis
in alle Ewigkeit .... Amen
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48
Anzeichen vor der Katastrophe (Unruhe von Mensch und Tier) .... B.D. Nr. 4371
11.7.1948
Der Menschen wird sich eine große Unruhe bemächtigen, kurz bevor Ich in
Erscheinung trete durch die Natur. Denn das Geschehen wird sich selbst ankündigen in
einer Weise, daß Menschen und Tiere erregt sind und es innerlich spüren, daß sich in
der Natur etwas vorbereitet. Das Verhalten der Tiere wird besonders auffallend sein, sie
werden zu fliehen versuchen in einer bestimmten Richtung und plötzlich wieder
zurückkehren, wie von unsichtbarer Macht getrieben. Und dieses Verhalten wirkt sich
auch beängstigend auf die Menschen aus, die daraus erkennen, daß etwas im Anzuge ist,
dem sie nicht wehren können. Und so ist alles in banger Erwartung des Kommenden.
Und diese Zeit sollt ihr, Meine Diener auf Erden, eifrig nützen, denn sie ist noch eine
kurze Gnadenfrist, wo eurem Reden noch Gehör geschenkt wird, weil man sich eine
Erklärung sucht für das außergewöhnliche Empfinden von Mensch und Tier. Dann
machet sie aufmerksam auf Mein Wort, bereitet sie vor auf Mein Erscheinen, und weiset
sie hin zu Mir, daß sie bei Mir Zuflucht nehmen, so die Stunde gekommen ist, da Ich
Mich äußere. Und dann verbindet auch ihr euch in Gedanken mit Mir, auf daß ihr stark
seid und eine Stütze sein könnet denen, die ungläubig oder schwachen Glaubens sind.
Ihr selbst müsset euch bewähren, und ihr werdet es auch können, so ihr zuvor schon zu
Mir rufet und in den Stunden größter Not. Euch mache ich aufmerksam auf die
Anzeichen zuvor, euch werde Ich Gelegenheit geben, eure Umgebung zu beobachten,
und ihr werdet sehen, daß alles so kommt, wie Ich es euch vorausgesagt habe, daß eine
Beklemmung und Unruhe auf den Menschen lasten wird, deren Ursache ihr wisset und
daher auch erfolgreich reden könnet, wo es nötig ist. Und wieder werdet ihr die
Erfahrung machen, daß der in der Liebe stehende Mensch euch Glauben schenkt,
während der lieblose Mensch euch wohl anhöret, aber keine Nutzanwendung zieht für
sich. Bis die Stunde gekommen ist, da Ich Meine Stimme von oben ertönen lasse ....
Und es wird ein Tosen und Brausen sein, wo keiner mehr des anderen achtet, sondern
nur um sein eigenes Leben besorgt sein wird. Es wird zu fliehen versuchen ein jeder und
aus allen Richtungen das gleiche Tosen und Brausen vernehmen, und je nach seiner
Einstellung zu Mir wird der Akt sich an ihm auswirken .... er wird leben bleiben oder
von der Naturkatastrophe hinweggerafft werden, wie es Meine Weisheit erkannt und
bestimmt hat seit Ewigkeit .... Und ob es auch scheinbar ruhig ist und noch keine
Anzeichen erkennbar sind .... wähnet euch nicht sicher davor, denn es kommt der Tag
unwiderruflich, der euch dieses Naturgeschehen bringt, und der Zweifler wird sich
überzeugen können, wenn ihm die Möglichkeit eines Nachdenkens bleibt .... Ich habe
gesprochen durch Meinen Geist und es euch angekündigt, und Ich werde sprechen durch
die Natur mit einer Stimme, die alle zu hören vermögen. Wer der ersteren Stimme nicht
Glauben schenkt, der wird Meine Stimme von oben hören müssen .... Auch dann steht
es ihm frei, es lediglich als ein Spiel der Natur zu erleben oder Meiner Voraussagen zu
gedenken und zu glauben, daß Ich Selbst Mich kundtun will, auf daß ihr Mich hören
sollet, die ihr die Stimme des Geistes nicht anerkennen wolltet. Und selig, dessen Leben
noch erhalten bleibt, denn ihm steht noch eine kurze Gnadenzeit zur Verfügung, die er
nützen kann, um nachzuholen, was er bisher versäumte, um sich ernstlich vorzubereiten
auf das Ende, das dem Naturgeschehen in kurzer Zeit folgen wird .... Amen
««««

49
Verändertes Sternenbild .... B.D. Nr. 6405  18.11.1955

In kurzen Abständen erlebt ihr sich-wiederholende Vorgänge, die euch Menschen
stark beunruhigen werden, denn ihr könnet sie euch nicht erklären, und ihr fürchtet
daher Gewalten, gegen die ihr euch nicht wehren könnet. Ihr werdet auch keine rechte
Erklärung erlangen können, weil dies in Meinem Willen liegt, daß ihr mit allen
Möglichkeiten rechnen und jeder einzelne sich entsprechend einstellen soll .... weil Ich
will, daß jeder einzelne noch für sich selbst, d.h. für seine Seele, einen Nutzen daraus
ziehen soll .... Wo der Glaube gänzlich fehlt, dort wird die Beunruhigung besonders
stark sein, während die Gläubigen sich mehr oder weniger an Mich halten und sich in
Meiner Obhut geborgen wissen. Dennoch sind es Erscheinungen, weil kosmisch
bedingt, die große öffentliche Diskussionen zur Folge haben, so daß ein jeder Mensch
auch selbst darüber nachdenken wird und sich auch seinen Mitmenschen gegenüber
äußert. Zeitweise werden weltliche Interessen in den Hintergrund treten, doch sowie
diese Erscheinungen vorüber sind, nehmen die Weltmenschen desto eifriger die Freuden
der Welt wahr, und nur bei wenigen bleiben Eindrücke zurück, die sie zu besinnlichen
Stunden veranlassen und auch zur Wandlung des Denkens führen können .... bis sich die
gleichen Vorgänge im Kosmos wiederholen und erneuten Schrecken hervorrufen ....
Denn von seiten der Wissenschaft fürchtet man ernste Bedrohungen des Weltkörpers
Erde .... weil man vor rätselhaften Veränderungen steht im Sternensystem, die noch
niemals beobachtet wurden und die eine ernste Bedrohung sein könnten für die Erde.
Und die Ansichten der Menschen werden erheblich voneinander abweichen in der
Beurteilung der Auswirkung .... Es werden Menschen leichtfertig darüber hinweggehen
und unbedenklich ihr Leben genießen; es werden Menschen Vorkehrungen treffen, die
völlig nutzlos sind, und es werden wieder andere in sich gehen und sich mit ihrem Gott
und Schöpfer gedanklich auseinandersetzen .... Und Ich lasse jedem seinen freien
Willen, nur suche Ich unentwegt einzuwirken auf die Gedanken der Menschen, daß sie
sich recht bewegen, daß sie sich der eigentlichen Bestimmung des Menschen
zuwenden .... daß sie in Mir zur Ruhe kommen und nun von Mir gelenkt werden können
zu ihrem Seelenheil .... Was aber wird sich ereignen? .... Das Sternbild wird sich
verändern .... Es werden Sterne in andere Bahnen geleitet, sie werden in einem anderen
Verhältnis zur Erde stehen als bisher .... Und dadurch werden Sterne sichtbar werden,
die noch nie gesehen wurden, und es wird einer als direkte Gefahr für die Erde in
Erscheinung treten, weil seine Bahn eine Kreuzung mit der Erde befürchten lässet ....
Kein Mensch wird es glauben wollen, daß solches sich ereignen wird, kein Mensch wird
glauben, daß Naturgesetze sich verändern, aber ihr Menschen stehet vor dem Ende ....
Ihr selbst bereitet etwas vor, was noch schlimmere Auswirkungen haben wird, denn
was ihr unternehmet, das gefährdet die ganze Erde .... Was durch Meinen Willen
eintritt, ist aber nur ein Vorzeichen des Endes, es ist eine ernste Mahnung an euch, und
Ich gebe euch nur so deutliche Zeichen der Existenz einer höheren Gewalt, daß ihr alle
euch an Diese wenden könnet und daß ihr dadurch auch eine direkte Gefahr für euch
selbst abwenden könnet, wenn ihr, d.h. eure Seele, den rechten Nutzen daraus zieht.
Was aber nachher kommt, das betrifft die ganze Erde und alles, was auf ihr lebt .... Und
darum trete Ich zuvor ungewöhnlich in Erscheinung, ohne jedoch euch zu zwingen,
Mich Selbst als den Urheber dessen anzuerkennen, was gewaltig ist in seiner
Auswirkung, jedoch nicht die ganze Erde betreffen wird. Denn Ich weiß um alle
Naturgesetze und ihre Wirkungen, Ich weiß auch jegliches Geschehen abzuwenden oder
zu schwächen in seiner Auswirkung .... Was Ich aber geschehen lasse, es dienet immer
nur euch zur Rettung, es soll euch zu Mir hintreiben, es soll euch Menschen einen
„Gott“ erkennen lassen, zu Dem ihr flüchten sollet, weil Er euer Vater ist .... Es ist das
letzte Zeichen, bevor das Ende kommt .... Es ist der letzte Versuch Meiner Liebe und
Erbarmung, zu retten, was noch zu retten ist .... Amen
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51
Annäherung eines Sternes .... B.D. Nr. 6324  3.8.1955

Machet eure Herzen weit auf, machet euch empfangsbereit für Meinen Liebestrahl
von oben und höret, was Ich euch sagen will: Ein sicheres Anzeichen des nahen Endes
ist das Sichtbar-Werden eines Sternes, der sich in der Richtung auf eure Erde zu bewegt
und doch eine sonderbare Bahn einschlägt .... der oft sich euren Blicken entziehen und
dann plötzlich wieder auftauchen wird, denn er ist von undurchdringlichen Nebeln
begleitet, die sich ab und zu auflösen, um sich immer wieder aufs neue zu verdichten ....
Ihr Menschen erlebet etwas euch bisher Unbekanntes, denn die Auswirkung dieses
Gestirns auf eure Erde ist solcher Art, daß euch ein Bangen befallen wird, weil ihr
glaubet, daß die Erde ein Opfer dieses unbekannten Gestirns werden könnte, das
merkliche Störungen auf der Erde hervorruft, die euch jedoch unerklärlich sind. Es gibt
Menschen auf der Erde, die sich durch nichts erschüttern lassen, was auch über sie
hereinbricht .... die nun aber ihre Ruhe verlieren, weil sie sich sowie die ganze Erde
Naturkräften ausgeliefert sehen, die sie fürchten, weil sie ihnen nicht begegnen können.
Und um dieser Menschen willen „bewegen sich die Kräfte des Himmels ....“ Diese
Menschen will Ich im besonderen ansprechen, um es zu erreichen, daß sie sich einem
Gott und Schöpfer anvertrauen, sowie sie selbst sich völlig machtlos sehen .... Was
Menschenwille veranlaßt .... und sei es noch so schrecklich in seiner Auswirkung ....
erschüttert solche Menschen nicht, doch klein und schwach werden sie, wenn sie sich
Naturgewalten ausgeliefert sehen, und dann ist es möglich, daß sie zu Dem Zuflucht
nehmen, Der Herr ist jeglicher Schöpfung .... dann ist es möglich, daß sie zu Mir finden
in höchster Not .... Und dieses Naturschauspiel wird ungeheuren Aufruhr unter den
Menschen auslösen, und die Angst wird auch nicht unberechtigt sein, denn so
sonderbare Erscheinungen auch den Stern begleiten, er kommt der Erde stets näher, und
ein Zusammenprall scheint unvermeidlich nach den Berechnungen derer, die sein
Erscheinen entdeckten und seinen Lauf verfolgen. Doch Ich habe dies vorausgesagt
lange zuvor, daß „Ich euch einen Feind aus den Lüften sende ....“, daß eine
Naturkatastrophe von größtem Ausmaß euch Menschen noch bevorsteht, die dem
letzten Ende .... d.h. der Total-Umgestaltung der Erdoberfläche .... vorangeht und
zahllos viele Opfer kosten wird .... Ich weise euch immer wieder darauf hin, und Mein
Wort ist Wahrheit und wird sich erfüllen .... Doch ihr sollet zuvor schon darauf
hingewiesen werden, weil ihr Menschen erkennen sollet Meinen Willen und Meine
Macht .... weil ihr wissen sollet, daß nichts geschehen kann ohne Meinen Willen und
daß nichts ohne Sinn und Zweck ist, was geschieht .... daß Ich dabei derer gedenke, die
ganz ohne Glauben sind und die Ich dennoch nicht verlieren möchte an Meinen
Gegner .... Und darum sollet ihr Menschen wissen, was euch bevorsteht, damit ihr
leichter zum Glauben gelanget, wenn ihr in der großen Not Dessen gedenket, Der Herr
ist über Himmel und Erde .... über alle Gestirne und Welten und Dessen Willen alles
untersteht .... Ihr sollet zuvor schon Kenntnis davon erhalten, die euch dann zum
Glauben verhelfen kann, wenn ihr nur eines guten Willens seid .... Es kommt ein Unheil
über euch .... doch für jeden einzelnen kann es auch von Segen sein, wenn er dadurch
das Leben seiner Seele gewinnet, selbst wenn irdisch ihm der Tod beschieden ist ....
wenn er zu Mir rufet in seiner Not .... Amen
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52
Wolkengebilde am Himmel .... Jesu Leiden und Sterben .... B.D. Nr. 1081  4.9.1939

Ein sichtbares Zeichen läßt euch Gott, der Herr des Himmels und der Erde, zugehen,
da Seine Macht und Herrlichkeit bekunden soll .... Es ist dies vorbestimmt seit Ewigkeit
und soll in so offensichtlicher Weise euch vor Augen geführt werden, daß ihr staunend
betrachten werdet das Gebilde göttlicher Allmacht und Liebe. Wesenlos dünkt euch das
Wölkchen am Himmel zu sein und birget doch das gleiche Leben in sich, das auch euer
Sein ausmacht. Und Gott lenket auch dieses Leben nach Seinem Willen und formt also
in weiser Absicht das Wolkengebilde solcherart, daß des Herrn Leiden und Sterben am
Kreuz offensichtlich erkennbar ist, und ihr werdet am Kreuz Den erkennen, Den die
Welt verleugnen will .... ihr werdet erstarren vor Entsetzen oder auch jubeln, je nachdem
ihr Ihn abweiset oder Ihn im Herzen traget .... Es wird anbetend verharren der letztere
und das Bild abschütteln wollen, der Jesus Christus fernsteht. Und der Herr will dies
also .... Er will den Menschen noch ein Zeichen Seiner Gnade und Liebe geben, denn es
wird dadurch ihnen leichtgemacht, zu glauben .... den Glauben an Jesus Christus als
Erlöser der Welt wiedererstehen zu lassen, so sie ihn verloren haben, oder auch den
Glauben zu unerschütterlicher Stärke heranwachsen zu lassen. Und es suchet die
Menschheit, dieses Wunder göttlicher Liebe wieder zu entkräften .... sie deutet es als
eine Erscheinung, die der Zufall geformt, die jedoch ohne jegliche Bedeutung ist .... und
möchte die göttliche Fügung zunichte machen. Doch aller menschlichen Erklärung zum
Trotz wird das Gebilde am Himmel sich halten unverändert, so daß alle Welt dies
sichten kann .... Und es wird dies zur Folge haben, daß nachdenklich werden auch die
Menschen, denen es ihre Auffassung verbietet, jegliche mystische Erscheinung als
glaubwürdig anzunehmen. Der Zeitpunkt ist gekommen, wo außergewöhnliche
Erscheinungen den Menschen geboten werden können, ohne sie zwangsmäßig zum
Glauben zu veranlassen, denn es ist die Menschheit derart nüchtern denkend geworden,
daß sie jegliche Erscheinung, und sei sie noch so sonderbar, wissenschaftlich, d.h.
verstandesmäßig, erklärt und also jegliches geistige Einwirken unerforschter Kräfte
ableugnet .... Und so gefährden solche Erscheinungen nicht mehr den freien Willen des
Menschen .... ja weit eher ist damit zu rechnen, daß diese wissenschaftliche Erklärung
bei den Menschen mehr Anklang findet als die, daß die Erscheinung ein Zeichen von
oben sei. Und wieder werden nur die Gott-Suchenden, in der Liebe wandelnden
Menschen erkennen das sichtbare Wirken der ewigen Gottheit, und es wird daher
wiederum ein Gnadenbeweis göttlicher Liebe den Menschen geboten, den nur wenige
als solchen erkennen. Es löset der Herr die Gesetze der Natur für kurze Zeit, und gerade
dies müßte den Forschenden zu denken geben, doch wo der Wille fehlt zum Erkennen
der reinen Wahrheit, dort könnten selbst die Sterne ihren gewohnten Lauf ändern und
die Sonnen den Schein verlieren .... es würde das den harten Willen des Menschen nicht
beugen, sondern desto zäher würde er die Gesetze der Natur zu ergründen suchen und
schließlich immer weiter sich von der rechten Erkenntnis entfernen. Darum ist auch
dieses Zeichen, so außerordentlich es ist, wohl eine direkte Gnadenzuwendung, jedoch
nur für den, dessen Gemüt das Wunderbare der Erscheinung erkennt oder darüber
nachzudenken beginnt. Es macht jedoch keinen Gebrauch von dieser
Gnadenzuwendung, wer seelenlos sich das Bild des Himmels betrachtet und keinerlei
Rückschlüsse zu ziehen sich bemüht, denn ihm bleibt die Erscheinung nichts als ein von
der Laune des Zufalls geformtes Gebilde sonderbarster Art, denn sein Verstand fasset
noch nicht, weil das Herz noch nicht liebetätig, also auch für tiefere Weisheiten nicht
aufnahmefähig, ist .... Amen
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53
„Meine Stimme wird von oben ertönen ....“ B.D. Nr. 3571  8.10.1945

Und Meine Stimme wird von oben ertönen .... Sie wird gewaltig sein, und die
Menschen werden sie vernehmen müssen, auch wenn sie Meiner sonst nicht achten. Sie
werden den Blick zur Höhe wenden müssen und je nach ihrem Seelenzustand willig
oder unwillig. Denn sie sehen sich einer Macht preisgegeben, der sie nicht mehr
entrinnen können. Meine Sprache wird zwar nur bei wenigen das Herz berühren. Doch
diesen wird geholfen sein, selbst wenn leibliche Hilfe ausbleibt. Doch zumeist wird nur
Angst und Sorge um das leibliche Leben vorherrschen, und Meine Stimme genügt nicht,
daß sie ihr Folge leisten und zu Mir zurückkehren trotz größter Not und Bedrängnis.
Daß Meine Stimme denen gilt, die fernstehen von Mir, wollen sie nicht erkennen, und
verstockten Herzens werden sie nur versuchen, sich zu retten, und doch ohnmächtig sein
den Naturgewalten gegenüber. Jeglichen Halt werden sie verlieren, denn der Erdboden
wird wanken, die Luft wird erfüllt sein von tosendem Sturm, und ein jeder wird auf sich
selbst angewiesen sein, weil keiner dem anderen beistehen kann. Und Meine Stimme
wird von oben ertönen .... Mit Donnerstimme werde Ich reden, und alle Elemente der
Natur werden Meinem Willen gehorchen, sie werden für Mich sprechen und Meine
Macht bezeugen. Ich trete den Menschen offensichtlich gegenüber und zwinge sie nicht
zum Glauben an Mich, denn immer noch bleibt es ihnen offen, das Wirken der
Naturkräfte gelten zu lassen, Mich Selbst aber abzuleugnen als das Wesen, Das auch die
Naturkräfte lenkt nach Seinem Willen. Und so wird auch das letzte Erziehungsmittel vor
dem Ende keinen Glaubenszwang bedeuten für die Menschen, obwohl es deutlich genug
für Mich sprechen müßte und auch erkennbar sein wird für die Menschen, die guten
Willens sind, die nicht gänzlich hörig sind Meinem Gegner, der sie von Mir trennen will
auf ewig. Es wird sich erfüllen, was Ich verkündet habe durch Meinen Geist .... Die Erde
wird erbeben, und die Elemente der Natur werden unübersehbaren Schaden anrichten
und unzählige Menschenleben als Opfer fordern. Doch es ist dies bestimmt seit
Ewigkeit, weil auch dieses Ereignis ein Hilfsmittel ist, das Ich anwende, um noch
Menschen zu gewinnen für Mich, weil die Not und Bedrängnis anderer Art nicht genügt,
daß sie zu Mir zurückfinden, und Ich eine scharfe Zuchtrute schwingen muß über die
verhärtete Menschheit. Und das ist gewißlich wahr, daß Ich nicht ruhen werde, bis Ich
alle Meine Geschöpfe wieder zurückgewonnen habe. Und so höret Meine Liebe nimmer
auf, die sie vor dem Untergang erretten will, auch wenn die Liebe nicht erkennbar ist in
Meinem Wirken. Doch wer Meiner Stimme achtet, der wird auch Meine Liebe spüren,
und er wird Mir dankbar sein bis in alle Ewigkeit .... Amen
««««

54
Hergang der Katastrophe .... B.D. Nr. 1538   25.7.1940

Die Lehrkräfte des Jenseits bemühen sich in immer gleicher Weise um dich und
suchen dich leicht aufnahmefähig zu machen, doch nicht immer ist dein Herz
aufnahmewillig, und es entstehen dann solche Hindernisse, die das Aufnehmen
erschweren. Es muß ungeteilte Aufmerksamkeit den Gaben des Himmels
entgegengebracht und alle irdischen Gedanken gemieden werden, dann finden die
Gedanken der jenseitigen Freunde leichten Eingang. Die göttliche Liebe sendet dir
Boten entgegen, die dich stärken sollen in deinem Empfangswillen. Sie bringen dir eine
Kundgabe, die in verständlicher Weise dir den Hergang der Katastrophen beschreibt, die
entscheiden sollen über Tod und Leben des einzelnen.
Die wenigsten Menschen beachten die Anzeichen der kommenden Zeit. Sie
verwundern sich wohl über Abwechslungen oder Unregelmäßigkeiten, die sich in der
Natur bemerkbar machen, gehen jedoch mit einer Leichtfertigkeit darüber hinweg. Sie
sehen darin keine Äußerung des göttlichen Willens, sondern eben nur eine Zufälligkeit.
Und also werden sie auch anfänglich den Erscheinungen keine Beachtung schenken, so
das Naturgeschehen im Anzuge ist. Es werden durch Windhosen zuerst die Menschen
aufmerksam gemacht werden auf ein heranziehendes Unwetter. Es wird dies so plötzlich
kommen, daß Mensch und Tier in größte Bedrängnis kommen, denn sie vermögen
kaum, dem heftigen Sturm Widerstand zu bieten, und dies wird der Anfang sein ....
In kleinen Abständen werden heftige Erdstöße spürbar sein, und es wird sich der
Himmel verdunkeln, ein Donnergetöse wird vernehmbar sein, und es ist dies so
furchtbar, daß unter Mensch und Tier eine Panik ausbricht, daß diese in der Flucht ihre
Rettung suchen. Doch die Dunkelheit hindert sie, und die Not wird immer größer, das
Getöse wird immer lauter, die Erderschütterungen immer heftiger, die Erde öffnet sich,
und gewaltige Wassermassen brechen sich Bahn aus dem Erdinneren. Und wohin das
Auge sieht .... Wasser und Finsternis und ein unbeschreibliches Chaos unter den
Menschen, die ihre entsetzliche Lage erkennen und in ärgster Bedrängnis sind. Es
werden die Tage zuvor so strahlend sein, daß eine gewisse Sorglosigkeit die Menschen
ergriffen hat, und es wird der Umsturz so plötzlich kommen, daß niemand Vorsorge
treffen kann in irdischer Beziehung, diese aber auch völlig unnütz wäre, denn es
widersteht diesen Elementen keine irdische Macht. Nur der gläubige Mensch spürt nun
die göttliche Allmacht .... und vertraut sich seinem Schöpfer an .... Und ob auch sein
Herz bangt und zagt, so er das Treiben der Elemente sieht, er harrt doch geduldig, bis
ihm Hilfe kommt, denn er sendet seine Gedanken hinauf zu Ihm. Wer des Lebens Sinn
und Zweck erfaßt hat, weiß, daß nun die Stunde der Entscheidung gekommen ist für
einen jeden Menschen. Und er wird versuchen, geistige Hilfe zu bringen, wo es nur
möglich ist, er wird die Unglücklichen trösten und sie zu Gott hinweisen; er wird helfen,
indem er ein Lichtlein anzündet in tiefster Dunkelheit .... Denn Gott wird jenen die
Möglichkeit geben, zu wirken für Ihn .... Jenen, die Ihn erkannt haben und sich Ihm zum
Dienst anbieten, Ihnen wird ein reiches Betätigungsfeld zugewiesen werden, und der
Samen wird auf guten Boden fallen, denn Gott verschonet, die Seiner achten oder in
größter Not zu Ihm finden .... Amen
««««

55
Sammeln von Kraft vor dem Chaos .... B.D. Nr. 8549   5.7.1963

Stärket euch immer wieder an Meinem Wort, denn ihr werdet diese Stärkung
brauchen in der kommenden Zeit, und darum sollet ihr jetzt schon euch Kraft sammeln,
weil ihr dann nicht fähig sein werdet, eure Gedanken zum Gebet zu sammeln, wenn
Mein Eingriff erfolgen wird, den Ich lange schon euch ankündigte .... Was in Meiner
Weisheit und Liebe beschlossen ist, das wird auch ausgeführt, und jede Voraussage wird
sich erfüllen, die Ich euch zugehen ließ, auf daß euch nicht ungewarnt das Ereignis
überrascht .... Immer sollet ihr daran denken und euer Herz frei zu machen suchen von
jeglichem irdischen Verlangen .... Ihr sollet freizukommen suchen von der Materie,
denn ihr müsset sie einmal hingeben, und je weniger nun euer Herz daran hängt, desto
leichter wird für euch der Verlust sein, desto weniger werdet ihr durch Meinen Eingriff
belastet sein .... Immer wieder sage Ich euch, daß ihr euch vorbereiten sollet auf diese
Zeit, wo ein Chaos ohnegleichen sein wird und nur die innige Bindung mit Mir euch den
Halt gibt, allen Anforderungen gerecht zu werden. Denn wer nicht von der Katastrophe
direkt betroffen wird, daß er sein Leben hingeben muß, der wird nun ein schweres
Dasein führen müssen, weil keine geordneten Lebensverhältnisse sind und weil euch
nun irdische Nöte belasten werden, die ihr allein, ohne Meine Hilfe, nicht werdet
bewältigen können. Ihr sollet immer wieder Mein Wort aufnehmen in eure Herzen und
Kraft daraus schöpfen, ihr sollet einen so starken Glauben gewinnen durch Meine
direkte Ansprache, daß euch dann in der kommenden Zeit nichts mehr zu erschüttern
vermag, daß ihr euch dann voll und ganz auf Mich verlasset und immer nur Meiner
Hilfe harren werdet .... Und glaubet es, daß Ich euch helfen werde .... daß nur die innige
Bindung mit Mir hergestellt werden muß, die dann auch nur der Mensch wird herstellen
können, der Mir ganz ergeben ist und der in dem großen Geschehen nur die Erfüllung
Meiner Voraussagen erkennt und nun desto gläubiger auch Meiner Hilfe harret, die ihm
auch zuteil werden wird. Unmöglich Scheinendes werde Ich dann an denen zur
Ausführung bringen, die Mir restlos vertrauen. Und jeder Mensch soll sich selbst an den
Gedanken gewöhnen, daß die Ordnung um ihn nicht so bleibt; er soll es glauben, daß
eine so große Erschütterung die Erde betreffen wird, wie ihr sie euch nicht vorzustellen
vermögt, und daß zahllose Menschen ein Opfer des Naturgeschehens werden .... daß die
Überlebenden aber in so schwere Lebensverhältnisse geraten werden, die viel Kraft und
Zuversicht auf Meine Hilfe erfordern, um bewältigt werden zu können. Dann wird es
sich zeigen, wo die Liebe am Nächsten geübt wird, denn nur dort wird auch Meine Hilfe
ersichtlich sein .... Und jeder, der nur ängstlich auf sich und sein Wohl bedacht ist, der
wird sich auch selbst plagen müssen und doch nicht Herr seiner Lage werden .... Denn
ihr Menschen müsset es erfahren, daß Liebe Kraft ist und daß ihr viel vollbringen
könnet, wenn die Liebe zum Nächsten Antrieb ist zu eurem Tun. Immer wieder weise
Ich euch auf jene Zeit hin, da ein großes Chaos über euch hereinbricht, dessen Ursache
eine gewaltige Naturkatastrophe ist .... weil Ich euch Menschen noch ein letztes Zeichen
geben will von einer Macht, Der ihr unterstellt seid .... Ihr aber, die ihr Mein Wort
empfanget, direkt oder auch durch Meine Boten euch vermittelt, ihr sollet auch ständig
Meine Mahnung hören, euch sooft als möglich in dieses Mein Wort zu vertiefen
(versenken), und es wird eure Kraft wachsen, ihr werdet auch in der größten Not nicht
die Bindung mit Mir verlieren, und dann seid ihr auch Meiner Hilfe jederzeit sicher,
denn den Meinen will Ich offensichtlich beistehen, auf daß ihr Glaube und auch der
Glaube der Mitmenschen gestärkt werde und sie die lebendige Verbindung mit Mir
herstellen und nicht mehr aufgeben werden. Und rechnet nicht damit, daß ihr verschont
bleibet, daß andere Gebiete betroffen werden, die fernab von euch liegen .... Es ist
dieses Geschehen so groß und umfaßt große Gebiete, wenngleich es nicht die gesamte
Erde betreffen wird .... Und darum wird auch die große Not nirgends spurlos
vorübergehen, was ihr erst dann verstehen werdet, wenn das Ereignis eingetroffen ist,
wenn Meine Stimme in der Welt ertönt und ihr die entsetzlichen Auswirkungen
erfahret .... was wieder lange Zeit dauert, ehe es im ganzen Umfang übersehen werden
kann. Noch lebet ihr in der Ruhe, und ihr vermögt euch ein solches Chaos nicht
vorzustellen .... Ich aber mache euch aufmerksam, daß alles kommen wird, wie es
verkündet ist zuvor, und Ich will nur insofern auf euch einwirken, als daß ihr alles tun
sollet, um dann auch die Kraft zu besitzen, standzuhalten .... Denn Ich werde euch nicht
verlassen, die ihr euch Mir ergebet und Mir angehören wollet .... Und Ich führe euch
ständig Kraft zu .... Lasset euch immer wieder ansprechen und schöpfet die Kraft aus
Meinem Wort, und wahrlich, es wird euch möglich sein, auch im größten Leid zu Mir
zu finden, und Ich werde immer zur Hilfe bereit sein, Ich werde immer euch beistehen
und durch euch auch Hilfe bringen denen, die ihr liebend zu betreuen suchet .... Amen
««««

57
Angst der Menschen ....  Naturkatastrophe und ihre Folgen .... B.D. Nr. 4633   10.5.1949

In eine unfaßbare Not geraten werden alle Menschen, die nicht glauben, so Ich Mich
äußern werde durch die Naturgewalten, denn sie erleben ein Schauspiel, wo ungeheure
Kräfte zur Entfaltung kommen und der Mensch selbst völlig machtlos ist. Es wird eine
Todesangst die Menschen befallen, und selbst die Meinen werden davon betroffen
werden, doch wundersam gestärkt durch Meine Hilfe, sowie sie nur ihre Gedanken zu
Mir erheben. Die Ungläubigen aber haben keine Stütze, an die sie sich halten können,
und sind den Naturelementen rettungslos preisgegeben. Einige wenige werden
angesichts des Todes zu Mir rufen in ihrer Herzensnot, und ihr Ruf wird Mein Ohr
erreichen und Rettung bedeuten irdisch oder auch geistig, wenn ihre Stunde gekommen
ist. Doch sie haben dann noch das Leben gewonnen für die Ewigkeit. Doch zumeist sind
die Menschen in ihrer Angst besinnungslos, d.h. unfähig zu einem Gedanken zur Höhe,
sie suchen sich zu retten und geraten überall in die gleiche Bedrängnis, denn die ganze
Natur befindet sich in einer Verschwörung gegen sie, alle Elemente sind in äußerster
Tätigkeit, Wasser, Feuer, Sturm und Licht treten aus ihrer Ordnung und richten
Verheerungen an, die unzählige Menschenleben kosten und unvorstellbar sind in ihrem
Ausmaß. Es wird nur ein kurzer Akt sein, doch überaus folgenschwer für alle
Menschen, die es überleben werden, denn nun erst hebt eine irdische Not an, die alles
Vorhergegangene übertrifft. Es müssen die Menschen sich völlig umstellen in eine
andere Lebensführung, sie müssen sich alles zunutze machen, was ihnen noch geblieben
ist, sie sind auf sich selbst gestellt und können auf lange Zeit hinaus nicht irdische Hilfe
erwarten, weil sie abgeschnitten sind von der Welt und die Verbindung nicht so schnell
wieder herzustellen ist. Die Größe des Unglücks ist unfaßbar, doch Ich mache euch
immer wieder darauf aufmerksam, auf daß ihr euch nicht an irdische Güter verlieret, auf
daß ihr sie nicht wichtig nehmet und eurer Seele vergesset, deren Reife allein für euch
ausschlaggebend ist, wie ihr das Kommende ertraget. Kundgaben dieser Art finden
wenig Glauben und sind doch überaus wichtig zu nehmen, denn sie erfüllen sich aufs
Wort. Und es ist jeder Tag noch eine Gnadengabe, die ihr auswerten solltet, doch nicht
irdisch, sondern geistig, weil das allein von Bestand ist, was ihr euch an geistigen
Gütern erwerbet. Dennoch verspreche Ich euch allen Meinen Schutz und Meine Hilfe,
die ihr gläubig seid und Mir dienen wollet. Lasset euch nicht bedrücken durch Meine
Worte, wisset, daß alles, auch das Schwerste, zu ertragen ist, so ihr es Mir aufbürdet, so
ihr Mich darum bittet, eure Last tragen zu helfen .... Ich verlasse euch nicht und helfe
euch, daß ihr ausharret bis zum Ende .... Amen
««««

58
Chaos nach dem Eingriff .... B.D. Nr. 8619  17.9.1963

Immer wieder künde Ich es euch an, daß ihr in ein unglaubliches Chaos geraten
werdet durch Meinen Eingriff .... Es werden sich die Naturgewalten entfesseln, und ihr
werdet unfähig sein zum Denken, und nur die Meinen werden zu Mir beten können, sie
werden wohl auch nur Stoßgebete, kurze, flehende Gedanken zu Mir richten, aber Ich
werde sie hören und sie schützen vor dem Ärgsten. Doch alles wird
durcheinandergeraten und die Menschen in die bittersten Notlagen versetzen .... Und für
viele wird dies schon das Ende bedeuten, weil sie ihr Leben verlieren, wenngleich noch
nicht das Ende dieser Erde gekommen ist. Doch Ich suche vor dem letzten Ende noch zu
retten, was sich retten läßt .... Ich will Mich den Schwachgläubigen zu erkennen geben,
daß sie in ihrer Not zu Mir rufen und sichtliche Hilfe erfahren, auf daß ihr Glaube
gestärkt und sie Mir dann noch eine Stütze werden, wenn die letzte Phase auf dieser
Erde anbricht. Und Ich sage euch: Es wird fast über die Kraft des einzelnen gehen, und
nur Einer wird euch Kraft zuwenden können und euch Hilfe senden, wenn ihr in größter
Not diesen Einen anrufet .... Aber es kann euch Menschen dieser Eingriff nicht erspart
bleiben, denn es ist ein letzter Versuch zur Rettung der Seelen, die ohne Glauben oder
noch schwachgläubig sind. Wenn sie keinen anderen Ausweg mehr ersehen, können die
Menschen doch noch eines Gottes und Schöpfers gedenken .... einer Macht, Die über
ihnen steht und Die allein helfen kann. Und wenn das große Naturgeschehen vorüber ist,
wird die Not nicht aufhören, und das Chaos wird immer größer werden. Und dann wird
es sich erweisen, wo noch ein lebendiger Glaube vorhanden ist, denn dieser allein wird
alle Not meistern .... Wer lebendig glaubt, der vertraut sich Mir schrankenlos an, und
wahrlich, seinen Glauben werde Ich nicht zuschanden werden lassen. Und ihm wird
immer wieder geholfen werden, und er wird auch die Mitmenschen zum Glauben zu
führen suchen, und je nach deren Willen und eigener Hilfsbereitschaft wird auch ihnen
Hilfe geleistet werden, denn die Not wird zur Liebetätigkeit anregen, und dann hat sie
auch ihren Zweck erfüllt, daß die uneigennützige Nächstenliebe geweckt wird, die
wieder Garantie ist dafür, daß Ich Meine Liebe den Menschen zuwende und ihnen Kraft
gebe, ihrer Lage Herr zu werden. Ihr brauchet wahrlich diese Notzeit nicht zu fürchten,
die ihr Mein seid, die ihr Meinen Willen erfüllen und Mir dienen wollet, denn die
ständige Bindung mit Mir sichert euch Meinen Schutz und die Zufuhr von Kraft in
hohem Maße zu. Zudem brauche Ich euch auch wieder zur Verbreitung Meines
Evangeliums der Liebe, das dann überaus nötig sein wird, denn wieder werden sich die
Menschen in ihrem Wesen zu erkennen geben .... und wenige nur werden hilfsbereit sein
und dem Nächsten beistehen, und diesen wird auch immer wieder geholfen werden,
dessen können sie versichert sein .... Aber zumeist wird die Ichliebe verstärkt zum
Vorschein kommen, und rücksichtslos werden sich die Menschen aneignen, was ihnen
nicht gehört, um sich ihre Lebenslage zu verbessern .... Es wird der Gewaltmensch sich
durchsetzen und den Schwachen zugrunde richten wollen. Und das wird diese Notzeit
besonders charakterisieren und erkennen lassen, daß die Menschheit reif ist zum
Untergang. Dennoch sollen sich die Meinen immer darauf verlassen, daß Ich um alle
ihre Nöte weiß und sie auch beheben werde, denn Mir ist wahrlich alles möglich, und
Ich werde euch erhalten auch irdisch und ihr werdet in sonderbarster Weise Hilfe
erfahren, und euer Glaube wird stets lebendiger sein, und mit der Kraft des Glaubens
werdet ihr auch alles überwinden und doch nicht von euren Feinden überwunden
werden können .... Daß diese Zeit im Anzuge ist, könnet ihr glauben, wende Ich doch
noch alle Hilfsmittel an, um die Seelen zu gewinnen, die noch nicht ganz Meinem
Gegner verfallen sind .... Auch ihnen will Ich Mich offenbaren in Meiner Liebe und
Macht, sowie nur ihr Glaube lebendig ist, denn der Formglaube wird ganz hingegeben
werden, weil es kein überzeugter Glaube war, der standhält einer solchen irdischen Not.
Und diese Not wird alle jene bitter treffen, die zuvor im Übermaß irdischer Güter
schwelgten, denen die Vergänglichkeit irdischer Güter sichtlich vor Augen gestellt wird.
Und je nach ihrer Seelenreife wird nun die Auswirkung sein, daß sie entweder zu Gott
ihre Zuflucht nehmen und Ihn bitten um Hilfe oder sich aus eigener Kraft durchzusetzen
bemühen, und dies auf Kosten des Nächsten, weil sie ohne Liebe sind, ansonsten sie den
Weg zu Mir nehmen würden. Es wird diese Notzeit große Anforderungen stellen an
euch Menschen, dennoch werdet ihr sie überstehen mit Meiner Hilfe .... Darum fordert
euch diese an, und bittet Mich auch zuvor schon um die Kraft, allem standhalten zu
können, wenn das Chaos beginnt. Denn ihr vermöget viel im Verband mit Mir, aber ihr
bleibet schwach und hilflos, wenn ihr euch auf eure eigene Kraft verlasset und keine
göttliche Hilfe zu benötigen glaubet .... Denn Ich Selbst werde bei einem jeden sein, der
zu Mir rufet in seiner Not .... Amen
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60
Mission der Diener auf Erden nach der Naturkatastrophe .... B.D. Nr. 3709  10.3.1946

Was ihr vernehmet durch die innere Stimme, das verkündet laut euren Mitmenschen,
so die Zeit gekommen ist. Denn dies ist eure Mission, die ihr erfüllen müsset, daß ihr
den Menschen Aufklärung gebt, so ihnen das Weltgeschehen nicht mehr begreiflich ist
und so es ihnen durch Meinen Eingriff schwerfällt, zu glauben an einen Schöpfer des
Himmels und der Erde, an einen liebenden Vater, Der das Schicksal Seiner Kinder auf
Erden lenkt. Dann tretet auf und belehret sie, und stellet ihnen Meine große Liebe vor ....
Schrecket sie nicht mit dem Gott des Zornes und des Gerichtes, denn noch sind es keine
Strafen, sondern nur Erziehungsmittel, die Ich anwende, um die Seelen der Menschen zu
retten. Noch fälle Ich nicht das letzte Urteil, aber Ich lasse kein Mittel unversucht, um
die Seelen nicht am Tage des Gerichtes verurteilen zu müssen zu ewiger
Verdammnis .... Und dies suchet ihnen verständlich zu machen, daß die
Erlösungsperiode abgelaufen ist, daß nur noch kurze Zeit bleibt bis zum Ende und daß
diese Zeit ausgenützet werden muß zur Rückkehr zu Mir. Die Menschen werden
zweifeln an Meiner Liebe, sie werden zweifeln an Meiner Allmacht, so sie das große
Elend sehen, das durch Menschenwillen und zuletzt durch Meinen Willen über die Erde
geht, und wer nicht feststeht im Glauben und durch seinen Lebenswandel auch in der
Erkenntnis steht, der wird in Gefahr sein abzufallen, d.h., Mich gänzlich aufzugeben, so
ihm nicht Aufklärung gegeben wird. Doch die Größe des Elends öffnet auch ihre
Herzen, und sie werden euch anhören, und eure Worte werden nicht eindruckslos
verhallen. Und darum muß diese Zeit besonders ausgenützet werden, und ihr müsset
reden, sooft es euch drängt von innen heraus, denn dann ist es immer Mein Geist, der
euch antreibt, tätig zu sein für Mich und Mein Reich. Und dann stellet ihnen die große
geistige Not vor, machet sie aufmerksam, daß nur noch kurze Zeit ihren Körpern
gegeben ist, daß aber die Seelen ewig leben und darum deren Los das Wichtigste ist;
ermahnet sie zum Liebeswirken, ermahnet sie, die eigene Not weniger zu beachten und
der Not der Mitmenschen mehr Anteilnahme zu schenken; stellet ihnen die Kraft und
den Segen der Nächstenliebe vor, Meine immerwährende Bereitschaft zu helfen, und
suchet ihren Glauben zu wecken oder zu festigen. Und ihr werdet nicht zu sorgen
brauchen, was ihr reden werdet, denn Ich lege euch alle Worte in den Mund, so ihr nur
für Mich tätig sein wollt, so ihr euch selbst nicht weigert, den Auftrag zu erfüllen, den
Ich euch gebe durch Mein Wort. Deutlicher denn je werdet ihr Meine Stimme in euch
vernehmen, und dann fürchtet keine Gegenmacht, denn Ich will es, daß ihr für Mich
tätig seid und weiß euch auch zu schützen denen gegenüber, die euch hindern wollen an
der Ausübung eurer Tätigkeit. Sprechet unbesorgt, und lasset keinen Zweifel
aufkommen, ob euer Handeln Meinem Willen entspricht, denn so die Zeit eures
Wirkens für Mich gekommen ist, nehme Ich Besitz von euch, und widerstandslos sollet
ihr Mir folgen, d.h. tun, was das Herz euch zu tun heißt. Und ihr werdet es deutlich
fühlen im Herzen, es wird euch selbst innerstes Bedürfnis sein, zu reden zu allen, die
euch in den Weg treten und sie hinzuweisen auf das nahe Ende, das ebenso sicher
kommen wird, wie Mein Eingriff durch die Naturgewalten, wie auch alles, was Ich euch
durch Meinen Geist verkündet habe, sich erfüllen wird .... Amen
««««

61
Gottes ungewöhnliche Hilfe nach dem Naturgeschehen .... B.D. Nr. 7331  10.4.1959

Ein unbeschreibliches Chaos wird sein unter den Menschen, wenn Ich werde
gesprochen haben durch die Naturgewalten, denn sie alle werden fürchten, daß sich das
Geschehen wiederholen könnte, und darum ruhelos und voller Angst dahinleben,
inmitten von Verheerungen, die angerichtet wurden durch die Elemente der Natur und
doch durch Meinen Willen, der darin zum Ausdruck kam. Es wird eine schlimme Zeit
über die Menschen kommen, eine Zeit, die kaum jemals von den Menschen erlebt
wurde, die diese Erde bewohnen. Doch es ist auch die Zeit des Endes, in der alles in
einem ungewöhnlichen Ausmaß geschieht, um die Menschen noch zum Erwachen zu
bringen. Aber auch das Naturgeschehen wird wieder nur wenige zum Nachdenken
veranlassen, während die Mehrzahl der Menschen voller Empörung jeglichen Glauben
an einen Gott und Schöpfer verwirft, Der solche Zerstörungen zuläßt, wie sie allen
ersichtlich sind. Doch keiner bedenket, wie er selbst sich verhält oder verhalten hat
zuvor zu Gott, zu Mir, Den sie auch nur im Munde führten, ohne aber lebendig an Mich
zu glauben oder in Verbindung getreten zu sein mit Mir .... Und wenige nur wenden sich
in ihren großen Nöten nun an Mich, aber diese wenigen werden Meine Hilfe auch
sichtbar zu spüren bekommen, ihnen will Ich beistehen so offensichtlich, daß sie noch
bestärkt werden in ihrem Glauben an eine Macht, Die ihr Schicksal in Händen hält ....
Es geschieht alles nur, um die Menschen die Bindung finden zu lassen mit Mir, aber es
werden immer nur wenige sein, denen auch das Kommende zum Segen gereichen wird,
denn die Menschen sind schon zu sehr Meinem Gegner verfallen, als daß sie sich nun
Mir zuwendeten und sich Meine Hilfe erbitten würden. Und darum kann Ich Mich auch
ihnen nicht offenbaren, was Ich aber ganz gewiß tun werde denen gegenüber, die dann
zu Mir flüchten in ihrer Not. Die Schwere des Leidens wird viele inniger beten lassen,
und also auch wird die Erfüllung ihrer Gebete für Mich leicht möglich sein, weil der
Glaube an einen Gott, Der helfen kann, ersichtlich ist und weil sie Mich dann auch so
bestürmen, daß Ich ihnen wahrlich zu Hilfe komme in ihrer Not. Und dann ist auch viel
Gelegenheit für Meine Diener, Mein Wort den Menschen zuzuleiten, das aufgenommen
werden wird mit einem Hunger, wie er nur selten wird zu finden sein. Die Ungläubigen
aber werden desto haßerfüllter sein denen gegenüber, die Mein Wort predigen, wie
auch, die Meine Hilfe sichtlich erfahren .... Aber sie werden sich nicht bekehren lassen,
sondern durch ihre Lieblosigkeit nur die Zugehörigkeit zu Meinem Gegner bezeugen
und offensichtlich Mir und Meiner Liebe widerstehen, die auch sie gewinnen möchte,
aber keinen Zugang findet zu ihnen. Die Not wird groß sein und doch nicht
hoffnungslos, weil immer Ich im Gebet angegangen werden kann um Abhilfe und weil
Ich ein rechtes Gebet erhören werde, um Mich Selbst denen zu offenbaren, die nicht
ganz Meinem Gegner verfallen sind. Aber es muß den Menschen frei bleiben, Mich
anzurufen, und darum muß alles geschehen im Rahmen des Naturmäßigen, doch leicht
erkennbar den Menschen, die noch einen Funken Glauben in sich haben und denen Ich
Mich auch zu erkennen geben werde, auf daß ihr Glaube nicht verlorengehe, sondern
zunehme an Kraft und Stärke. Die Zeit liegt vor euch, und ihr könnet sie nicht
abwenden, weil ihr selbst euch nicht bemüht, andere Wege einzuschlagen, und weil ihr
selbst durch euer Wesen und Handeln die Zeit zur Reife bringet .... weil ihr selbst das
Ende beschleunigt durch eure Gesinnung und weil die Zeit erfüllet ist, die euch
zugebilligt wurde zum Ausreifen eurer Seelen .... Amen
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62
Voraussage für baldiges Ende .... Schwacher Glaube daran .... B.D. Nr. 3964
29.1.1947
Ihr wisset, daß ihr kein langes Erdenleben mehr zu erwarten habt und daß ein jeder
Tag eine Gnade ist für euch, auf daß ihr noch ausreifen könnet, so ihr die Zeit recht
nützet. Ihr wisset dies durch Mein Wort, aber euer Glaube ist noch nicht tief genug, daß
euch Mein Wort zu eifrigstem Streben anspornt, ihr zweifelt an der Wahrheit Meines
Wortes, soweit es das nahe Ende betrifft. Und doch solltet ihr mit allem Eifer an euch
arbeiten, denn das Ende steht nahe bevor .... Immer wieder trete Ich an euch heran mit
dieser Mahnung und warne euch vor einem lauen Dahinleben, immer wieder rufe Ich
euch zu: Achtet Meines Wortes, vertiefet euch in dieses und lebet danach. Ihr wißt
nicht, wann die letzte Stunde für euch gekommen ist, ihr wißt nicht, welche Zeit euch
noch bleibt bis zum Ende, und ihr sollt daher leben, als sei ein jeder Tag der letzte für
euch. Ich sende euch stets Meine dienstbaren Geister entgegen, die euch lichtvolle
Gedanken übermitteln, die eure Sinne lenken ins geistige Reich, Ich sende euch auf
Erden Meine Boten zu, die euch Kenntnis geben sollen von dem nahen Ende, die euch
auf die Zeichen der Endzeit aufmerksam machen und in euch den festen Glauben
erwecken sollen, die euch Mein direkt zur Erde geleitetes Wort vermitteln sollen. Und
also suche Ich ständig euch den Ernst der Lage klarzumachen, um euch ein seliges Ende
zu ermöglichen, doch ihr alle nehmet Meine Worte nicht ernst genug, euer Glaube ist
noch zu schwach, als daß ihr entsprechend Meinem Wort euren Lebenswandel führtet,
wenngleich ihr Mir zugewandten Willens seid. Und darum ermahne Ich euch immer
wieder: .... Vertiefet euch in Mein Wort, lasset den Gedanken an das nahe Ende in euch
lebendig werden, bereitet euch darauf vor, und nehmet alles Irdische weniger wichtig
angesichts des Endes, angesichts der großen geistigen Not, die noch größer wird, je
näher es dem Ende zugeht. Nehmet alle Kraft in Anspruch, um euch geistig
aufwärtszuentwickeln, und überlasset Mir vollgläubig die Sorge um euren Leib. Nützet
die kurze Zeit bis zum Ende, seid unentwegt tätig in Liebe, holet euch jederzeit Kraft
aus Meinem Wort, ermahnet und belehret eure Mitmenschen, das gleiche zu tun und
helfet euch also gegenseitig, auf Erden das Ziel zu erreichen, das Ich euch gesteckt habe,
helfet euch gegenseitig, vollkommen zu werden, denn die Zeit ist nur noch kurz bis zum
Ende .... Amen
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63
OFF. 8, 6 - 12

Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet, zu posaunen.
Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und
fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras
verbrannte.
Und der andere Engel posaunte: und es fuhr wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins
Meer; und der dritte Teil des Meeres ward Blut, und der dritte Teil der lebendigen
Kreaturen im Meer starben, und der dritte Teil der Schiffe wurden verderbt.
Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte
wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die
Wasserbrunnen. Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser
ward Wermut; und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie waren so bitter
geworden.
Und der vierte Engel posaunte: und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der
dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, daß ihr dritter Teil verfinstert ward
und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desgleichen.
(aus: Die Bibel, Textfassung 1912, Stuttgart 1985)
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