Einleitung

Warum lässt Gott das zu?

 

Ob es sich um Krieg, um die Zerstörung der Umwelt, um Katastrophen oder um unser persönliches Leid handelt, immer wieder taucht diese Frage nach der Gerechtigkeit und Liebe Gottes aus unserem eigenen Leidempfinden auf.

Dies für uns anscheinend unlösbare Problem in der Welt, zwischen der notwendigen Ordnung und Gerechtigkeit in Gott auf der einen Seite, und Seiner Liebe, Gnade und Barmherzigkeit auf der anderen Seite ergibt sich aus der Anschauung, Gott habe die materielle Welt unmittelbar aus Sich heraus geschaffen. Abgesehen von den naturwissenschaftlichen Schwierigkeiten, welche sich aus dieser Anschauung oder Interpretation ergibt, weiß die christliche Mystik und die sogenannten Neuoffenbarungen (z.B. durch J. Böhme, Jakob Lorber und Bertha Dudde) von einer rein geistigen Urschöpfung in der Ordnung Gottes, in welcher das Böse und der Widerspruch nicht existiert haben. Doch es kam in dieser reingeistigen Schöpfung, welche sich unendlich lange Zeiten in der Ordnung Gottes bewegte, zu einer Auflehnung des größten geschaffenen Wesens/Engels gegen Gott. Der Name dieses Engels war Luzifer, d. h. Lichtträger. Mit seinem Anhang lehnte er sich gegen Gott in der Absicht auf, dessen Status und Platz einzunehmen, also selber zu sein wie Gott. Luzifer wollte die Aufmerksamkeit, Ehre und Anbetung, die Gott durch die geschaffenen Wesen erfuhr, für sich beanspruchen.

„Hochmut kommt vor dem Fall“

Und so fiel dieses hohe Geistwesen in die Tiefen eines von Gott abgewandten Daseins. Oder mit anderen Worten, in die Verdichtung und Erstarrung seiner Wesenheit, aus welchem Prozess in einer langen Zeitfolge die materielle Schöpfung entstanden ist. Die materielle Schöpfung ist im Grunde erstarrter Geist oder erfrorenes Licht aus der geistigen Urschöpfung. Darum ist die materielle Welt/Schöpfung auch der von Gott und Seiner Ordnung am weitesten entfernte Daseinsbereich. Innerhalb dieser Fallwelten, ist es besonders die Erde, die noch von Luzifer dominiert wird. Luzifer erhielt nach seiner Auflehnung gegen Gott einen anderen Namen - Satan „der Fürst der Welt“ - wie ihn die Bibel auch bezeichnet. Wenn Jesus während Seines 40-tägigen Kampfes in der Wüste von Satan versucht wurde, und dieser Ihm alle Reichtümer und Ehren dieser Welt anbot, so Jesus nicht mehr den Vater im Himmel, sondern ihm und dem Weltlichen Seine Aufmerksamkeit und Anbetung darbringen würde, so offenbart sich hierin, wer die materielle Schöpfung - die Sinnenwelt – beherrscht. Darum musste sich die Liebe Gottes auch auf dieser Erde in Jesus verkörpern, wollte Sie den Machtbereich Satans und dessen Herrschaft brechen.

Der Abfall Luzifers von Gott war die Ursache für die Entstehung der materiellen Schöpfungswelten, er hat sie jedoch nicht geschaffen. Geschaffen wurde die materielle Schöpfung aus der Liebe und Gnade Gottes, denn er lässt keines Seiner Geschöpfe oder Kinder verloren gehen, sondern Er schafft auch aus dem sich verkehrenden, freien Willen seiner Geschöpfe immer noch einen Weg oder eine Möglichkeit der Rückfindung in Seine Ordnung, in Sein Reich. So wird selbst aus dem Bestreben Satans das Böse zu tun, Gott doch das Gute erwirken! Um es noch einmal deutlich zu sagen:

„Die materielle Schöpfung ist ein Gnadengeschenk Gottes an seine gefallenen Geschöpfe!“

In allem, was sich unserer Seele in der Schöpfung als Schönheit, Harmonie und Wohlbefinden gegenüberstellt, drückt sich die Gnade Gottes als ein Ruf aus, zurück zu kommen in Sein Reich. In allem hingegen, was in unserer Seele Disharmonien erzeugt, sie bedrückt und nach unten zieht, ist das Wirken der Gott widerstrebenden Mächte zu erkennen, welche die Seelen der Menschen an diese Welt mit ihren Begierden und Leidenschaften ketten möchte; Leidenschaften die Leiden schaffen. Man könnte die materielle Schöpfung auch als eine Synthese aus erstarrtem hochmütigem Geist und wiederbelebendem Gnadenlicht aus der erbarmenden Liebe Gottes bezeichnen. Im Spannungsfeld zwischen diesen Polaritäten „ent-wickelt sich jeder Mensch, eine jede Seele, bewusst oder unbewusst aus den Fesseln der Welt; aus der Gebundenheit an die Materie. Gott hat Sich aus diesem Grund auch den von Ihm entferntesten Punkt für Seine Menschwerdung erwählt, um auf unserer Erde den Umkehrpunkt für alles Gefallene zu setzen. Dies verwirklichte Er durch Sein vorbildliches Leben, durch Sein Erlösungswerk am Kreuz und durch Seine Auferstehung, wodurch die Macht des geistigen Todes und die Versklavung des freien Geistes an die Materie gebrochen wurde.

„Tod, wo ist dein Stachel“

Unabdingbare Voraussetzung für den Rückweg eines jeden ist die Erkenntnis der Gottferne und der Verstrickung im Welttreiben und Weltsinn. „Diese Selbsterkenntnis“ soll uns über eine ehrliche Reue und Buße zur Um- und Rückkehr an das Vaterherz Gottes bewegen, welcher uns in Jesus schon auf halbem Wege entgegenkommt (das Gleichnis vom verlorenen Sohn). Darum ist die Demut und eine ernste Willensbekundung sein Leben unter die Führung Gottes zu stellen, unabdingbare Voraussetzung für die geistige Wiedergeburt aller einstmals aus der Ordnung gefallenen Geschöpfe Gottes.

Die Frage nach dem Widerspruch in der Materie beantwortet sich nur aus der Entstehung der Materie, über die uns alleine die „Neuen Offenbarungen“ ausreichende Antworten gibt. Die Frage hingegen nach der Gerechtigkeit und Liebe Gottes angesichts von so viel Leid (Unordnung, Widerspruch) auf unserer Erde, lässt sich nur durch die notwendige, absolute Willensfreiheit der zur Gotteskindschaft berufenen Wesen erklären. Die Fallwelten, und besonders die Erde sind nun als eine Ort der pädagogischen Erziehung unserer Seelen zu betrachten. Gott setzt das aus unserem freien Willen erzeugte Leid ein (das Gesetz von Ursache und Wirkung), um unsere Seelen zu erwecken und den Bewusstwerdungsprozess einzuleiten, der letztlich in einer Auferstehung Jesu – des Erlösers - in unseren Herzen münden soll. Erst durch diese Barmliebe Gottes, die in und durch Jesus Mensch wurde und somit zu einem möglichen Erfahrungsbereich und Erlösungsweg für alle Menschen wurde, können wir den alten Menschen und die alte gefallene Schöpfung in unserem Wesen überwinden und zu einem neuen Menschen in Christus werden. Oder mit den Worten des Paulus:“ Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ Das heißt, wir sind durch das Leben und Opfer Jesu herausgelöst „erlöst“ aus der Schuld und Belastung des Urfalls und allen daraus resultierenden Absonderungen („Sünden“), wenn wir diesen Christus in uns leben lassen, uns diesen neuen Menschen aus Seiner Lehre also ganz durch eine tätige Nachfolge anziehen und nicht am Schattendasein unserer alten, gefallenen Natur (dem Adamsmenschen) festhalten.

Das Leid der Erde hat seine Wurzel ursächlich in der Auflehnung Luzifers und seines Anhanges, gegen die bestehende Gottesordnung. Erst aus diesem ersten Urfall entstand der zweite Fall des ersten, geistbegabten Menschenpaares auf der Erde, mit allen Folgen für das nachkommende Menschengeschlecht.

Doch den Ort des tiefsten Falls aus Seiner Ordnung, hat Gott zu einem Ort Seiner Erbarmung und der Umkehr gemacht. Den Ort, der am weitesten vom Zentrum Seiner Liebe „Seinem Vaterherzen“ entfernt war, hat Gott durch Seine Menschwerdung in Jesus Christus zur Schule der Gotteskindschaft umgestaltet. Durch Seine Boten hat Er seit Menschengedenken immer wieder auf Seine Ordnungsgesetze (10 Gebote) und Sein Kommen als Mensch hingewiesen. In Jesus wurden alle diesbezüglichen Prophezeiungen erfüllt und der liebende Vater trat durch Ihn geoffenbart, in den Vordergrund. Das starre Gesetz des alten Bundes „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, das die Völker lange Zeit beherrschte, wurde durch die Liebegebote und die Liebelehre Jesu ersetzt: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst“ sowie „Liebet eure Feinde und tut Gutes denen, die euch Böses wollen“.

Jesus erkannte, lebte und predigte die Demut, sowie die tätige, selbstlose Liebe, als die alles erlösende Kraft aus den Fallwelten, die durch Hochmut und Eigenliebe entstanden waren.

Das Leben und Erlösungswerk Jesu, und somit das Christentum, kann nur in Kenntnis des Falls der Urgeister in seiner ganzen Bedeutung verstanden werden.

 

 

 

Das Wissen um das Wesen Gottes ist nötig.

B.D.NR.8125

Groß ist die Macht Dessen, Der euch erschaffen hat. Endlos ist Seine Liebe und unübertrefflich Seine Weisheit. Dessen gedenket immer, auf daß ihr euch selbst mit Ihm in Verbindung setzet, auf daß ihr stets eure Gedanken hinaussendet zu Mir, Der Ich Mich nach eurer Rückkehr sehne und wahrlich auch Meine Macht, Liebe und Weisheit walten lasse, um euch diese Rückkehr zu Mir zu ermöglichen. Wenn ihr Menschen euch euren Gott und Schöpfer als höchst vollkommenes Wesen vorstellet, wenn ihr überzeugt daran glauben könnet, daß dieses höchst vollkommene Wesen euer Vater sein will, dann werdet ihr auch euren inneren Widerstand aufgeben, der euch endlos lange Zeiten getrennt hielt von Mir. ihr werdet versuchen, das rechte Verhältnis zu Mir herzustellen, das Verhältnis eines Kindes zum Vater und ihr werdet als schwache Kindlein euch Meinen Schutz und Meine Hilfe erbitten, wenn ihr in Not seid. Ihr werdet aber auch Liebe für Mich empfinden, ihr werdet zutraulich zu eurem Vater kommen und euch also auch Mir hingeben, und dann werdet ihr Mich auch nicht mehr aufgeben wollen, weil Ich Selbst euch nun halte, weil Mein Liebeband euch umschlingt, das ihr auch nicht mehr lösen werdet. Aber es ist dazu das Wissen um Mein höchst vollkommenes Wesen nötig. Ihr sollet Mich lieben lernen, und darum müsset ihr zuvor wissen, daß Ich Selbst die Liebe bin; ihr sollet nicht Mich als einen strafenden Gott fürchten, sondern als einen treuen, fürsorgenden Vater lieben. Dann erst tretet ihr in das rechte Verhältnis ein zu Mir, ihr gebt euch freiwillig Mir zu eigen, und ihr habt die Rückkehr vollzogen, die Zweck und Ziel eures Erdenganges ist. Und darum suche Ich euch Menschen immer wieder Meine Macht, Meine Liebe und Meine Weisheit zu beweisen. Wenn ihr in Not geratet, so führe Ich euch immer wieder heraus, weil es für Mich nichts gibt, was zu leisten Mir unmöglich wäre. Und Ich lasse euch auch immerwährend Beweise Meiner Liebe zugehen, indem Ich euch auch Freuden bereite, die ihr immer als Geschenk Meinerseits betrachten sollet. Immer könnet ihr euch in Meiner Fürsorge geborgen wissen, denn Ich erkenne wahrlich, was ihr benötigt geistig und leiblich, und das wende Ich euch auch zu, sowie ihr euch Mir ergeben habt, sowie ihr die Bindung mit Mir herstellet durch innige Gedanken, durch Gebet und Liebewirken. Und ihr werdet dann ständig Beweise Meiner Liebe, Weisheit und Macht erfahren dürfen, weil Ich dadurch nur eure Liebe gewinnen will, weil Ich in euch das Verlangen nach Zusammenschluß mit Mir erwecken will und dann auch euer Erdenlebenszweck erfüllt ist, sowie ihr die innige Bindung mit Mir herstellt, sowie ihr euch als Kinder dem Vater hingebt und ganz in Seinem Willen aufgeht. Dann werdet ihr auch nicht mehr in geistiger Finsternis dahingehen, ihr werdet von Mir Selbst mit Meinem Liebelicht durchstrahlt werden, Ich werde in der innigen Bindung mit euch sprechen können, und eure Liebe wird stets mehr entflammen, und es wird keine Finsternis mehr in euren Herzen sein. Sowie ihr Mich als einen Gott der Liebe, Weisheit und Macht erkennet, werdet ihr Mich auch anstreben, und das bedeutet, daß ihr Mich auch anerkennet, Dem ihr einstens eure Anerkennung verweigertet. Und darum werde Ich während eures Erdenlebens nichts unversucht lassen, um euch eine rechte Aufklärung zu geben über Mein Wesen. Denn solange ihr Mich nicht erkennet als das, was Ich bin: als höchst vollkommenes Wesen, Das euch liebt und eure Liebe gewinnen will, solange ihr nicht in Mir euren Vater sehet, Der Seine Kinder ewiglich beglücken will, so lange haltet ihr euch auch noch entfernt von Mir. Und darum offenbare Ich Mich euch in Meiner Liebe, Weisheit und Macht. Und Ich werbe unausgesetzt um eure Liebe. Aber Ich werde sie auch einmal gewinnen, und dann werdet ihr bei Mir verbleiben ewiglich. Amen

 

 

Gott ist die Liebe.

B.D.NR.8082

Aus der Liebekraft Gottes ist alles erstanden. Er Selbst ist der Urquell der Kraft, Sein Urelement ist Liebe, Er Selbst ist also die Liebe. Und doch ist Er ein Wesen, das wirket und schaffet nach weisem Ermessen. Er ist ein Wesen, das Seine Gedanken zur Ausführung bringt, das unentwegt neue Schöpfungen erstehen läßt. Das Seine Liebekraft hinausstrahlt in die Unendlichkeit, die aber immer ihren Zweck erfüllt, die nicht willkürlich wirket, sondern von der Weisheit und Macht Gottes bestimmt wird in ihrer Auswirkung. Gott ist die Liebe! Diesen Ausspruch werdet ihr Menschen nicht verstehen, solange ihr nicht das Wesen der Liebe ergründen könnet, was eine Selbstgestaltung zur Liebe bedingt. Denn immer werdet ihr die Liebe betrachten als eine Eigenschaft, die ihr dem höchsten und vollkommensten Wesen zuerkennt. Daß aber dieses Wesen Selbst die Liebe ist, wird euch unbegreiflich bleiben, solange ihr als Mensch über die Erde geht. Und ihr alle seid aus jener Liebe hervorgegangen, ihr seid ausgestrahlte Kraft, ihr seid in eurer Urbeschaffenheit selbst Liebe. doch ebenfalls Wesen, die denken und wollen können „die Beweise einer Wesenheit". Nichts ist daher planlos was erstanden ist und noch erstehen wird. Alles ist weisheitsvoll bedacht, alles sind Gedanken eines höchst vollkommenen Wesens, Das ihr Menschen "Gott" benennet. Und dieses Wesen vervielfältigte Sich. Es ließ aus Sich heraus gleiche Wesen erstehen, Es strömte Seine Liebekraft aus und gab ihr Formen. Es erschuf! Alles, was Gott erschaffen hat, ist und bleibt in seiner Ursubstanz Liebe. Es ist und bleibt eine Kraft, die wirksam werden soll laut göttlichem Willen. Wird sie jedoch gehindert in ihrer Wirksamkeit, so wird die göttliche Ordnung umgestoßen. Das Liebeprinzip wird verkehrt in das Gegenteil. Es wird dem Wesen, Das in Sich Liebe, Weisheit und Macht.... also Gott" ist, Widerstand entgegengesetzt, was wohl geschehen kann von Seiten der Wesen, die Er ins Leben rief, weil Er sie auch mit freiem Willen ausgestattet hatte als Seine Ebenbilder. Doch dann tritt das Wesen aus seiner gesetzlichen Ordnung heraus, es verkehret sich selbst in das Gegenteil; es besteht wohl, läßt aber die Liebekraft nicht mehr wirksam werden, und das bedeutet Erstarren, es bedeutet Beweglosigkeit, es bedeutet den Tod dessen, was einst als Leben" hinausstrahlte von Gott Der Mensch ist in seiner Ursubstanz Liebe, doch er befindet sich zumeist noch im Widerstand gegen Den, Der ihn als ein Wesen ausgestrahlt hatte. Und darum erkennt er auch nicht, was die Liebe ist. Darum ist ihm auch das Wesen Gottes unbegreiflich, Der die Liebe Selbst ist. Denn die Liebe ist auch gleichzeitig Licht, Das dem Menschen jedoch noch wenig leuchtet, solange seine Liebe schwach ist. Er kann daher Gott auch nicht erkennen in Seinem Wesen, er kann nur glauben, was ihm darüber berichtet wird, doch sowie solche Berichte der Wahrheit entsprechen, werden sie ihm auch Licht bringen, denn dann wird er sich bemühen, sein Wesen zur Liebe zu wandeln, und er wird sich auch dem Wesen zuwenden, Das überaus vollkommen ist und Das er nun als Ewige Liebe" zu erkennen beginnt. Aber er wird das Wesen Gottes niemals zu ergründen vermögen, denn Er ist das Kraftzentrum von Ewigkeit, während alle erschaffenen Wesen Kraftfunken sind, die ausgestrahlt wurden, die aber in ihrer Winzigkeit niemals das Urfeuer schauen konnten, ohne zu vergehen. Die Liebe, Weisheit und Macht eines wesenhaften Gottes wird auch der Mensch auf Erden schon erkennen können, wenn sein Wille gut ist und sein Herz sich öffnet der erneuten Liebeanstrahlung des Wesens, aus Dem er seinen Ausgang nahm. Denn dieses höchst vollkommene Wesen offenbart Sich Seinen Geschöpfen. Und das ist der größte Liebesbeweis Dessen, Der Selbst die Liebe ist, daß Er Sich Selbst kundgibt, daß Er den von Ihm geschaffenen Wesen Aufschluß gibt über Sich Selbst, soweit diese es zu fassen vermögen und daß Er dadurch die Liebe wieder entflammen will, auf daß sie wieder wirksam werden kann dem Urelement entsprechend, auf daß Seine Geschöpfe wiedereintreten in die ewige Ordnung, um ihrer Bestimmung nach schaffen und wirken zu können, wie es war im Anbeginn. Amen

 

 

Das Wesen der Liebe.

B.D.NR.1588

Der Inbegriff alles Geistigen ist die Liebe. Sie ist eine im Gefühlsleben sich äußernde Kraft, die je nach Stärke und Tiefe verschieden beglückt. Sie ist ein Gefühl, das Verbindung sucht mit dem von ihr erfaßten Objekt, das alles zu sich heranziehen möchte, weil der Zusammenschluß unsagbar beglückend ist. Es gibt keine innigere Verbindung als der Zusammenschluß in Liebe. Es ist keine Kraft, die stärker ist als die Liebe, es ist die Liebe die letzte Erfüllung und der Inbegriff aller Seligkeit. Denn es ist die Liebe göttlich, sie ist der Strom, der unaufhörlich das Weltall durchfließt, um unaufhörlich Sich-entfernen-Wollendes aufzusammeln und zu verschmelzen zur unsäglichen Beglückung dessen. Es ist die Liebe unwandelbar in sich, nur kann sie als Objekt ihres Verlangens etwas wählen, was Gott-fern ist. Und dann ist es eine verkehrte Liebe, die dem Bösen gilt, also den Zusammenschluß sucht mit dem, was sich von Gott entfernt hat. Es ist das gleiche Gefühl, das sich äußert, jedoch ist der Gegenstand dieses Gefühles ein anderer Pol, er ist Gegenkraft. Und also kann die Liebe sich dem einen oder dem anderen Pol zuwenden, und das Zuwenden zu dem einen wird immer das Abwenden vom anderen bedeuten. Es ist also gleichsam die Liebe ein Gefühl, das seinen Ursprung hat in Gott, in das Weltall ausgesendet wird und nun aber sowohl wieder den Zusammenschluß suchen kann mit seinem Schöpfer als auch mit Dessen Gegenpol, der gleichfalls die Kraftausstrahlung aus Gott, die Liebe, benötigt, um herrschen zu können und mächtig zu sein. Jede Zuwendung von Liebe eben dieser Macht vergrößert sie, jede Rückstrahlung zum Ausgangsort vermindert die Kraft des Gegners und vermehrt die göttliche Kraft. Alles, was durch die Liebe miteinander verbunden ist, strömt unaufhaltsam dem Ausgangsort der Liebe zu, und da die Liebe etwas Geistiges ist, etwas nicht Greifbares, sondern nur mit der Seele zu Spürendes, muß auch der Ausgangsort etwas Geistiges sein, etwas Unergründliches, mit den körperlichen Sinnen nicht Wahrnehmbares. Wird aber dieses mit der Seele zu Empfindende auf irdische Dinge verschwendet, indem sie Verbindung sucht mit irdischem Gut, d. h. mit der Materie, die dem Reich der Finsternis angehört, so sucht sie also gleichzeitig Verbindung mit dem Herrn der Finsternis. Sie entfernt sich von ihrem Ausgangsort, sie verlangt zum Gegenpol Gottes, und also ist es eine verkehrte Liebe, die den Zusammenschluß sucht mit allem in Widerspruch zu Gott stehenden Geistigen. Es ist die Liebe zum Besitz, zu irdischem Glück, zum Erdenleben und zu jeglicher Materie eine solche verkehrte Liebe, die nicht zu Gott führt, sondern zu Dessen Gegner. Und der Zusammenschluß mit diesem von ihr Begehrten löst auch nur unvollkommenes Glücksempfinden aus, das zeitlich begrenzt ist und nur ein Schein-Glück bedeutet für das Wesen, das solche Liebe nährt, während die reine göttliche Liebe, die dem Geistigen gilt, unzerstörbares Glück auslöst auf Erden schon und dereinst im Jenseits, das Ewigkeiten überdauert. Denn es führt diese Liebe zu Gott, Der die Liebe Selbst ist  Amen

 

 

Der Erschaffungsakt geistiger Wesen.

B.D.NR.7067 

Es ist Mein Wille, daß euch Licht werde, wo es noch dunkel ist in euch. Die Menschen, die nicht fragen, können keine Antwort bekommen, die aber wissen möchten und sich an Mich Selbst wenden, denen werde Ich auch Antwort zugehen lassen, auf daß sie Mich in Meiner Liebe und Weisheit erkennen lernen und Mir Selbst ihre Liebe schenken. Der Erschaffungsakt der geistigen Wesen war ein geistiger Vorgang, der euch Menschen erst dann wird verständlich sein, wenn ihr selbst in das Reich des Lichtes werdet eingegangen sein. Solange ihr auf Erden weilet, kann er euch nur in groben Umrissen gezeigt werden, eurem Begriffsvermögen entsprechend. Dennoch werden diese nicht von der Wahrheit abweichen, doch sowohl die tieferen Begründungen als auch die unendlich vielen Zwischenvorgänge vermissen lassen, die auch nicht dazu beitragen würden, euch Erhellung zu bringen. Ihr könnt aber dessen gewiß sein, daß Ich euch nicht in verwirrtes Denken geraten lasse, die ihr nur in der Wahrheit unterwiesen zu werden begehret. Mich bewegte bei der Erschaffung des ersten Wesens nur der Gedanke, Mir ein Gefäß zu schaffen, das Meine immerwährend hinausströmende Liebekraft aufnehmen sollte , weil Meine unbegrenzte Liebe sich verschenken und immer nur beglücken wollte. Meine Liebekraft aber erzeugte unausgesetzt geistige Schöpfungen mannigfaltiger Art. Und Ich wollte darum auch etwas erstehen lassen, was Mir Selbst entsprach, also ein Ebenbild von Mir. Und was Ich wollte, das geschah. Ein Wesen in höchster Vollkommenheit erstand neben Mir, an dem Ich Selbst Meine Freude hatte, das unaussprechlich schön war, das ein Abbild war Meiner Selbst und das nun von Meiner Liebekraft durchstrahlt wurde, so daß es ebenfalls zu unbegrenzter schöpferischer Tätigkeit befähigt war. So wie Mich nun Mein Liebekraftquell veranlaßt hatte, sich ein Empfangsgefäß zu formen, in das er sich ergießen konnte, so auch entstand nun in diesem Wesen der Wille und das Verlangen, den ihm unausgesetzt zugehenden Liebekraftstrom zu nützen und gleichfalls Wesen aus sich hervorgehen zu lassen. Es war also der gleiche Vorgang, der sich nun wiederholte, denn Ich wollte dieses erst-geschaffene Wesen teilnehmen lassen an der unfaßbaren Seligkeit, gleichgearteten Wesen das Leben zu geben, denn als „Ebenbild" Meiner Selbst war es auch von den gleichen Empfindungen beseelt, es strömte über von Liebe, und die Kraft, die es ständig von Mir bezog, ließ das Wesen auch nicht in Untätigkeit. Sie wirkte sich aus in ebenjenem Vorgang des Erschaffens unzähliger Wesenheiten. Es konnten auch die nun erschaffenen Wesen nicht anders sein, als das erste von Mir Selbst-erschaffene Wesen war: Es waren höchst vollkommene, lichtstrahlende und übermächtige Geister, die alle dem Bilde entsprachen, das Ich Selbst aus Mir herausgestellt hatte. Durch den Zustrom der Kraft aus Mir, die den Erschaffungsakt dieser Wesen erst möglich machte, war Ich Selbst also auch ihr Schöpfer, wenngleich erst der Wille des erst-geschaffenen Wesens diese Meine Kraft nützte. Alle Wesen also gingen aus Mir und Meinem ersten Ebenbild hervor und allen Wesen war die gleiche schöpferische Macht zu eigen. Aber es war auch in allen urgeschaffenen Wesen Mein Wille tätig, es war das Heer urgeschaffener Geister zu Mir in heißester Liebe entbrannt, weil Mein Liebefeuer ihr Urelement war, weil sie Erzeugnisse waren der reinsten Liebe und somit auch alles Erschaffene positiv stand zu Mir. Endlose Zeiten vergingen in seligster Harmonie und ständigem Liebe-Austausch und es hätte sich dieser Zustand nicht zu wandeln brauchen. Dann aber nahm der Vorgang des Erschaffens eine andere Form an, was nur geistig zu verstehen ist. Und dies wurde ausgelöst durch das Verlangen Meines erst-geschaffenen Wesens, des Lichtträgers, Mich Selbst zu schauen. Die Liebe des Wesens galt Mir noch unverändert, und darum begehrte es, Mich zu schauen, obwohl es die Erkenntnis besaß, daß Ich als Kraft- und Lichtzentrum" dem von Mir Erschaffenen nicht schaubar sein konnte, das vergangen wäre angesichts Meiner Lichtfülle, die das Erschaffene - als Lichtfunken Meiner Selbst - aufgezehrt hätte und also darum ein Schauen nicht möglich war. Und weil es Mich nicht schauen konnte, durchzuckte es der Gedanke, sich unabhängig von Mir zu machen und gleichsam als selbst Schöpfer sich dem Heer urgeschaffener Geister hinzustellen. Ein Gedanke, der in ihm entstand als Folge des Verlangens wider bessere Erkenntnis, Mich zu schauen. Alle Wesen besaßen auch als Attribut der Vollkommenheit den freien Willen, der aber stets auch mit Meinem Willen übereinstimmend war. Und dieser freie Wille ließ auch jene gedankliche Verwirrung zu. Also von Mir aus wurde der Lichtträger, Luzifer, nicht verhindert, seinen freien Willen verkehrt zu richten. Aber es geriet auch der Erschaffungsvorgang nun ins Stocken, d.h., sowie sein Wille nicht mehr mit dem Meinen in Einklang stand, verschloß er sich gleichsam Meinem Liebekraftstrom, doch immer nur vorübergehend, denn noch war sein Widerstand so gering, daß die Liebe doch durchbrach und er sich Mir wieder voll und ganz hingab, was nun auch unverminderte Liebekraftzufuhr bedeutete und also auch unverminderte schöpferische Tätigkeit. Aber es tauchten die verkehrten Gedanken immer wieder in ihm auf, weil er sie nicht Mir Selbst vortrug und Ich sie hätte ihm widerlegen können. Denn er schaltete Mich zeitweise aus und merkte es nicht, daß er sich selbst in seiner Kraft schwächte. Denn sowie er die Bindung mit Mir lockerte durch verkehrt gerichtete Gedanken, wurde auch der Liebekraft-Zustrom geringer, was ihm aber nicht zum Bewußtsein kam angesichts der unzähligen Geisterschar, die er schon ins Leben gerufen hatte durch seinen Willen unter Nützung Meiner Kraft. Immer wieder muß hervorgestellt werden, daß Meine Kraft erst ihm das Erschaffen der Wesen ermöglichte und daß seine Liebe zu Mir ihm erst die Kraft eintrug, woraus verständlich wird, daß ein Nachlassen seiner Liebe auch die Zufuhr von Kraft verringerte. Und wiederum war ein jedes erschaffene Wesen auch Beweis der Bindung Luzifers mit Mir. Also es konnte kein Wesen mehr erstehen, als Luzifer sich bewußt von Mir getrennt hatte, weshalb alle erschaffenen Wesen auch Mein Anteil sind, denn sie sind Liebekraft aus Mir. Und dennoch war ein großer Teil aller erschaffenen Wesen von Mir abgefallen. Und das berechtigt zu der Frage, ob die Wesen unterschiedlich beschaffen waren in ihrer Ursubstanz. Ich stellte ein einziges Wesen selbständig aus Mir heraus, und dieses Wesen war Mein Ebenbild. Folglich also mußten die nun von diesem Wesen ins Leben gerufenen Geistwesen wieder völlig Mir und Meinem Ebenbild entsprechen. Es waren die gleichen vollkommenen, in höchstem Licht strahlenden Geschöpfe, denn es konnte aus unser beider Liebe und Wille, die völlig gleich gerichtet waren, nur Höchst-Vollkommenes hervorgehen, Wesen, die in keiner Weise dem erst-geschaffenen Lichtträger nachstanden. Sie waren also gleichfalls überaus machtvoll und erglühten in heißer Liebe zu Mir, wenngleich sie Mich nicht zu schauen vermochten. Aber sie erkannten Mich, denn Ich offenbarte Mich auch ihnen durch das Wort. Es war eine endlose Schar jener Geister, die in höchster Seligkeit Mich priesen und Mir Lob sangen, die in Ehrfurcht Mir zu dienen bereit waren und die immer nur in Meinem Willen wirkten, also Ebenbilder Meiner Selbst waren. Und es hätte diese unbeschreiblich selige Geisterschar die Liebe des Lichtträgers zu Mir stets mehr erhöhen müssen. Doch nun begannen in ihm verschiedene Empfindungen widereinander zu streiten: Er sah die in Herrlichkeit erstrahlenden Wesen und verlangte nun auch Mich Selbst zu schauen. Er glaubte sich selbst, als den Wesen schaubar, Mir überlegen, und er wollte Mich nicht mehr als Den anerkennen, aus Dem alles hervorging, wenngleich er wußte, daß auch er selbst aus Mir seinen Ausgang genommen hatte. Im Bewußtsein seiner ihn durchströmenden Kraft begann er, die Löse zu vollziehen von dem Kraftquell, ein Vorgang, der sich über Ewigkeit hinaus erstreckte, weil ihn immer wieder das Verlangen nach Beseligung zu Mir drängte und er darum auch immer wieder Kraft bezog zum Erschaffen immer neuer Wesen. Und so waren auch diese Wesen in ihrer Ursubstanz das gleiche, nämlich von Mir ausgestrahlte Liebekraft; aber die zeitweilige Abkehr von Mir hatte auch auf den Erschaffungsvorgang einen gewissen Einfluß, indem der Wille und die Liebe jener Wesen sich ihrem Erzeuger weit mehr zuwandten als Mir. Ich aber weder diese Wesen noch den Lichtträger anders zu bestimmen suchte. Doch sie waren im gleichen Maße lichtvoll, sie erkannten Mich ebenfalls als ihren Schöpfer und konnten daher auch in Freiheit ihres Willens sich recht entscheiden, als diese große Entscheidung von ihnen gefordert wurde. Es hatte Mein erst-geschaffenes Wesen Verbindung mit allen von ihm gezeugten Wesen, wie auch Ich mit allen Wesen untrennbar verbunden war, weil Meine Liebekraft sie durchströmte, wenn sie bestehen bleiben sollten. Mein Gegner nun suchte die Bindung mit dem von ihm Erschaffenen auch dann noch zu halten, als es schon Mir abgewandten Willens war .D.h., auch die ersten Geistwesen wurden von ihm zur Abkehr von Mir angeregt, und es erlagen seiner Versuchung also auch von ihnen einzelne, Luzifer riß auch jene in die Tiefe hinab, deren Erkenntnis wahrlich auch das Schändliche seines Planes hätte verabscheuen müssen. Und es war deren Sünde noch weit größer, es ist der Weg der Rückkehr daher auch weit schwerer, während jedoch die Mehrzahl der erstgeschaffenen Geister bei Mir verblieb, als sich der Anhang Meines nunmehrigen Gegners von Mir löste. Der geheime Widerstand, den Luzifer Mir entgegenzusetzen begann, hatte zur Folge, daß ein endloses Heer geschaffener Geister teils für, teils wider Mich sich entschied, als die Willensprobe diesen gestellt wurde. Denn der Widerstand störte die bisher geschlossene Einheit, der gleiche Wille, die gleiche Liebe beherrschten nicht mehr Mein einstiges Ebenbild, es spaltete sich und diese Spaltung spürten nun auch die aus unserer Liebe hervorgegangenen Wesen, die nun beschaffen waren wie ihr Erzeuger, wenngleich Meine Kraft an ihrer Erschaffung beteiligt war. Da aber bei den zuerst ins Leben getretenen Geistwesen jener Widerstand noch nicht vorhanden war, da Liebe und Wille des Lichtträgers völlig in Mir aufgingen, konnten auch aus dieser Liebe nur Wesen hervorgehen, die uns völlig entsprachen, die in strahlender Lichtfülle und unbegrenzter Kraft getreue Abbilder Meiner Selbst waren sowie auch Abbilder des Wesens, das Ich in Meiner Liebe aus Mir herausgestellt hatte und die auch bis auf wenige Ausnahmen bei Mir verblieben. Und in letzteren spielte sich der gleiche Vorgang ab wie in Luzifer: daß sich der freie Wille verkehrt richtete, daß sie ihren Gott und Schöpfer zu schauen begehrten und aus Meiner notwendigen Unsichtbarkeit falsche Schlüsse zogen, indem sie „das ihnen Schaubare anerkannten als ihren Gott“, der sich selbst nun auch überhob und unzählige Wesen zu sich zog, die alle die Bindung mit Mir also willensmäßig lösten und dadurch in die Tiefe stürzten. Alle erschaffenen Wesen erstrahlten einst in Licht und Kraft, weil ohne Meinen Liebekraftstrom nichts hätte erstehen können. Die verminderte Lichtstrahlung setzte erst ein mit der verminderten Liebe Luzifers zu Mir, was aber nicht bedeutet, daß es jenen Wesen gemangelt hätte am Licht der Erkenntnis, denn im Moment der Erschaffung durchflutete auch Meine Liebekraft wieder den Erzeuger alles Wesenhaften; aber es wurden ebenjene Momente immer seltener, bis er sich willensmäßig wider Mich erhob und nun keinerlei Kraftzufuhr mehr empfangen konnte, weil er selbst sie zurückwies im Glauben, ebenso kraftvoll zu sein wie Ich. Und nun verfinsterte sich auch sein Geisteszustand. Er, der einst Mein Ebenbild war, er ist zu Meinem Gegenpol geworden, er ist in seinem Wesen völlig gegensätzlich, er ist in äußerste Tiefe gesunken und mit ihm sein Anhang, in dem er seine vermeintliche Macht und Stärke sieht. Das höchste Wesen, aus Meiner Liebe hervorgegangen, ist zutiefst gesunken, weil es seinen freien Willen, das Merkmal göttlicher Herkunft, mißbraucht hat. Und einem jeden Wesen stand es frei, diesen Willen zu richten zu Mir oder zu ihm, jedes Wesen konnte die Willensprobe bestehen, weil jedes Wesen im Licht der Erkenntnis stand und auch über Kraft verfügte, dem Drängen seines Erzeugers Widerstand zu leisten. Aber auch jenes gefallene Wesen wird Meine Liebe nicht verlieren, denn Meine Liebe ließ es erstehen, und Meine Liebe läßt es auch ewiglich nicht mehr vergehen, aber bevor es nicht seinen Widerstand aufgibt, wird es Meine Liebe nicht zu spüren vermögen und darum unselig sein. Aber auch sein Widerstand wird nachlassen, und das Wesen wird einmal wieder Meine Liebe suchen und den Weg der Rückkehr zu Mir bewußt gehen. Und dann wird es auch Meine unermeßliche Liebe erkennen, es wird seinen Gott und Schöpfer erkennen in Jesus Christus, in Dem Ich Selbst für alle Wesen der schaubare Gott wurde, Den zu sehen sie begehrten und Der ihnen den Weg bereitet hat zurück zum Vaterhaus. Amen

 

 

Ursache der Entstehung der Schöpfung

B.D. NR. 7158

Was sich ereignet hat im Reiche der Geister, das war Ursache der Entstehung der Schöpfung, des gesamten Universums mit allen seinen Schöpfungen geistiger und materieller Art. Vor dem Entstehen dieser Schöpfungen war nur das geistige Reich, es war eine Welt unermeßlicher Seligkeiten, in der sich geistige Wesen ihres Daseins erfreuten und im Besitz von Kraft und Licht schaffen konnten ihrer Bestimmung gemäß. Und dieses Schaffen bestand wieder in geistigen Schöpfungen, im Verwirklichen von Gedanken und Ideen, die jenen Wesen von Gott aus zuströmten und die sie in unermeßlicher Seligkeit nun zur Ausführung brachten, weil ihnen die Kraft dazu zur Verfügung stand und sie auch ihren Willen frei gebrauchen konnten. Und es hätte niemals sich dieser Seligkeitszustand der geistigen Wesen zu ändern brauchen, sie hatten weder Beschränkung ihrer Kraft noch Verminderung des Lichtes zu fürchten, solange in ihnen die Liebe zu ihrem Gott und Schöpfer unverändert blieb und sie also von Ihm durchstrahlt wurden mit dem göttlichen Liebelicht. Aber es trat dann der Zustand ein, wo sich den Wesen eine neue Sicht erschloß, wo ihnen von Seiten des Lichtträgers Luzifer. des erstgeschaffenen Wesens die Ewige Gottheit, weil nicht schaubar, als zweifelhaft hingestellt wurde, wo er selbst sich als den hinstellte, von dem alle Geistwesen ausgegangen waren, und von ihnen nun auch die Anerkennung als Gott und Schöpfer forderte. Nun wurden die Wesen in einen Zwiespalt gebracht, denn ihre Liebe galt Dem, Der sie erschaffen hatte, aber die Darstellung Luzifers verwirrte sie, ja sie schien ihnen glaubhafter, denn Luzifer erstrahlte in Licht und Glanz, und ein über ihm stehendes Wesen vermochten auch sie nicht zu schauen. Nur war in ihnen noch das Licht der Erkenntnis, dem zufolge sie auch der Darstellung Luzifers Zweifel entgegensetzten. Aber es begannen nun, lichtvolle Momente mit leisen Trübungen zu wechseln, und je mehr das Wesen sich letzteren hingab, desto länger wurden die Phasen verfinsterten Denkens, oder aber: Es klärten sich die Gedanken, und es erkannte das Wesen lichtvollst seine wahre Herkunft. Und letzteren vermochte Luzifer ihre Erkenntnis nicht mehr zu trüben. Erstere aber kamen bald in seine Gewalt, und sie schlossen sich ihm an und sahen in ihm ihren Gott und Schöpfer, weil sie den lichtvollen Momenten wehrten, die immer wieder auch in ihnen auftauchten, bevor der endgültige Sturz zur Tiefe stattfand. Die ungeschmälerte Kraft Luzifers zu Anbeginn hatte ein zahlloses Heer seligster Geistwesen ins Leben gerufen, und aus dieser Fülle seiner Schöpfungen wuchs ein falsches Selbstbewußtsein in ihm. Er sah nicht mehr den Quell, aus Dem er jene Kraft bezogen hatte, sondern er sah nur noch die  Beweise der Kraft, die ihn durchflutet hatte, und diese wollte er allein, nur für sich besitzen, obwohl er wußte, dass sie auch Dem gehörten, aus Dessen Kraft er schöpfen durfte. Doch er wollte nicht nur sie besitzen, sondern auch in diesen Wesen das Licht trüben, das ihnen deutlichst ihre Herkunft offenbarte. Und es gelang ihm also, die Wesen in einen Zwiespalt zu stürzen, der aber auch ihre Glückseligkeit schmälerte und ihre schöpferische Tätigkeit hemmte, bis sie sich endgültig entschlossen hatten für ihren Herrn und dadurch sowohl die Wesen als auch der Lichtträger ihre Kraft und das Licht einbüßten und in die Finsternis stürzten. Und jener geistige Vorgang, der euch Menschen nur in groben Zügen erklärt werden kann, war Anlaß zum Erstehen der endlosen Schöpfungen geistiger und materieller Art. Diese Schöpfungen sind nur umgeformtes, abgefallenes Geistiges. Durch diesen Abfall von Gott, also endlos weite Entfernung von Ihm, wurde es in seiner Substanz stets härter, je weiter es fiel. Es muß dies so verstanden werden, daß die geistige Kraft aus Gott, die zu immer regerer Tätigkeit antreibt, dieses Geistige nicht mehr berühren konnte, weil es sich selbst dagegen wehrte; und so hörte die Tätigkeit auf, es erstarrte die Beweglichkeit - das Leben -, und was zurückblieb war völlig verhärtete Substanz, zwar ursprünglich von Gott ausgestrahlte Kraft, doch völlig unwirksam geworden. Gottes Liebe und Weisheit aber hatte dem Geistigen ursprünglich eine andere Bestimmung zugedacht; unentwegte Tätigkeit nach Seinem Willen, der aber zugleich auch der Wille des Wesens sein sollte. Die geistigen Wesen hatten ihrer Bestimmung zuwidergehandelt, sie wollten ihre Kraft nützen in widergöttlichem Willen, doch sie konnten es nicht mehr, da sie sich selbst durch ihren Abfall ihrer Kraft beraubt hatten. Nun ergriff Gottes Liebe wieder das gänzlich verhärtete Geistige, das sich selbst nicht mehr erkannte, das nur eine Zusammenballung Gott-widersetzlicher geistiger Substanzen war. Seine Liebekraft trieb diese Substanzen auseinander und ließ daraus die vielseitigsten Schöpfungswerke erstehen. Er formte also gleichsam die einst von Ihm ausgestrahlte Kraft um, Er gab jedem einzelnen Schöpfungswerk seine Bestimmung, die nun auch erfüllt wurde im Mussgesetz, so daß das aufgelöste Geistige nun zur Tätigkeit gezwungen wurde, aber ohne jegliches Ichbewußtsein, das es als Geistwesen zuvor besessen hatte. Die Schöpfungen sind also im Grunde nichts anderes als das, was uranfänglich von Gott als (geistiges) Wesen seinen Ausgang genommen hat, nur in völlig verändertem Zustand, was seine Vollkommenheit betrifft. Denn alle (materiellen) Schöpfungen sind oder bergen nur unvollkommenes Geistiges, das auf dem Wege der Rückkehr ist zu Gott. Die vollkommenen geistigen Wesen benötigten keine materiellen Schöpfungen, sie stellten aus sich selbst nur ihre Ideen und Gedanken hinaus, aber es waren dies wieder nur geistige Erzeugnisse ihres Wollens und Denkens und ihrer unbegrenzten Kraft. Es war eine Welt, in der sich auch nur Vollkommenes bewegte. Es gab darin keinerlei Mängel, keinerlei Begrenzung und keinerlei Unzulänglichkeiten. Denn diese traten erst dann hervor, als das Universum von Gott abtrünnige Wesen barg. Als unvollkommenes Geistiges Hüllen benötigte, in denen es gezwungen wurde zur Tätigkeit. Wo sich also irgendwelche Formen befinden, ist auch unvollkommenes Geistiges darin gebannt, und je fester diese Formen sind, desto verhärteter und Gottwidersetzlicher ist das darin gebundene Geistige. Aber auch die Form selbst, die Materie, besteht aus solchen unvollkommenen Substanzen, die nur von der Liebekraft Gottes zusammengehalten werden um einem Zweck zu dienen: (nämlich) als Träger geistiger Wesenheiten diesen zum Aufstieg zu verhelfen. Göttliche Liebekraft umhüllt alle diese geistigen Substanzen, aber sie wirkt nicht zwingend auf sie ein insofern, als daß sie den Widerstand gewaltsam bricht. Es muß wohl das Schöpfungswerk eine bestimmte Tätigkeit verrichten nach Gottes Willen, aber es wird das Geistige darin nicht gezwungen zur Zuwendung zu Gott. Und darum kann es auch geschehen, daß das zu einem Urwesen gehörende Geistige den ganzen Gang durch die Schöpfungswerke zurücklegt bis zur letzten Verkörperung als Mensch und doch den Widerstand gegen Gott noch nicht aufgegeben hat, weil dies sein freier Wille zustande bringen muß, der ebenso gut sich dem Herrn der Finsternis wieder zuwenden kann. Aber die stete Tätigkeit im Mußgesetz bringt zumeist ein Nachlassen des Widerstandes gegen Gott zuwege, weil das Wesenhafte schon bei der geringsten eigenen Betätigung ein gewisses Wohlbehagen empfindet, da eine Kraftäußerung seinem Urwesen entspricht. Die unzähligen Sternenwelten und alle darin sich befindlichen Schöpfungen, sind die Folge jenes einstigen Abfalles im Reiche der Geister. Sie werden noch Ewigkeiten bestehen, es werden immer neue Schöpfungen erstehen, um allem einst Gefallenen den Weg der Rückkehr zu Gott zu ermöglichen. Es werden Ewigkeiten vergehen, bis das Rückführungswerk vollbracht ist, bis auch das letzte verhärtete Geistige aufgelöst sein wird und den Weg der Rückkehr antreten kann. Aber einmal werden alle jene Schöpfungen sich vergeistigt haben, einmal wird es wieder nur „eine geistige Welt" geben, wo alles Geistige im gleichen Willen mit Gott tätig und unvergleichlich selig ist. Einmal wird Gott das Ziel erreicht haben, daß Er nicht nur Geschöpfe, sondern  Kinder um Sich hat, denen Er die höchsten Seligkeiten bereiten kann, weil Seine unendliche Liebe Ihn zu ständiger Beglückung drängt und Ihn auch nicht eher ruhen läßt, bis Er Sein Ziel erreicht hat.  Amen

 

 

Materie ist gebannter Geist – der Begriff Gut und Böse.

B.D.NR.0574

Aller Schutz von oben ist dir gewährt, denn es ringen gleich dir unzählige Geistwesen um die Seelen der Erdenkinder. Ein geistiger Widerstand stellt sich ihnen entgegen, und diese Kraft zu zerbrechen erfordert vieler Mühe und Geduld. Doch die Wege des Herrn sind wunderbar, und so mancher wird noch erkennen müssen, daß ihn ein höherer Wille leitet. Doch nun horche auf: Lebewesen haben immer die Bestimmung, einer Seele Aufenthalt zu bieten, und sind daher immer Träger des Gottesgeistes, was soviel sagen will, daß in jeder Verkörperung, gleich welcher Art, der göttliche Schöpfer Selbst tätig ist. Daß also alles Schöpfungswerk wieder die ewige Gottheit in sich birgt und somit auch niemals restlos vergehen kann, nur sich in seiner äußeren Form verändert. Die äußere Form ist gleichfalls Geistiges, das, obwohl von Gott ausgegangen, sich von Ihm abgewendet hat. Und dieses Geistige wurde gebannt in der Form, die nun durch Jahrtausende hindurch einem immerwährenden Wechseln und Verändern ausgesetzt ist, um das Geistige in sich der ewigen Gottheit langsam wieder zuzuführen, daß es nach endlos langer Zeit den gebannten Zustand verlassen und sich in lebenden Wesen zu tätigen Geistwesen entwickeln kann. Darum ist alle Materie auch von Gott, doch gleichsam das gebannte Böse, das, uranfänglich gut geschaffen, von Gott abfiel und um wieder zu Gott endgültig zurückzukehren einen unbeschreiblich langen Weg zurücklegen muß, dessen letzte Station das Erdendasein ist. So wird euch der Begriff „Gut und Böse" vielleicht mitunter unfaßlich sein, da alles doch von Gott ist und somit nur gut sein müßte, doch ist den von Gott geschaffenen Urgeistern der freie Wille genau so eigen gewesen wie Gott Selbst, und dieser brachte den Abfall zustande. So muß aber nun auch der freie Wille wieder den Aufstieg erstreben, doch Gott in Seiner großen Barmherzigkeit läßt nicht ein einziges Wesen dem Untergang verfallen. Wenngleich der Weg der Rückkehr unsagbar schwer und mühselig ist, so ist ihm doch durch die Verkörperung auf Erden ein solches Gnadenmaß zugänglich, daß es sich mit Leichtigkeit zum höchsten Lichtwesen rückgestalten kann, wenn es nur den Willen dazu hat. Aber eben dieser Wille ist oft träge und versäumt so viele Möglichkeiten zum Reifen der Seele. Und das Böse lockt den Menschen ebenfalls nach unten, so daß er wirklich einen Kampf führen muß, will er den Sieg über das Böse, über die Materie davontragen.

 

 

Der Geisteszustand vor dem Kreuzestod – das Buch der Bücher.

B.D.NR.8397

Ihr Menschen fraget euch oft, warum nicht klar und deutlich im Buch der Bücher über Meinen Heilsplan von Ewigkeit berichtet wird, so daß alle Menschen wissen konnten, was ihrem Mensch-Sein zugrunde liegt. Und ihr zweifelt darum auch die Offenbarungen an, die euch darüb er eingehend Kenntnis geben. Ihr sollet aber bedenken, daß der Geisteszustand der Menschen vor Meiner Niederkunft ein solches Wissen nicht zuließ, daß die Menschen es nicht hätten fassen können, weil vor Meinem Kreuzestod Mein Gegner noch die Herrschaft besaß und dieser niemals ein Licht zugelassen hätte, sondern die Finsternis stets tiefer wurde, weil wenige Menschen nur in sich ein Licht entzündeten durch ein Liebeleben. Sie wußten zwar um einen Gott, Der sie erschaffen hatte, aber jede tiefere Erkenntnis mangelte ihnen, und so auch, in welchem Zusammenhang sie selbst standen mit ihrem Gott und Schöpfer. Sie wußten wohl, daß Ich von ihnen Gehorsam forderte Meinen Geboten gegenüber, die ihnen auch durch erleuchtete Menschen, die Ich zwecks Belehrung zur Erde sandte, vermittelt wurden. Und sie hätten auch, wenn sie Meinen Geboten gemäß ihr Leben führten, zu einem kleinen Grad der Erkenntnis kommen können. Niemals aber konnte ein Wissen um alles ihnen noch Verborgene schulmäßig ihnen gelehrt werden, denn der Verstand hätte es nicht fassen können, und ihre Seelen besaßen als Folge ihrer noch ungetilgten Ursünde keine hohe Reife. Darum wurden auch die Propheten zumeist mit Widerwillen angehört, weil die Menschen in ihrem Lebensgenuß sich hätten beschränken müssen, hätten sie jenen Propheten Gehör geschenkt. Es waren immer nur Ausnahmen, die das Verlangen hatten, ihrem Gott und Schöpfer gehorsam zu sein und Ihm zu dienen. Und es ist auch in Einzelfällen diesen ein Wissen geschenkt worden, das auch aufgezeichnet wurde, aber nicht erhalten blieb als Mein Gegner immer stärker auf die Menschen einwirkte, die kurz vor Meiner Niederkunft auch in einem ungewöhnlichen geistigen Tiefstand sich befanden und daher auch nicht mehr für ein solches Wissen aufnahmefähig waren. Dann kam Ich Selbst zur Erde und brachte ein Licht in diese ungewöhnliche Finsternis. Aber auch nur dort konnte Mein Licht leuchten, wo sich Mein Gegner nicht durchsetzen konnte, wo das Verlangen in Gott-gewollter Ordnung zu leben, die Menschen auch dazu bewog, ein Liebeleben zu führen. Diesen konnte Ich schon ein kleines Licht schenken und ihnen über ihr Verhältnis zu ihrem Gott und Schöpfer Aufschluß geben. Dennoch fanden auch diese Belehrungen nur von Mensch zu Mensch statt, weil Ich um den Reifegrad des einzelnen wußte und es verhinderte, daß auch daraus ein Schulwissen gemacht wurde, das wohl hätte traditionsmäßig übertragen werden können, das aber unverständlich geblieben wäre für jeden, der nicht in sich selbst ein Licht anzündete durch die Liebe. Es war nun durch Mein Erlösungswerk die Ursünde getilgt, und es konnte nun auch Mein Geist wirken im Menschen, der dies zuließ durch Liebewirken. Denn nun auch lehrte Ich als Wichtigstes die Liebe. Wer dieses Gebot erfüllte, der wurde auch durch Meinen Geist belehrt und er erlangte das Wissen, das für ihn nötig war, um seinen Erdenlebenszweck zu erfüllen. Und darum geht es, was ihr benötigt, um an euren Seelen auszureifen. Die Seelenarbeit ist das Wichtigste, und alles, was euch dazu veranlaßt, wird euch der Geist aus Mir zuführen. Und wer ein tiefes Verlangen hat, in tiefere Weisheiten einzudringen, dem wird auch Erfüllung werden. Da aber nur wenige Menschen ihren Geist in sich zum Leben erwecken, würde ein traditionell-übermitteltes Wissen die (jenigen) nur verwirren, solange sie noch unerweckten Geistes sind. Und darum ist auch nicht ein solches Wissen in Meinem Auftrag aufgezeichnet worden, denn ein jeder könnte dazu gelangen, dem es ernst wäre, in Meinen Heilsplan einzudringen. Doch für die Mehrzahl (der Menschen),die gleichgültig dahingehen und sich genügen lassen an dem Geistesgut, das ihnen erziehungsmäßig zugeführt wurde, wäre es niemals von Segen, würden (auch) alle Zusammenhänge klar erläutert, denn es sind so tiefe geistige Beweggründe, die eben der Verstand nicht fassen kann, sondern einen erweckten Geist voraussetzen, um verstanden zu werden. Keinem Menschen wird die rechte Erkenntnis verwehrt, der sie ernsthaft anstrebt, was aber auch das Befolgen Meines Willens erfordert, der allen Menschen offenbart wird und um den auch alle Menschen wissen, weil ihnen auch die innere Stimme - die Stimme des Gewissens - sagt, was sie tun oder lassen sollen. Und da es Meinem Gegner immer nur daran liegt, Finsternis zu verbreiten und gegen jegliches Licht anzukämpfen, wird er auch die Menschen stets so zu beeinflussen suchen, daß sie selbst jede innere Helligkeit verhindern, und er wird auch die Wahrheit verzerrt den Menschen hinstellen, so daß ihnen jegliches Verständnis mangelt für ein Wissen, das tief in Meinen Schöpfungsplan hineinreicht und eben zum Verständnis einen geweckten Geist fordert. Das, was das Buch der Bücher an Inhalt birgt, genügt vollauf zum Ausreifen der Menschenseele, wenn nur alles beherzigt wird. Doch auch dieser Inhalt ist den meisten Menschen nicht faßbar, denn immer bleiben die Buchstaben tot, solange sie nicht erweckten Geistes gelesen werden. Und so geht es auch mit jedem Wissen, das durch Offenbarungen immer wieder zur Erde geleitet wird und reine Wahrheit ist. Es wird auch nur von einem liebewilligen Menschen, dessen Geist erweckt ist, recht verstanden und ausgewertet werden, und dieser wird dann auch eindringen können in die tiefsten Geheimnisse und auch Meinen Heilsplan von Ewigkeit verstehen Amen

 

 

Gottes Gerechtigkeit muß eine Sühne für das Vergehen fordern.

B.D.NR.8504

Ich bin ein guter und gerechter Gott. Meine Liebe zu Meinen Geschöpfen ist unermeßlich, und alle möchte Ich beseligen und ihnen das höchste Glück bereiten, weil Mich dazu die Liebe drängt. Doch da Ich höchst vollkommen bin, muß Ich Selbst Mich auch in Meiner Ordnung von Ewigkeit bewegen, es müssen alle Zeichen Meiner Vollkommenheit zu erkennen sein, und also muß auch Meine Gerechtigkeit Meine Vollkommenheit beweisen, die darum auch Meiner übergroßen Liebe Grenzen setzt, die Ich allen Meinen Geschöpfen beweisen möchte. Ich kann nicht beseligen ein Wesen, das sündig geworden ist, weil dies Meiner Gerechtigkeit widersprechen würde. Darum also ist Meine Liebe gebunden an Mein ewiges Gesetz, sie kann nur das Vollkommene beglücken in dem Maße, wie Ich es möchte, daß das Wesen unbeschreiblich selig ist. Ich kann wohl Gnade für Recht ergehen lassen, indem Ich dem sündig gewordenen Wesen helfe, daß es seiner Sünden ledig wird. Doch es muß der Wille dazu von dem Wesen selbst ausgehen, es muß sich seiner Sündenschuld bewußt sein und davon frei zu werden begehren, und es muß sich Hilfe dazu erbitten. Also Ich kann das Wesen nicht von seiner Schuld befreien wider seinen Willen, und Ich kann es auch so lange nicht mit Meiner Liebe beglücken, bis Meiner Gerechtigkeit Genüge getan ist, wozu das Wesen selbst bereit sein muß. Viele der von Mir ins Leben gerufenen geistigen Wesen hatten sich gegen Mich vergangen. Sie waren sündig geworden, und Meiner endlosen Liebe wurden Schranken auferlegt, weil Meine Gerechtigkeit es nicht zuließ, daß die Liebe wirken konnte wie zuvor, daß sie also die Wesen unermeßlich beseligte. Und darum wären diese Wesen für ewig verbannt gewesen aus Meinem Liebestromkreis, wenn nicht Meiner Gerechtigkeit Genüge getan worden wäre, was jedoch die Wesen selbst nicht konnten, wozu sie gänzlich unfähig waren durch ihre Abwehr Meiner Liebekraft, in der ihre große Sünde bestand. Dennoch mußte die Sühne geleistet werden laut Gesetz göttlicher Ordnung, sollte das Wesenhafte jemals wieder von Meiner Liebe durchstrahlt, also beglückt werden können.

Und dieses Sühnewerk vollbrachte der Mensch Jesus aus Liebe zu Mir und zur Menschheit, deren unseligen Zustand Er erkannte und ihn beheben wollte kraft Seiner Liebe

Dadurch wurde Meiner Gerechtigkeit Genüge getan, und Meine Liebe konnte nun hervortreten und sich den von Mir einst ausgegangenen Wesen zuwenden und ihnen wieder eine Seligkeit bereiten, die nur Ich Selbst als die Ewige Liebe ihnen erweisen kann, die aber auch jedes Wesen unermeßlich beseligt. Durch die einstige Sünde des Abfalls von Mir wurde von Seiten des sündig Gewordenen Mir eine Beschränkung Meiner Liebe auferlegt, weil Ich nicht wider den Willen eines Wesens ihm Liebekraft zuwende. Und selbst wenn es seinen Widerstand aufgibt, muß es zuvor seiner Sündenschuld ledig geworden sein, um wieder Meine Liebe empfangen zu dürfen, weil dies die Gerechtigkeit erfordert, die zu Meinem vollkommenen Wesen gehört, und weil Ich ewig nicht das Gesetz der Ordnung umstoßen kann, das in Meiner Vollkommenheit begründet ist. Der Mensch Jesus erfüllte das Gesetz, Er lebte gänzlich in göttlicher Ordnung, Er ersah aber auch den völlig wider das Gesetz göttlicher Ordnung gerichteten Lebenswandel Seiner Mitmenschen, und Er nahm alle ihre Sündenschuld auf Seine Schultern und brachte Mir ein so unerhörtes Opfer dar, um die Sündenschuld alles einst Gefallenen zu tilgen, und Ich nahm dieses Opfer an, Ich ließ Mir daran genügen als Ausgleich für die unermeßliche Schuld, die die von Mir abgefallenen Wesen und dann auch die Menschen auf sich geladen hatten. Ich nahm das Opfer des Menschen Jesus an, Der alle Menschen erlösen wollte von der Sünde. Denn die Liebe in Ihm brachte das Opfer. Die Liebe aber war ICH SELBST. Also hat die Liebe die Schuld getilgt, was aber nicht möglich gewesen wäre ohne eine Sühneleistung, die ICH nur in der Hülle eines Menschen vollbringen konnte, der leidensfähig und leidenswillig war. Der Selbst unermeßlich gelitten hat als Ausgleich für die Sündenschuld des Gefallenen. Und somit ist die Gerechtigkeit nicht umgangen worden, ihr wurde Genugtuung geleistet, und nun konnte Meine Liebe wieder wirksam werden, sie konnte sich verschenken und die Geschöpfe unermeßlich beglücken, denn sie waren wieder ohne Schuld, und darum auch können sie sich mit Mir wieder zusammenschließen und gänzlich von Meiner Liebe durchstrahlt werden, wie es war im Anbeginn. Und Meine Liebe lässet nicht nach, und sie wird allem einst sündig Gewordenen verhelfen, daß es seine Schuld freiwillig unter das Kreuz trägt, sie Jesus übergibt und so also Meine Gerechtigkeit nicht umgangen wird und dennoch das Wesen frei wird von seiner Schuld, weil die Liebe Selbst Sich geopfert hat, weil Sie Sich in dem Menschen Jesus bereit erklärte, zu leiden und zu sterben, damit die Menschen, die einst gefallenen Wesen, nicht für ihre unermeßliche Sündenschuld zu leiden brauchten, weil sie ewiglich nicht vermocht hätten, ihre Sünden zu tilgen und Mir (die) Sühne zu leisten, die Ich als gerechter Gott fordern mußte, um den Wesen wieder die Seligkeit zu schenken, die Meine unermeßliche Liebe ihnen bereiten will. Der Ausgleich für die große Schuld muß zuvor geschaffen werden, denn Meine Vollkommenheit kann nicht wider die gesetzmäßige Ordnung verstoßen, es muß jede Schuld getilgt sein, weil dies Meine Gerechtigkeit fordert Amen.

 

 

Die Liebe hat das Erlösungswerk vollbracht.

B.D.NR.5215

Ich bin für euch gestorben am Kreuz. Meine Liebe zu euch war grenzenlos und entflammte im Menschen Jesus zu einer Stärke auf, die das Vergöttlichen Seiner Seele bewirkte, ein Zustand, der Ihn über die menschlich irdische Sphäre hinaushob und er Eins wurde mit Mir. Nur eine so starke Liebe war fähig, das Kreuzesopfer zu bringen, denn sonst hätte Er als Mensch nicht standhalten können, wenn nicht die Kraft der Liebe Ihn gestärkt hätte. Er starb als Mensch den Kreuzestod, und doch war Ich Selbst es, Der Sich für euch Menschen hingegeben hat am Kreuz, denn der Mensch Jesus blieb in der Liebe, bis Er Seinen Geist aufgab.

Die Liebe also brachte das Opfer, und die  Liebe war Ich Selbst

Es ist dies auch ein Mysterium und wird es bleiben, solange die Erde besteht und ihr Menschen mit irdisch gerichteten Sinnen das Erlösungswerk beurteilt. Der Mensch Jesus starb am Kreuze. Ich Selbst kam zur Erde, um euch zu erlösen. Ein scheinbarer Widerspruch, und doch ist es die Wahrheit, die so lange unbegreiflich ist, wie ihr Menschen nicht verstehen könnet, daß Ich Selbst die Liebe bin, daß die Liebe die Ursubstanz der ewigen Gottheit ist und daß also die Liebe dieses Werk vollbracht hat, das die Menschheit erlösen sollte von der Sünde. Die Liebe aber war im Menschen Jesus, den Kreuzestod starb demnach ein Mensch. Doch daß dieser Mensch schon göttlich war, das bewies das Übermaß Seiner Leiden, denen Er nicht zuvor schon erlag. Seine Liebe zur Menschheit war so tief, daß Er begehrte zu leiden, um ihnen zu helfen. Ein übermenschliches Maß von Leiden hat Er auf Sich genommen, das allein schon genügte, einem menschlichen Körper die Lebensfähigkeit zu nehmen, doch Seine Liebekraft hielt diesen Körper so lange am Leben, bis Ihn Seine Feinde erhöht hatten, bis sie Ihn an das Kreuz genagelt, bis der Höhepunkt Seines Leidens erreicht war. Er wollte die Menschen die Schandtaten ausführen lassen, zu denen sie Mein Gegner antrieb, um auch diesem zu zeigen, daß die Macht eines Gottsohnes auch über den Tod hinausreichte, daß Er auch Herr war über den Tod. Und von Seinem Tod sollte die ganze Menschheit Kenntnis nehmen, so sie erlöst werden wollte. Er war durch Seine Liebe bis zuletzt mit Mir, dem Vater, verbunden, doch Seine geängstete Seele erkannte Mich nicht mehr, sie suchte Mich außer sich, und Jesus rief daher die Worte aus: "Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?" Die machtvolle Gottheit nur hatte Sich zurückgezogen, doch die Liebe war und blieb in Ihm. Die Liebe war wohl in sich Kraft, doch Jesus nützte diese Kraft nicht mehr, um Seine Kreuzigung zu verhindern, sondern nur noch dazu, sie erleben zu können, weil Er sie erleben wollte, um Mir als Mensch zu dienen und für die Mitmenschen zu leiden und zu büßen. Darum hat Er bewußt gelitten und ist auch bewußt gestorben, darum bat Er Mich um Erbarmen für Seine Peiniger, und in vollem Bewußtsein sprach Er die Worte: Vater, in Deine Hände empfehle ich Meinen Geist." Die Bindung zwischen Sich und Mir hielt Er aufrecht, denn Er konnte Sich nicht mehr lösen von Dem, mit Dem Er eins geworden war durch die Liebe. Und darum war Ich Er und Er Ich, es gab keine Trennung zwischen uns beiden, weil die Liebe, die Ursubstanz Meiner Selbst, auch Ihn voll und ganz erfüllte, Ich also bei und in Ihm sein mußte, wenngleich Ich als Kraft untätig blieb, bis der Mensch Jesus Sein Werk vollbracht hatte. Er und Ich, wir sind eins, und wer Ihn sieht, der sieht den Vater, denn der Vater ist die Liebe, und die Liebe war im Sohn. Die Liebe aber konnte nicht sterben, und also ist sie am dritten Tag wieder auferstanden, und sie belebte auch den Körper, der durch das Leiden Jesu völlig vergeistigt war und keinen weiteren Entwicklungsgang auf Erden mehr benötigt. So hat die Liebe den Tod überwunden - der göttliche Heiland überwand den Satan - das Licht durchbrach die Finsternis, und der Weg zum ewigen Licht wurde frei. Amen

 

 

Das Wissen um die Urschuld ist nötig, um das Erlösungswerk zu verstehen....

B.D. NR. 8806

Es mangelt euch Menschen die Kenntnis um den Ursündenfall, und so auch betrachtet ihr das Erlösungswerk Jesu Christi auch nur als ein für eure menschliche Schuld dargebrachtes Sühnewerk, ja ihr streitet Ihm das „Werk der Erlösung" ab, weil wie ihr glaubet, ein jeder seine Schuld bezahlen muß auf Heller und Pfennig. Wäre es nur eure Schuld, die ihr als Mensch auf euch geladen habt, dann wäre diese Ansicht zu verstehen. Es geht aber um die große Urschuld, um den Abfall der Geister von Mir, eine Schuld, die ihr niemals würdet abtragen können. (Eine Schuld) die also keineswegs geleugnet werden kann, die Anlaß ist der gesamten Schöpfung und Begründung ist für Meine Menschwerdung in Jesus. Denn Anlaß zu dem Abfall von Mir war, daß Mich die erschaffenen Wesen nicht zu schauen vermochten, und darum machte Ich Mich schaubar in Jesus. Wer nur den einstigen Sündenfall der ersten Menschen gelten läßt, dem wird es unglaublich scheinen, daß für diese Sünden ein „Erlöser" nötig gewesen ist. Er wird sich immer daran halten, daß die Menschheit nicht gestraft werden konnte für eine Sünde, die sie nicht begangen hatte. Und so also wären auch die Sünden, die der Mensch als solcher begeht, wohl ein Verstoß gegen Meine Liebe, die sie jedoch nicht erkennen in dem Zustand ihrer Lichtlosigkeit, die erst die Folge jener großen Ursünde gewesen ist. Diese Sünde aber erklärt alles, und solange die Menschen nichts wissen um diesen Vorgang des Abfalles der Geister, ist es ihnen auch schwer, zu glauben an den göttlichen Erlöser", der um dieser großen Schuld willen gestorben ist am Kreuz unter größten Schmerzen und Qualen, die Er Selbst auf Sich genommen hat, um Mir das Sühneopfer darzubringen. Darum wird auch jede Lehre, die den göttlichen Erlöser verneint, die also das Erlösungsprinzip leugnet, zurückgewiesen werden müssen als Irrlehre, auch wenn Seine Tätigkeit als Verbreiter der göttlichen Liebelehre herausgestellt wird. Es geht um die Erlösung von der Urschuld, die nur Ich Selbst in dem Menschen Jesus vollbringen konnte und so auch Meine Menschwerdung in Ihm euch erklärlich wird. Denn Ich Selbst bin ein Wesen, Das keines Meiner Geschöpfe würde erschauen können, ohne zu vergehen. Wollte Ich also, daß ihr euch Mich schaubar vorstellen konntet, so mußte das in der Form eines euch gleichen Wesens geschehen, Das für euch der Mensch Jesus war. Es ist also erstmalig das Wissen um den Vorgang des Abfalles der Wesen von Mir nötig, um dann den Vorgang des Erschaffens der sichtbaren Welt zu verstehen. Es ist dann (daraus) der immerwährende Kampf zwischen Licht und Finsternis und dann das Auftreten eines Retters der Menschheit in Jesus Christus, eines nichtgefallenen Urgeistes, auch zu verstehen, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, weil ihr euch von der alles erschaffenden Kraft keinerlei Vorstellung machen konntet. Und darum könnet und müsset ihr einen Erlöser anerkennen, Der um aller Schuld willen am Kreuz gestorben ist und auch für euch Menschen die Vergebung eurer Schuld erbeten hat, die euch aber nicht schlagartig zufallen kann. Sondern ihr selbst müsset Ihn darum angehen, weil der Fall im freien Willen geschehen (ist) und nun die Rückkehr zu Ihm im freien Willen stattfinden soll. Daß nun einem ernstlich nach der Vollendung strebenden Menschen nebst der Urschuld auch die Sünden als Mensch vergeben werden, das braucht nicht angezweifelt zu werden, auf daß alle Schuld getilgt werde und die Vergebung also gesichert ist. Da aber Jesus selten nur als Erlöser erkannt wird, sondern in irriger Lehre nur als Mensch und aufgestiegenen Meister gesehen wird, nicht aber Meine Menschwerdung in Ihm anerkannt wird, bitten sie Ihn nicht um Vergebung aller ihrer Sünden. Denn nur Einer ist es, Der sie frei machen kann von ihrer Schuld, Einem nur steht die Macht zu, alle Schuld in den Sand zu schreiben und das ist Jesus, in Dem Ich Selbst Mensch geworden bin. Amen

 

 

Gerecht denken und handeln – Feindesliebe.

B.D.NR.5432

Gerecht sollet ihr denken und handeln. Dazu gehört auch, daß ihr allen Menschen die Liebe entgegenbringt, daß ihr keinen ausschließet, denn alle Menschen sind Meine Kinder, die einander lieben sollen also dürfet ihr auch nicht dem einen Menschen eure Liebe versagen, während ihr sie dem anderen schenkt, weil ihr selbst nicht richten sollet, so einer eurer Brüder gefehlt hat, sondern Mir das Gericht überlassen sollet, Der Ich wahrlich ein gerechter Richter bin. Wohl ist es schwer für euch, für alle Menschen die gleiche Liebe zu empfinden, doch so ihr euch vorstellet, daß ihr alle nur einen Vater habt, so ihr euch vorstellet, daß Dessen Liebe euch alle erschaffen hat und daß Dessen Liebe allen Seinen Geschöpfen immer und ewig gehört, auch wenn sie sich abwenden von Ihm. Wenn ihr selbst euch von der Liebe des Vaters ergriffen wisset, von liebender Fürsorge und euch ständig umhegt fühlt, so dürfet ihr eurem Vater auch nicht die Liebe schmälern, was ihr aber tun würdet, so ihr lieblos handelt und denket von euren Mitmenschen, die doch auch Meine Kinder sind, die Ich liebe. Die Menschen, die ihr nicht lieben zu können glaubt, haben auch eine Seele in sich, die oft überaus erbarmungswürdig ist, weil sie in größter geistiger Not schmachtet. Ihr aber könnet ihr Liebe geben und dadurch oft so auf einen Menschen einwirken, daß auch er Liebe in sich entzünden kann und ihre große geistige Not dadurch verringert wird. Ihr also könnet dort helfen, wo Ich gewissermaßen machtlos bin, um den freien Willen des Menschen nicht zu gefährden. Und es ist nur gerecht von euch gedacht, wenn ihr dem Mitmenschen, der noch in der Sünde gebunden ist, verhelfet auf die Stufe, die ihr schon erstiegen habt, denn Meine Gnade half euch, da ihr noch schwach waret, Meine Gnade will auch denen helfen, die noch unten sind, doch Mein Gegner hält sie noch gebunden. Und ihr sollet helfen, die Ketten zu lösen, ihr sollt Mir, dem Vater von Ewigkeit, in Liebe die Kinder zurückbringen, die sich verirrt haben, ihr sollet ihnen verhelfen zum gleichen, das ihr selbst gefunden habt durch Meine Liebe und Meine Gnade. Amen

 

 

Das Band der Liebe soll alle verbinden ohne Unterschied.

B.D.NR.8711 Auszug

Was euch zur Vollendung führt, ist immer nur die Liebe. Und diese Liebe muß tief im Herzen entbrennen, sie muß euer ganzes Wesen erfüllen und euch zu allem eurem Wollen und Tun veranlassen, dann kommet ihr eurer Vollendung immer näher, und dann könnet ihr auch sagen, ihr seid wiedergeboren, denn ihr habt euer Wesen wieder gewandelt zu eurem Urwesen. Ihr sollet lieben auch da, wo ihr gehaßt werdet, und ihr werdet euch dann auch überwinden und zu stets größerer Liebe fähig sein. Und ihr könnet es glauben, es ist euch dies möglich, wenn ihr Mich Selbst nur immer innig bittet um Kraftzufuhr, wo ihr selbst zu schwach seid. Etwas Gutes und Schönes zu lieben ist kein besonderes Verdienst. Doch einem Menschen Liebe entgegen zu bringen, der nicht gut an euch handelt oder mit vielen Mängeln und Fehlern behaftet ist, das ist weit schwerer, aber auch weit verdienstvoller, und dann wird sich auch euer Liebegrad erhöhen, und ihr werdet euch Mir als der Ewigen Liebe immer mehr nähern. Um das zu können, müsset ihr selbst euch öffnen Meinem Liebestrahl, ihr müsset Mich bitten, daß Ich eure Herzen erweiche, daß Ich Selbst in euch wirke, sowie ihr Menschen in den Weg tretet, die euch nicht wohlwollen oder euch nicht liebenswert erscheinen. Bedenket, daß alle Menschen Meine Geschöpfe sind, daß Ich alle Menschen zurückgewinnen will als Meine Kinder, daß ihr alle den gleichen Vater besitzet, daß nur nicht alle Menschen schon den gleichen Reifegrad erreicht haben, den sie auf Erden erreichen sollen und können. Aber das Band der Liebe soll euch alle verbinden, denn durch die Liebe nur helfet ihr auch jenen noch weniger reifen Menschen zu einem höheren Grade ihrer Vollendung, denn kein Liebestrahl, den ihr aussendet, wird ohne Wirkung sein, er wird sich immer wohltätig auswirken an der Seele, die noch von dichten Hüllen umgeben ist. Ihr könnt es, solchen Menschen Liebe entgegenbringen, wenn ihr nur an die armselige Beschaffenheit ihrer Seelen denket, die noch lange zu ringen und zu kämpfen haben, bis sie geistig ausreifen. Und wenn ihr, sowie euch ein solcher Mensch gegenübertritt, sofort Meiner gedenket und Meiner Liebeausstrahlung, die zu jeder Zeit bereit ist und von euren Herzen aufgefangen werden will. Also nur ein kurzer Ruf zu Mir in Jesus genügt, daß Ich euch auch anstrahle und ihr dann auch liebefähig seid eurem Mitmenschen gegenüber, den Ich euch auch nicht grundlos in den Weg sende, denn sowohl er als auch ihr selbst sollet an solchen Begegnungen reifen, die euch innerlich widerstreben. Niemals sollet ihr euer eigenes Wohl voranstellen, niemals sollet ihr fragen, ob euch selbst solche Begegnungen zuträglich sind, sondern ihr sollet mehr den Zustand des anderen beachten und ihm zu helfen suchen, denn würde Ich wohl über euch etwas kommen lassen, was für eure Seele schädigend wäre? Die Liebe soll immer heller aufflammen in euch, und von Mir aus strömt euch Mein Liebestrahl immer zu.

 

 

Die Liebe, das Gesetz von Ewigkeit – die göttliche Ordnung.

B.D.NR.6150

Es besteht ein ewiges Gesetz, dem ihr alle euch unterordnen müsset, wollet ihr selig sein. Ihr könnet zwar abweichen, ihr könnet wider das Gesetz auch verstoßen, aber dann gebet ihr auch eure Seligkeit auf, dann geratet ihr in einen Zustand, wo alle Harmonie aufgehoben ist, wo ihr unselig seid. Das Gesetz von Ewigkeit aber heißt: Liebe. Und nun wisset ihr auch, wann ihr gegen das Gesetz verstoßet, wenn ihr euch gegen die Liebe versündigt. Wo Liebe ist, ist Ordnung, Harmonie und Vollkommenheit. und darum auch Seligkeit. Wird die Liebe außer acht gelassen, dann wird auch alles andere zerstört, es entstehen aus der Lieblosigkeit andere gesetzwidrige Eigenschaften, die alle nur dazu beitragen, einen elenden Zustand zu schaffen und Böses zu gebären, das sich ständig vermehrt und also jegliche Harmonie ausschließt, die zur Seligkeit Bedingung ist. Ein Leben wider das Gesetz göttlicher Ordnung, ein Leben wider die Liebe, wird sich auswirken in einem chaotischen Zustand, weil es niemals aufbauende, sondern stets zerstörende Folgen hat bis zuletzt dieser Zustand einen Grad erreicht hat, wo diese zerstörenden Wirkungen sichtbar werden. Wo darum ein gewaltsames Zurückführen zur göttlichen Ordnung stattfindet, ansonsten ein nicht zu übersehendes Chaos ein Leben der Menschen auf der Erde unmöglich werden ließe und somit auch der Hauptzweck der Schöpfung, das Ausreifen des Geistigen in ihr, nicht mehr erfüllt werden könnte. Gott aber richtet alles recht. Er stellt die Ordnung wieder her, sowie die Zeit gekommen ist, da die Grenzen überschritten werden, da der Menschheit die Liebe mangelt und sie deshalb ganz aus der göttlichen Ordnung herausgetreten ist. Es ist aber ein solches Herstellen der göttlichen Ordnung überaus leidvoll, es erfordert eine harte Hand, die recht richtet, was verkehrt worden ist, die geradebiegt, was krumm war. Und die Leidtragenden werden die Menschen sein, die sich im Widerstand aufbäumen, die sich durch ihre Lieblosigkeit beweisen als völlig aus der Ordnung getreten. Diese müssen durch ein Läuterungsfeuer hindurchgehen, das ihren Widerstand noch brechen kann, bevor sich der Richtakt vollzieht oder aber sie zum Einhalten der ewigen Ordnung gezwungen werden durch Fesselung, der sie sich nicht mehr widersetzen können. Es muß die Ordnung wiederhergestellt werden um der Erlösung des Geistigen willen. Es muß die Liebe wieder herrschen auf Erden, es muß wieder Harmonie und Glückseligkeit den Bewohnern der Erde gewährleistet sein, die sich dem ewigen Gesetz unterordnen, die also leben in Liebe und inniger Verbundenheit mit Gott, Der die ewige Liebe Selbst ist. Erst die Erfüllung Seines Gesetzes befreit das Geistige aus seiner Fessel, die aber von neuem sich um das Geistige schließt, das gegen das Gesetz der Liebe verstößt in einem Maß, wie es vor dem Ende einer Erlösungsperiode ersichtlich ist, daß geistig und irdisch nur von einem Chaos gesprochen werden kann, das einmal völlige Zerstörung auslöst. Einmal wieder wird die göttliche Ordnung hergestellt, auf daß zur Seligkeit gelangen kann das Gute und gebannt wird das Böse. Denn Gott ist der Herr über Himmel und Erde, und Ihm muß sich beugen alles, was aus Ihm hervorgegangen ist. Sein Wille muß erfüllt werden, und Sein Wille ist Liebe. Amen

 

 

Hinweis auf das Ende.

B.D.NR.6487

In kurzer Zeit geht eine Aera zu Ende, und es beginnt eine neue. Ihr Menschen könnet diesen Worten Glauben schenken, denn darum spreche Ich sie zu euch, daß ihr euer Leben nun auch so führet, daß ihr dieses Ende nicht zu fürchten brauchet. Einen anderen Zweck verfolge Ich nicht dadurch, Ich will euch nicht beunruhigen ohne Grund, Ich will euch nicht in Verwirrung stürzen ob des vor euch Liegenden, Ich will nur, daß ihr so lebet, wie es Mein Wille ist, dann wird das Ende dieser Epoche für euch nur zum Vorteil sein, dann werdet ihr euch nicht zu fürchten brauchen, sondern mit Freuden einer gesegneten Zeit entgegensehen. Ich brauchte euch keine Kenntnis davon zu geben, denn kein Mensch von euch weiß, wann sein letzter Tag gekommen ist, und es wäre also für viele ein ganz unnötiges Wissen, daß eine Erlösungsperiode zu Ende geht. Doch es kann dieser Hinweis für jeden Menschen noch ein Antrieb sein, ernstlich seiner Seele zu gedenken, er kann ihn veranlassen, ernsthaft mit sich selbst zu Gericht zu gehen, wenn er an die Vergänglichkeit irdischer Güter gemahnt wird und nun geistige Güter zu erringen trachtet. Aber er ist nicht gezwungen zu glauben. Dennoch rufe Ich euch Menschen immer dringlicher zu: Glaubet diesen Worten, und tut alles, wozu ihr fähig seid und es wird nur euch zum Segen gereichen. Denn ihr befindet euch alle nicht in guter seelischer Verfassung, ihr müsset alle noch an euch arbeiten und habt dazu nicht mehr viel Zeit. Lasset euch nicht überraschen, sondern machet euch mit dem Gedanken vertraut, nur noch kurze Zeit Gäste auf dieser Erde zu sein. Schon dieser Gedanke wird euch bewußter leben lassen, und ihr werdet euch an Mich wenden um Hilfe, wenn ihr an Mich als euren Gott und Schöpfer glaubet. Dann bedenket euer bisheriges Leben, und fraget euch, ob euer Wandel recht war vor Meinen Augen. Denn ihr alle kennet Meine Gebote, und ihr alle wisset es, daß die Liebe das Erste und Wichtigste ist, daß ihr ohne Liebe niemals zur Seligkeit gelangen könnet, und wenn ihr euch nun eingestehen müsset, lau und gleichgültig diesem Liebegebot gegenüber gewesen zu sein, dann holet es nach. Denn es ist euch viel Gelegenheit gegeben, liebetätig zu sein. Überall werdet ihr Not sehen um euch, und ihr werdet helfend eingreifen können, nur seid des Willens, gut und gerecht zu leben und die Gebote der Liebe zu achten, die Ich nur um eures Seelenheils willen euch gegeben habe. Und gedenket stets eures Erlösers Jesus Christus. Rufet Ihn an, daß Er eure Gedanken lenken möge und euch Kraft gebe, den göttlichen Willen auszuführen. Dann rufet ihr Mich Selbst an und bekundet Mir, daß ihr zu Mir gelangen wollet, und ihr wandelt dann auch den rechten Weg, den Weg, den Jesus Christus euch vorangegangen ist. Das Ende kommt unwiderruflich, ganz gleich, wie ihr dann beschaffen seid an euren Seelen. Aber noch habt ihr Zeit, euch darauf vorzubereiten, und darum geht immer wieder euch der Mahnruf von oben zu: Gedenket des Endes. Es ist nur Meine Liebe, die euch retten will vor dem Verderben, die euch aber niemals zwingen wird und darum euch anredet in einer Form, der ihr Glauben schenken könnet, wenn ihr willig seid. So ihr aber achtsam seid, werdet ihr vieles bemerken, was euch glauben lassen könnte. Ein Zeitabschnitt geht zu Ende, und ein neuer beginnt. Und es erfüllt sich nur, was ständig vorausgesagt wurde durch Seher und Propheten. Denn auch diese sprachen in Meinem Auftrag und kündigten das gleiche an, was Ich nun euch Menschen sage, doch euer Wille ist frei; wie aber euer Wille ist, so wird auch euer Los sein, so das Erdenleben für euch beendet ist. Ihr werdet leben können in Seligkeit, aber auch dem Tode verfallen, einer endlos langen Zeit der Qual und Finsternis, aus der ihr selbst euch nicht befreien könnet. Amen

 

 

Die Ankündigung eines Sternes.

B.D.NR.7405

Was euch gegeben wird durch den Geist, das könnet ihr unbedenklich annehmen. Und so sollet ihr erfahren, daß sich auch im Universum das nahe Ende der Erde schon bemerkbar macht, daß sich kosmische Veränderungen ergeben, weil dies Gottes Wille ist, daß sich bei Beenden einer Erdperiode in jeder Weise Anzeichen bemerkbar machen, die der Mensch sich nicht natürlich erklären könnte, die ihm die Macht eines Schöpfers beweisen sollen und die also auf jenen Schöpfer allerdeutlichst hinweisen. Und diese kosmischen Veränderungen betreffen zumeist Abweichungen vom bisherigen Lauf der Gestirne, die eine andere Bahn einschlagen und solche Vorgänge für die Menschen unerklärlich sind und bleiben und doch nicht geleugnet werden können. Je näher das Ende kommt, desto häufiger werden die Menschen solche Vorgänge feststellen, zuerst wenig erkennbar, jedoch immer deutlicher hervortretend, so daß die Menschen in Wahrheit sagen können: Die Kräfte des Himmels bewegen sich. Und es wird keines Menschen Wille damit zusammenhängen, es wird allein Gottes Wille zum Ausdruck kommen, und darum könnten auch alle Menschen glauben an Gott, wenn sie nur aufmerksam solche ungewöhnliche Erscheinungen verfolgen möchten. Wer aber nicht willens ist zu glauben, der kann auch nicht deutlicher überzeugt werden vom Dasein eines Gottes und Schöpfers, Dem alle Elemente in der Natur gehorchen müssen. Wer aber Dessen achtet, der weiß auch, welche Stunde es geschlagen hat. Und so wird sich ein Stern lösen aus seiner gewohnten Bahn und den Weg nehmen zur Erde. Und dieser Stern geht seinen Weg unabhängig vom Willen der Menschen, und er bedeutet eine große Gefahr für diese, doch sein Lauf wird nicht gehemmt, weil die Erde eine Erschütterung erdulden muß, zum Schaden und zum Wohl der Menschen auf ihr. Denn viele Menschen werden ihr Leben dabei verlieren, wie es verkündet ist lange Zeit zuvor. Und die Erde wird einen Stoß erleiden. Niemand wird sich vorstellen können, in welche gefährliche Lage das ganze Gestirn kommen wird, doch zu einer völligen Zerstörung wird diese Naturkatastrophe nicht führen, aber doch von einem unvorstellbaren Ausmaß sein, daß für unzählige Menschen schon damit das Ende gekommen ist. Doch wer es überlebt, der geht nicht lange danach dem letzten Ende entgegen. einem Zerstörungsakt, den menschlicher Wille heraufbeschworen hat, das wohl Zulassung Gottes, doch nicht Sein Wille ist, während erstere kosmische Katastrophe doch noch einen erlösenden Zweck hat, daß den ungläubigen Menschen noch ein letzter Hinweis gegeben werde auf eine Macht, Die alles lenkt und nichts willkürlich geschieht. Es soll ihnen noch ein Rettungsmittel gegeben werden, ein letztes Mittel, zum Glauben zu gelangen, auf daß sie nicht verlorengehen. Es spricht Gott Selbst durch dieses Geschehen die Menschen an, die Seiner leisen Stimme nicht achten, aber Seine laute Stimme ertönet oft schmerzvoll, und es werden ihr auch viele erliegen, d.h., es werden viele zu Tode kommen, denen aber immer noch die Möglichkeit bleibt, im jenseitigen Reich nachzuholen, was sie versäumten auf Erden. Doch viele werden auch noch die Gnade haben, die letzte kurze Zeit bis zum Ende zu erleben, und auch nun wieder ist der Wille zum Glauben maßgebend, denn die Ungläubigen ziehen keinen Nutzen für ihre Seelen aus dem Erlebten. Und ihnen wird das Ende nur das Los einer Neubannung eintragen, wovor Gott in Seiner Liebe die Menschen bewahren möchte. Und darum mahnet und warnet Er zuvor schon, und Er macht die Menschen aufmerksam auf alle Erscheinungen in der letzten Zeit. und selig, wer dessen achtet, wer daran glaubt und sein Leben entsprechend lebt auf Erden. Er wird durch alles Schwere hindurchgeführt werden, und wie es auch kommt über ihn, so ist es gut für seine Seele und für sein Ausreifen auf dieser Erde Amen

 

 

Die Ankündigung des Gerichtes - ein Stern im Anzug.

B.D.NR.4661

Es ist euch verkündet worden ein nahes Gericht, doch ihr zweifelt daran und nehmet Meine Worte nicht ernst genug, ansonsten ihr keine irdischen Vorkehrungen mehr treffen würdet und nur euch vorbereitetet für den Tag, da sich Meine Ankündigungen erfüllen. Ihr wisset zwar nicht, wann der Tag ist, doch es müßte euch genügen, wenn Ich als euer Schöpfer und Vater von Ewigkeit, ihn als kurz bevorstehend bezeichne, daß Ich euch also damit zu verstehen gebe, daß es Zeit ist für eure Vorbereitung, ansonsten Ich die Mahnungen und Warnungen nicht ständig wiederholen würde, sondern euch ungewarnt ließe. Und so höret denn, daß sich die Frist immer mehr verkürzt und daß sie überschnell abgelaufen sein wird. Alle irdischen Sorgen sind unnütz, denn für die Meinen sorge Ich, so daß sie haben werden, was sie benötigen, die anderen aber werden sich an nichts halten können, selbst wenn sie mit Meinem Gegner im Bund stehen, wenn sie zur Zeit mit seiner Hilfe irdisch wohlgestellt sind und immer höher und höher steigen, sei es mit irdischen Gütern oder Ehren oder mit irdischer Weisheit. Mein Gegner wird sie nicht schützen können am Tage des Schreckens, da Ich durch die Natur die Menschen zur Besinnung bringen will, daß sie ihres Gottes und Schöpfers gedenken und sich Ihm anvertrauen in tiefster Not. Dann wird alles ein Raub der Naturgewalten werden, nichts wird den Menschen erhalten bleiben, als was Ich ihnen erhalten will. Und darum sollen sie Mich zu gewinnen trachten, sie sollen sich mit Mir verbinden durch Liebeswirken und inniges Gedenken, sie sollen sprechen mit Mir und horchen auf Meine Antwort, und sie werden einen weit größeren Gewinn erzielen, als so sie sich sorgen um des Körpers Wohlergehen, um irdischen Reichtum und irdischen Aufstieg. Glaubet es, daß sich bald erfüllet, was Ich schon lange euch vorausgesagt habe; glaubet es, daß nicht mehr viel Zeit ist, und sorget euch nicht mehr, wie ihr irdische Vorteile erringen könnet, denn diese Sorge ist unnütz, was ihr sehr bald erkennen werdet. Und Ich will euch ein Zeichen geben, die ihr Mein Wort verbreitet, auf daß ihr voller Überzeugung für dieses eintretet. Ich will euch wissen lassen, daß ein Stern im Anzuge ist, der sich durch seine Geschwindigkeit überaus schnell der Erde nähert, und daß diese Erscheinung kurz zuvor sein wird, da Ich die stete Ankündigung wahr mache. Dann wisset ihr Eingeweihten, welche Stunde geschlagen hat, dann tut nach Meinem Willen, gebt den Mitmenschen Kenntnis von dem Bevorstehenden, und lenket aller Aufmerksamkeit darauf, verbindet euch selbst aufs innigste mit Mir, auf daß Ich euch die Kraft unmittelbar zuwenden kann, die ihr benötigt für die Stunden der Gefahr. Fürchtet euch nicht, sondern glaubet nur, daß Ich euch errette aus jeglicher Not, auf daß ihr eure Mission ausführen könnet, für die Ich euch ausgebildet habe. auf daß ihr den Mitmenschen nachher Mein Evangelium bringet, denn hungrigen Herzens werden viele Mein Wort aufnehmen, die aus diesem Geschehen unbeschadet hervorgegangen sind. Wisset, daß ihr nicht mehr lange Zeit habt bis zum Ende. Und diesem Ende geht das voraus, was Ich ankündige fort und fort. Glaubet es und bereitet euch darauf vor, denn die Zeit ist abgelaufen, und Ich trete sehr bald in Erscheinung. Amen

 

 

Das Blendwerk des Verführers

B.D.NR.8146

Es wird viel Wirrnis sein in der letzten Zeit vor dem Ende, und ihr werdet immer deutlicher die Macht Meines Gegners zu spüren bekommen. Doch Ich werde euch, die ihr Mein seid und bleiben wollet, auch immer ein Licht anzünden, daß ihr erkennet, was Meines Gegners Wirken ist, selbst wenn er unter der Maske eines Lichtengels auftritt. Denn Ich will Klarheit schenken, wo er Verwirrung anrichtet, sowie es dem Menschen selbst daran gelegen ist, daß er sich in der Wahrheit bewegt. Aber es wird erschreckend sein, welche Verheerungen er anrichtet, weil die Menschen gleichgültig sind und oft nur Sensationen erwarten, weil sie sich an solchen genügen lassen und noch glauben, dass Ich ihnen solche zuleite, wo Mein Wirken nur rein geistig ist, also nur das Seelenheil der Menschen betrifft, und Ich darum alles vermeide, was den Sensationshunger stillen könnte. Mein Wirken wird immer nur darauf hinauszielen, euch Menschen Aufklärung zu geben, wo ihr euch noch in geistigem Dunkel beweget. Ich werde immer nur suchen, die Finsternis zu verjagen, euch ein Licht zu bringen, auf daß ihr deutlich den Weg erkennet, den ihr gehen sollet, um selig zu werden. Und Ich werde darum die Herzen derer ansprechen, die ihr Ziel auf Erden zu erreichen suchen, die mit Mir Verbindung herstellen und darum auch Meine Ansprache in sich vernehmen können, sei es in Gedanken oder auch durch das Wort, das ihnen nun ertönet, wenn die Reife der Seele dies zuläßt. Der Gegner aber wird immer wieder die Gedanken des Menschen der Welt zuwenden. Er wird auch oft als Lichtengel auftreten, aber ihr werdet ihn zu erkennen vermögen, weil er nicht zur Abkehr von der Welt anregt, sondern immer wieder die Welt in den Vordergrund rücken wird, auf daß ihm die Menschen verfallen, die nicht ganz fest Mir verbunden sind. Die Wirrnis wird groß sein unter den Menschen, denn solange noch das geringste Verlangen nach der Welt dem Menschen anhaftet, wird ihm Meine Ansprache nicht verständlich sein, er wird sie selbst nicht zu hören vermögen, und wird ihm Mein Wort zugeführt, dann erkennt er es nicht als Mein Wort und wendet sich weit eher dem zu, der diese geistige Verwirrung schafft. Und Mein Wort bleibt wirkungslos, wenngleich ihm große Kraft innewohnt, die aber nicht auf Widerstand stoßen darf, soll der Mensch Segen für seine Seele erzielen. Doch ihr, die ihr Mir angehören wollet mit allen euren Sinnen, ihr, die ihr es ernst nehmet mit dem Ausreifen eurer Seelen ihr, die ihr das Erdenziel erkanntet und ernsthaft anstrebet, ihr werdet es fühlen, wer zu euch spricht, und ihr werdet auch stets euch von dem abwenden, der unter einer Lichtmaske auftritt, aber den Menschen kein Heil, sondern nur Unheil bringt. Doch es muß jedem Menschen sein freier Wille belassen werden, es muß jeder Mensch selbst entscheiden, wem er sich anschließen will, und es muß jeder Mensch auch selbst die Prüfung vornehmen, wenn ihm Geistesgut zugetragen wird. Und der eines guten Willens ist, wird auch zu unterscheiden vermögen die Wahrheit vom Irrtum, und er wird nicht in die Irre geführt werden können, weil er in der Wahrheit zu stehen begehrt. Und so werde Ich auch stets zu schützen wissen die Meinen, daß sie dem Irrtum nicht verfallen und sie werden Meinen Gegner nicht zu fürchten brauchen, denn immer wird er sich verraten und darum erkannt werden von denen, die Mir ernstlich zustreben, und ob er sich noch so gut tarnt. Denn es wird ihm nicht möglich sein, den Menschen ein Licht zuzuleiten, sie werden ständig in der Finsternis verbleiben, und ob auch Blendlichter aufblitzen. Sie schenken kein Licht, weil Mein Gegner selbst der Fürst der Finsternis ist und bleiben wird und darum er auch niemals ein Licht wird schenken können. Von Mir aber geht das Licht aus, und daran erkennet ihr Mein oder Meines Gegners Wirken, ob in euch ein Licht entzündet wird, das euch beseligt, das euch als wahrheitsgemäßes Wissen beglückt und euch Aufschluß gibt, wo es bisher noch in euch dunkel war.

 

 

Der Kampf des Antichristen gegen die christliche Lehre, vor dem Ende.

B.D.NR.5606

Das Einwirken des Antichristen in der Endzeit wird auch das Ende beschleunigen, denn nun steigt die Not der Meinen aufs höchste und macht Mein Kommen erforderlich, um dieser Not ein Ende zu bereiten. Der Antichrist hat nur das eine Ziel, Mich zu entthronen und sich selbst auf den Thron zu setzen, d.h., den Menschen gänzlich den Glauben zu nehmen an einen Gott und Schöpfer von Ewigkeit, um desto höher selbst zu stehen im Ansehen, um geehrt und gefürchtet zu werden gleich Gott. Er will nicht die Liebe der Menschen besitzen, nur ihre Unterwürfigkeit, er will die Macht haben über alles und also Allherrscher sein. Solange aber die Menschen noch gläubig sind, solange sie eine Macht über sich anerkennen, vor Der sie sich dereinst verantworten müssen, werden sie nicht dem zu Willen sein, der von ihnen Gott-Widriges verlangt. Und daher wird der Antichrist vorgehen gegen jene Macht, indem er den Glauben an Mich auszurotten sucht, und das mit brutalen Mitteln, die es den Meinen schwer machen werden, Mir treu zu bleiben. Doch die Kraft dafür geht ihnen von Mir reichlich zu. Ich werde Mich ihnen so deutlich offenbaren, daß sie immer gestärkt werden im Glauben, daß sie alle Unbill auf sich nehmen in der Erkenntnis, daß Ich allein geben und nehmen kann und ihnen wahrlich das vergelte, was irdisch ihnen auferlegt ist. Des Antichristen Streben ist das Ausrotten der christlichen Lehre, das Unterbinden jeglichen Wissens um Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt. Er sagt Mir offene Feindschaft an. Und das ist sein Ende. Mein Gegner wird sich verkörpern in einem Menschen, der ihm voll und ganz hörig ist, d.h., er wird dessen Seele ganz und gar besitzen und vorerst die Menschen täuschen durch Vorgänge (Vorzüge, weltliche Vorteile) aller Art, die ihm einen übergroßen Zulauf sichern. Und sein Reden und Handeln wird eine Maske sein, unter der sich übelste Gesinnung verbirgt. Überheblichkeit, Lüge, Gewinnsucht wird er meisterlich zu verstecken verstehen, doch die Lieblosigkeit wird ihn bald entlarven, d.h. nur vor den Augen der Meinen, denn seinen Anhängern gegenüber täuschet er Verständnis für alle Leiden vor, die er aber nicht zu mildern sucht, sondern nur zur Vermehrung dieser Leiden beiträgt. Der Gläubige wird ihn erkennen, denn er hat sehr zu leiden unter seiner Herrschaft, doch wer ihm zu Willen ist, wer sich offen lossagt von Mir, der wird als Freund von ihm behandelt und irdisch geehrt und geachtet. Und so werden sich bald zwei Parteien bilden, die Überzahl wird ihm anhangen, und nur eine kleine Schar wird Mir treu bleiben in ihrer Gesinnung und ihrem Handeln. Und diese werden ständig gefährdet sein, weil Mein Gegner die Menschen antreibt, ihnen zu schaden in jeder Weise. Der Antichrist lohnet solches Vorgehen gegen die Meinen, um auch noch die letzten Gläubigen zum Abfall zu bringen, die ihm noch Widerstand leisten. Es wird eine bittere Notzeit anbrechen für die Meinen, und doch wird sie ertragbar sein, weil sie eine ungewöhnliche Gnadengabe in Empfang nehmen dürfen, weil Ich Selbst Mich zeige, wo die Menschen schwach zu werden drohen. Ich kenne den Willen und die Einstellung jedes einzelnen, die Mir gilt, und Ich lasse wahrlich nicht Meinen Gegner Oberhand gewinnen über dessen Seele. Zudem ist das Ende nahe, und Meine Gläubigen sind Mir im Herzen treu ergeben, darum kann Ich auch außergesetzlich in Erscheinung treten, um ihnen Kraft zu schenken. Und viele werden Mich zu sehen bekommen, und dann kann keine Macht der Welt sie von ihrem Glauben an Mich abbringen. Dann geben sie auch das Leben freudig hin, wenn Ich es verlangen würde. Aber Ich beende das grausame Spiel Meines Gegners. Wenn er es gewonnen zu haben glaubt, werde Ich kommen in den Wolken und richten das Lebendige und das Tote. Ich werde die Meinen holen, bevor Ich das Vernichtungswerk ausführe an der Erde und allen ihren Bewohnern. Die Not wird groß sein zuvor, doch Meine Liebe wird euch erretten, und Meine Macht wird den in Ketten legen, der wider Mich ist, weil seine Zeit erfüllet ist. Amen

 

 

Die Umwandlung der Erde.

B.D.NR.7297

Die Erde wird bestehen bleiben, denn Ich habe ihre totale Vernichtung nicht vorgesehen. Doch alles, was auf ihr lebt, sowie auch alle Naturschöpfungen werden vergehen, auf daß eine völlige Reinigung der Erde stattfinden kann, die in ihrem derzeitigen Zustand nicht mehr der Aufwärtsentwicklung des Geistigen dienet. Alles Geschöpfliche in, auf und über der Erde verliert sein Leben, es wird frei von der es umhüllenden Außenform und kann nun den Gang der Entwicklung weiter zurücklegen, der zur Zeit gefährdet ist für alles Wesenhafte. Denn Mein Gegner wütet in jeder Weise, und er sucht jene Entwicklung immer wieder zu hindern oder zu unterbrechen. Die Erde aber soll noch endlose Zeiten hindurch ihre Aufgabe erfüllen, denn auf ihr sollen die noch unreifen Wesen zur Gotteskindschaft heranreifen. Und darum wird die Erde neu erstehen, nachdem eine durchgreifende Reinigung stattgefunden hat, nachdem alles Geistige recht gerichtet, d.h. der ihm zukommenden Außenform einverleibt worden ist, von der festen Materie an bis zum Menschen, dem auch wieder leichtere Ausreifungsmöglichkeiten geboten werden müssen, um das Ziel erreichen zu können, wahre Kinder Gottes zu werden. Die Endzerstörung ist also gleich dem Ende der alten Erde, wenn auch das Gestirn als solches bestehen bleibt, nur eine totale Wandlung seiner Außenhülle erfährt. Und darum kann und muß auch mit Recht auf das Ende hingewiesen werden, das nicht nur das Ende jeglicher Zivilisation bedeutet, sondern ein Ende alles Seins für jegliches Schöpfungswerk auf dieser Erde. Und es beginnt wieder eine neue Epoche, denn die gesamte Erdoberfläche wird von Mir wieder belebt mit Schöpfungen wunderbarster Art, an denen sich das menschliche Auge wieder ergötzen kann, denn Ich werde allen Neuschöpfungen wieder die wunderbarsten Formen geben, und die verschiedensten Lebewesen werde Ich den Menschen beigesellen, die diese neue Erde wieder bewohnen und die Ich Selbst ihr zuführen werde in Liebe, Weisheit und Macht. Denn Ich bilde Mir den Stamm eines neuen Menschengeschlechtes aus denen, die Ich zuvor entrücken konnte von der alten Erde, die Mir treu blieben bis zum Ende und die Ich deshalb erwähle für die neue Generation, aus der wieder Menschen hervorgehen sollen, die in Meinem Willen leben und unter denen Ich Selbst weilen kann kraft ihres Glaubens und ihrer Liebe. Und es wird ein paradiesischer Zustand sein, denn alle Neuschöpfungen werden die Menschen beglücken in nie gekanntem Ausmaß. Es werden die Menschen in Wahrheit ein Paradies bewohnen, eine Erde, die nicht mehr der alten Erde entspricht, weil sie nur von reifen Menschen bewohnt wird, die auch ein Maß von Seligkeit empfangen können, das nicht auf Erden zuvor gekannt wurde, weil die Menschheit schon dem Satan angehörte, weshalb eine Säuberung der Erde vor sich gehen mußte. Und diese Zeit liegt vor euch, und ein jeder von euch könnte sich und sein Wesen noch so umgestalten, daß ihm das große Glück der Entrückung zuteil werden könnte. Aber den festen Glauben daran kann selten ein Mensch aufbringen, und auch nur wenige Menschen sind so liebeerfüllt, daß sie zu der kleinen Herde gehören, die Ich abrufen werde, plötzlich und unerwartet. Aber zuvor wird noch eine Notzeit über die Erde hereinbrechen, die euch dann ein ganz sicheres Zeichen sein sollte, daß der Tag nicht mehr ferne ist. Wenn ihr das Wirken Meines Gegners ganz offensichtlich verfolgen könnet, wenn ihr selbst dem bösen Handeln seiner Vasallen werdet ausgesetzt sein, wenn die Not sich steigern wird und kein Ausweg daraus euch mehr möglich erscheint, dann ist auch jenes Ende nahe, dann werde Ich durch Meine Macht vernichten alles Erzböse und erretten die Meinen vor dem sicheren Untergang. Und die von Mir Entrückten werden den Untergang der alten Erde erleben, wenngleich sie selbst nicht mehr davon betroffen werden können. Aber sie sollen dereinst zeugen von dem Gericht eines gerechten Gottes, sie sollen den Zerstörungsakt schauen können und dennoch loben und preisen Den, Der sie errettet hat vor diesem Gericht. Und wieder werde Ich einen Erschaffungsakt vollziehen, denn Mein Wille allein wird wieder eine neue Erde erstehen lassen, einen Wohnort für Meine kleine Herde, für Meine Auserwählten, die nun in Friede und Freiheit, in Glück und Seligkeit, in Licht und Kraft das neue Leben führen können im Paradies, wo es kein Leid und keine Schmerzen gibt, weil der Urheber alles Bösen gefesselt ist und lange Zeit die Menschen nicht mehr bedrängen kann. Denn es hat sich eine Erdperiode erfüllt, und es beginnt wieder eine neue, die zahlloses noch gebundenes Geistiges zur Höhe führen soll, um einmal das endgültige Ziel, die Vereinigung mit Mir als Mein Kind, zu ermöglichen. Und davor steht ihr Menschen, denn die Zeit ist erfüllt, die euch zur endgültigen Freiwerdung aus der Form einmal gesetzt wurde. Amen

 

 

Das Wunder der  neuen Schöpfung.

B.D.NR.4692

Der Akt der Umgestaltung der Erde ist für euch Menschen unfaßbar, denn er geht nicht im Rahmen der Gesetzmäßigkeit vor sich, wie bisher jegliches irdische Schöpfungswerk auf dem Wege einer langsamen Aufwärtsentwicklung entstand, sondern es wird das Werk eines Augenblickes sein, abgesehen von der Vernichtung zuvor, die alle Schöpfungen auf der alten Erde betrifft und die, weil sie sich vor den Augen der Entrückten abspielt und auch anfänglich noch von den der Vernichtung anheim fallenden Menschen beobachtet werden kann, ihre Zeit erfordert, wie es Naturgesetz ist. Es können also Menschen den Ablauf des Vernichtungswerkes verfolgen, und darum wirkt Gott nicht widergesetzlich, während die Neugestaltung der Erde ein Wirken Gottes im Universum ist, das keinem Menschenauge sichtbar wird und darum Gott auch keine Zeit benötigt, sondern Er im Augenblick alles entstehen lassen kann, was Seine Liebekraft und Seine Weisheit zur Ausführung bringen will. Die der neuen Erde zugeführten Menschen finden also eine fertige Schöpfung vor von ungemein reizvoller Vielseitigkeit. Schöpfungen, die ihre Augen nie gesehen haben, werden sie in Staunen versetzen, zumal sie die Schöpfungen der alten Erde noch in Erinnerung haben und ständig Vergleiche ziehen. Sie werden sich wirklich im Paradiese wiederfinden, in vollster Harmonie mit ihrem göttlichen Schöpfer und Vater stehend, von Seiner Liebe betreut und geführt und unterwiesen in allem, was ihnen fremd ist. Wie eine große Familie wird das Verhältnis der Menschen zueinander sein und aller Bestreben wird sein, sich die Liebe des himmlischen Vaters zu erringen, Ihm zum Wohlgefallen zu leben und sich in dienender Nächstenliebe zu betätigen. Die Zeitdauer ihrer Abwesenheit von der alten Erde und den Aufenthalt nach ihrer Entrückung können sie nicht schätzen, denn der Zeitbegriff ist ihnen genommen bis zu ihrer Rückversetzung auf die Erde, weshalb sie auch keinen Anhalt haben, in welchem Zeitraum die neue Erde entstanden ist. Sie wissen aber auch, daß bei Gott kein Ding unmöglich ist und halten sonach auch ein plötzliches Erschaffen für wahrscheinlich, weshalb ihre Liebe und Verehrung zu Gott stets zunimmt und ihre Seligkeit sich steigert beim Betrachten der Wunderwerke, die Gottes Liebe, Weisheit und Allmacht bezeugen und den Menschen tausendfache Entschädigung bieten für die Trübsal und das Leid in der letzten Zeit des Bestehens der alten Erde. Gott erprobt die Menschen wohl schwer, aber Er belohnet ihre Treue auch, und selig wer zu jenen gehört, die das Ende auf dieser Erde erleben als Schafe Seiner Herde. Selig, die das Schlimmste ertragen und bestehen müssen und dafür das Schönste eintauschen, das Paradies auf der neuen Erde mit der ständigen Gegenwart des Vaters unter Seinen Kindern. Selig, die ausharren bis zum Ende, wo Gott Selbst kommen wird in den Wolken, um sie zu holen in Sein Reich, in das Reich des Friedens, bis Er sie zurückversetzet auf die Erde, die wahrlich Wunderwerke enthüllen wird, von denen sich kein Mensch etwas träumen lässet, weil es auf der alten Erde nichts gibt, was als Vergleich angeführt werden könnte. Doch Gottes Liebe kennt keine Grenzen, und Sein Gestaltungswille ist unerschöpflich und bringt immer wieder neue Werke zustande, die alle vergangenen übertreffen, um Seine Kinder zu beglücken und ihre Treue zu belohnen. Amen

 

 

Das letzte Geschlecht der alten Erde wird zum Urstamm der neuen Erde.

B.D. NR.6227

Wenn durch Meinen Willen und Meine Macht die Vernichtung dieser Erde, d.h. alles auf ihr Lebenden, erfolgen wird, dann wird es sich erweisen, wer als wahrhaft erlöst gelten kann, denn nur diese werden das Ende überleben und eingehen können in Mein Paradies auf der neuen Erde. Denn um dieses letzte Vernichtungswerk zu überleben, gehört vollste Gläubigkeit an Mich in Jesus Christus und vollste Hingabe an Mich. Also gänzliches Lösen von Meinem Gegner. Es gehört dazu der Zustand der Freiheit, den Jesus erkauft hat für die Menschen durch Seinen Tod am Kreuz. Nur ein durch Sein Blut erlöstes Wesen kann die neue Erde bewohnen, wo der Satan keine Gewalt mehr hat, wo Ich Selbst unter den Meinen weilen kann, weil der Zustand wiederhergestellt ist, in dem sie waren im Anbeginn. Die Erlösung durch Jesus Christus können zwar auch zuvor Menschen erfahren, die Ich abrufe von dieser Erde, ehe das letzte Ende gekommen ist. Auch sie werden selige Bewohner Meines Reiches sein, wo ihnen keine böse Macht mehr schaden oder sie bedrängen kann, eben weil sie erlöst sind von ihr. Doch die Menschen, welche die neue Erde bewohnen sollen, leben in gleicher Seligkeit, in völliger Freiheit, licht- und kraftvoll, aber doch in irdischen Sphären, weil sie den Stamm eines neuen Geschlechtes bilden sollen, weil sie dem folgenden Menschengeschlecht verhelfen sollen zur restlosen Erlösung, das noch so lange die Erde beleben muß, bis alles restlos vergeistigt ist. Als selbst erlöst, können die ersten Menschen auf der neuen Erde überaus segensreich einwirken auf ihre Nachkommen und auf alles sie umgebende Geistige, das noch gebunden ist in den Schöpfungen der neuen Erde. Und es kann also dieses Geistige einen schnelleren Entwicklungsgang zurücklegen. Denn es muß die Zeit gut genützt werden, da Mein Gegner noch in Ketten geschlagen ist, da er keinen Zugang hat zu den Menschen der Erde, weil die Kraft und das Licht der Erlösten so stark ist, daß ihm jede Annäherung an die Menschen verwehrt ist. Genau so, wie in der letzten Zeit vor dem Ende sein Wirken und Wüten untrüglich zu erkennen war, genau wie er seinen ganzen Einfluß anwandte, um die Menschen in die Tiefe zu ziehen, so wird nun auf der Erde der Einfluß des Göttlichen vorherrschen. Es wird alles zur Höhe streben und auch überaus leicht zur Höhe gelangen, weil keine Gegenkraft es hindern kann, weil aus dem erlösten Menschengeschlecht wieder Menschen hervorgehen, die voller Liebe sind, in denen also das göttliche Prinzip vorherrscht und die in kürzester Zeit völlig ausreifen, um in Mein Lichtreich eingehen zu können, wenn ihr Erdenleben beendet ist. Amen

 

 

Ausklang

 

Erlösung Luzifers. Heimkehr des verlorenen Sohnes

B.D. NR. 6276

Welten werden noch erstehen und wieder vergehen, immer wieder wird Mein Schöpferwille tätig werden, immer neue Formen werde Ich schaffen, die das zu Mir emporstrebende Geistige bergen sollen und immer wieder werde Ich sie auflösen, um das Geistige darin zu erlösen. Ein Werden und Vergehen wird sein noch Ewigkeiten hindurch, bis Ich Mein Werk als vollendet betrachten kann, bis alles Geistige zu Mir zurückgekehrt ist und Ich auch Meinen Gegner gewonnen habe für Mich, wenn er bar jeder Kraft sich freiwillig Mir zuwendet, Der Ich sein Gott und Vater bin. Und er wird von Mir Liebe erbitten und sie empfangen im Übermaß. Bis aber dies eintritt, vergehen noch Ewigkeiten, denn solange es noch unerlöstes Geistiges gibt, wird es auch Schöpfungen geben und solange es also Schöpfungen gibt, ist die Erlösung des Gefallenen noch nicht bewerkstelligt. Und so lange bleibt auch der Mein Gegner und Feind, der selbst gefallen ist und den Fall unzähliger Wesen verschuldet hat. Dessen Liebe zu Mir geschwunden ist, als er sich des Übermaßes von Kraft bewußt wurde, die ihn durchströmte, und als deren Quell er Mich anerkennen sollte und sich dagegen wehrte. Und darum muß er das Gefühl seiner Kraft erst verlieren, bevor er sich als selbst geschwächtes Wesen Mir wieder ergibt und Mich dann auch wieder lieben wird wie im Anbeginn. Er kann nicht zuvor seine Gefühle zu Mir wandeln, er kann seinen Widerstand zuvor nicht aufgeben, weil er sich noch im Besitz von Kraft wähnt, solange es noch unerlöstes Geistiges gibt, das ihm gehört. Denn dieses Kraftbewußtsein war die Ursache seines Falles in die Tiefe. Ihr Menschen wisset nicht, was er Mir war und was er Mir noch ist. Ihr wisset es nicht, daß er ungewollt mitarbeitet an der Vergöttlichung der von Mir erschaffenen Wesen, es aber in seiner Verblendung und in seinem Haß gegen Mich nicht merkt, daß Ich auch ihn zu einem Werkzeug Meines Planes gemacht habe, der aber nicht in seinem Willen liegt. Daß Ich das aber nur konnte, weil Ich um seinen abgrundtiefen Haß wusste, ihn aber für Meine Zwecke niemals genützt hätte, wenn nur die geringste Aussicht bestanden hätte auf eine vorzeitige Rückkehr, auf den Wandel seines Willens und seiner Empfindung gegen Mich. Nur seinen freien Willen habe Ich Mir dienstbar gemacht, um den Ich aber weiß seit Ewigkeit. Die Möglichkeit einer Willenswandlung hätte Ich wahrlich mit allen Mitteln unterstützt, eben weil er das erstgeschaffene Wesen war, dem Meine ganze Liebe gehörte und das Ich gewißlich auch hätte erretten wollen aus der Tiefe. Doch sein Widerstand ist ungebrochen und wird es noch Ewigkeiten bleiben. Und auf diesen Mir wohlbekannten Widerstand baute Ich Meinen Plan der Vergöttlichung des Geschaffenen auf und konnte das deshalb tun, weil Ich es ersah, daß eine Wandlung seines Willens völlig ausgeschlossen ist. Daß aber dennoch Meine ungeteilte Liebe auch diesem erstgeschaffenen Wesen - nun Mein Gegner - gilt, geht daraus hervor, daß Ich seinen Willen respektiere, daß Ich ihm volle Freiheit lasse in seinem Wirken gegen Mich, solange dies in dem ihm zugebilligten Maße geschieht. Überschreitet er aber die Grenzen seiner Machtbefugnis, so binde Ich ihn, was immer am Ende einer Erlösungsperiode geschehen wird, daß Ich ihn erneut in Fesseln schlage, auf daß das Freiwillig-Mir-Zustrebende nicht gefährdet ist. Um ihn aber stets wieder daraus zu befreien, wenn er Mir wieder dienen soll, wenn auch unbewußt, daß das Geistige zur letzten Reife gelangt. Denn wahrlich sage Ich euch: Himmel und Erde dienen Mir in Meinem Plan von Ewigkeit, und auf daß Mein Gegner nicht das Übergewicht behielt, das er anfangs über die Schar der gefallenen Geister hatte, sandte Ich Meinen Sohn zur Erde. Der nun im gerechten Kampf wider Meinen Gegner siegte. Der die Macht dessen brach, so daß seinem Willen sich nun der Wille des Wesens widersetzen konnte unter Inanspruchnahme der Gnaden des Erlösungswerkes. Durch den Kreuzestod Jesu nahm die Kraft des Gegners ungemein ab, er wurde besiegt, aber er bäumte sich nun desto heftiger auf, weil das Licht der Erkenntnis ihn verlassen hatte, weil der Sturz in die Tiefe auch Finsternis seines Geistes bedeutete und er darum immer nur blindlings wütet, vom Haß getrieben ohne zu erkennen, wohin sein Haß führt. Daß immer wieder ihm das noch gehörende Geistige entwunden und in den Schöpfungen gebannt wird und er dadurch stets mehr an seiner Kraft verliert, denn das Gefallene allein ist sein Kraftbestand und die Erlösung des Gefallenen bedeutet ständige Abnahme seiner Kraft. Und dass diese Erlösung möglich ist, dafür starb Ich Selbst am Kreuz. Meine Liebe machte diese Erlösung möglich, und Meine Liebe ruhet nicht eher, bis alles von Mir Abgefallene wieder in Meinem Besitz ist, bis es freiwillig zu Mir zurückgefunden hat und nun auch Mein Gegner, seiner Kraft beraubt, sich Mir ergeben wird. Bis auch er nach Erlösung verlangt, die Meine endlose Liebe ihm nicht verwehrt bis der verlorene Sohn heimgekehrt ist in sein Vaterhaus, zu Mir, von Dem er einst seinen Ausgang nahm. Amen