Ø      Johanna Hentzschel (1901-1981).

Erweckungshefte aus den Kundgaben von Johanna Hentzschel im praktischen A6 Taschenformat.

Auszüge aus dem Gesamtwerk.

Kernaussagen zum wahren Christentum in einer Klarheit und Konsequenz, wie sie nur der Herr Selbst geben kann.

 

1. Der Sieg des Glaubens

2. Die vollkommene Erlösung

3. Alte Schöpfung – Neue Schöpfung

4. Der Christusweg

5. Weltgericht und Wiederkunft

6. Die Entrückung

7.  Die wahre Kirche

 

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Zum Abschluss unserer kleinen Vorstellung von Neuoffenbarungen,

 

kommen wir nun zu einer Wortträgerin Gottes, der sich in besonderer Weise durch ihre innige Liebe zu ihrem Heiland Jesus, die innere Herzenskammer – das Allerheiligste – geöffnet hat. Durch sie spricht nicht nur der Vater zu Seinen Kindern, sondern auch der Bräutigam zu Seiner Braut. Darum können ihre Kundgaben – die Liebesbriefe eines Vaters an seine Kinder - auch als Liebesbriefe des Herrn an Seine Braut verstanden werden.

Durch Jakob Lorber haben wir einen tiefen Einblick in die geistige Haushaltung Gottes und eine alles umfassende Weltschau, aus ihrer geistigen Entstehungsquelle bekommen. Durch diese umfassenden Kosmologie, könnte sich der schmerzhafte Spagat zwischen Wissenschaft und Religion wieder schließen und zu einer auf Felsen gegründeten, neuen geistigen Wissenschaft unter dem Segen Gottes werden. So sind die Offenbarungen, die uns durch J. Lorber gegeben sind auch als das Nährbrot einer zukünftigen, geistvolleren Menschheit zu betrachten. Dieses Werk wird noch vielen Generationen als ganzheitliche Grundlage für ihre Religion (Re-Ligio= Rückkehr zu Gott) dienen.

Dagegen sind die Endzeitkundgaben von B. Dudde besonders an die heutigen Arbeiter im Weinberg Gottes und als Weckruf an die Weltkinder unserer Zeit gerichtet. Sie haben ihre vorrangige Aufgabe darin, in unserer Endzeit das Wesentliche des Christentums wieder in das Gesichtsfeld zu rücken und in einer leicht zugänglichen, wenn auch ernsteren Sprache „Erste Hilfe“ in den kommenden Wirren und Nöten der Menschen zu leisten. Wenn sich die Ereignisse wie Naturkatastrophen, soziale Unruhen und Wirtschaftzusammenbrüche erst einmal überschlagen werden, haben die Menschen keinen Sinn mehr dafür, in tiefgründigen Werken zu forschen. Sie brauchen dann ein kurzes und schnell gekochtes Menü um durch den Tag zu kommen; dies wird die Zeit sein, wo mit den Duddekundgaben am meisten ausgerichtet wird.

Bei den Kundgaben von Johanna Hentzschel handelt es sich dagegen um intime Briefe an die Brautgemeinde Jesu. Es geht hier weniger um Bekehrung oder Belehrung der Weltmenschen, sondern darum die Braut zu schmücken. Es spricht nicht mehr der Meister zu Seinen Schülern von dem Einmaleins Seiner Lehre sondern der Vater spricht vom Anrecht der Söhne und Töchter Gottes, die durch das Blut Jesu frei gekauft und befreit sind von der Sünde und dem damit verbundenen geistigen Tod. Objektiv wurden wir vor 2000 Jahren schon von Jesus erlöst und vom Joch des ehernen mosaischen Gesetzes – das keiner ganz erfüllen konnte -befreit. Subjektiv aber wollen wir dies bis heute nicht so richtig glauben und annehmen. So geht es in diesen Kundgaben dem Bräutigam vor allem darum, der Brautgemeinde Mut und Vertrauen zu geben und zu glauben was in und durch Jesus schon vollzogen ist. Jesus fordert Seine Braut in diesen Kundgaben auf, endlich den Brautschmuck anzulegen, den Er für sie erworben hat mit seinem Blut. Die folgenden Kundgaben werden so manchen Christen in ihren Aussagen (trotz der Einfachheit) in Erstaunen versetzen.

Hier kann nur gesagt werden „Selig sind die einfachen Geistes sind, denn ihrer ist das Himmelreich“ Und das mit all seinen Schätzen, welche dem Sezierer und Gehirnakrobaten verborgen bleiben.

 

Johanna Hentzschel

„Wer Meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der MICH liebt. Wer MICH aber liebt, der wird von Meinem VATER geliebt werden, und Ich werde ihn lieben und MICH ihm offenbaren.“ Johannes 14, 21

 

Als Kurzbiographie von Johanna Hentzschel, soll uns anlässlich zu ihrem Sterbetag ein Nachruf der Geistesgeschwister aus dem Lorber-Verlag dienen.

Unserer lieben Geistesschwester Johanna Hentzschel ist ihr Heimweh nach der himmlischen Heimat gestillt worden; der himmlische VATER hat sie am 23. März 1981 zu sich heimgerufen. Wer sie kannte weiß, welch lichte Seele in ihr wohnte, welche Liebe und Kraft von ihr ausgingen. Jeden, der sie kannte, zog es in ihre Nähe; wo sie war, da wichen Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit und Friede und Freude aus dem Heiligen Geiste zogen in die Herzen ein.

Auf dem Rotenberg bei Stuttgart lebend, wurde sie 1954 die Frau unseres durch seine Vortragstätigkeit in München und Stuttgart in guter Erinnerung gebliebenen Hugo Hentzschel. Von 1956 bis 1970 haben beide im gemeinsamen Seelsorgedienst gestanden in Einzelaussprachen und Andachtsstunden. Auch bei seinem Bücherversand und seiner Schriftenmission war Johanna die treue Gehilfin ihres Gatten.

In einem Leiden der Venen und des Herzens reifte sie zum selbstlosen Dienst am inneren Wort, mit dem sie, im Einklang mit Bibel und Neuoffenbarungen, so manchen Geschwistern, auch denen vom Lorber-Verlag, innig verbunden blieb.

1979 bis März 1981 lebte sie gemeinsam mit ihrem Mann im Altenheim Insula bei Berchtesgaden; auch dort noch durfte sie aus der Gnade unseres Vaters vielen alten und vereinsamten Menschen Trost und Liebe schenken.

Wir freuen uns mit unserer unvergesslichen Schwester, dass sie jetzt

im Schauen sein darf.

 

Die Geschwister im Lorber Verlag